Nach unzähligen Bahnfahrten in den letzten Jahren habe ich es nun gewagt und bin auch mal erste Klasse gefahren…natürlich ein voller Erfolg, könnt ihr euch ja denken  ; )

Aber im Ernst: Auf Grund dessen, dass in der zweiten Klasse kein Sparpreis mehr verfügbar war, wollte ich etwas anderes versuchen. Als mehr oder minder treuer Kunde der Deutschen Bahn, mache ich natürlich beim bahn.bonus – Programm mit. Da ich inzwischen ausreichend voll bezahlte* Bahnfahrten hinter mir habe bzw. einen zumindest sinnvoll nutzbaren Haufen an bahn.bonus – Punkten besitze [Anm. des Autors: Eigentlich müsste es heißen ‚besaß‘.] wollte ich versuchen eine sogenannte DB Freifahrt zu buchen. Klingt ganz einfach, ist es auch…zumindest fast :-/

Die Buchung an sich ist super einfach, wenn man zwei Dinge beachtet.
1. Nicht Montag versuchen für Donnerstag eine Fahrkarte zweiter Klasse mit Zugbindung zu ‚kaufen‘.
Anmerkung dazu: Mit Zugbindung ist deutlich günstiger als die Freifahrt Flex, bei der nur Start, Ziel und Reisetag festgelegt sind und Sparpreistickets sind dann, wenn überhaupt noch verfügbar, nur n Eurofuffzig günstiger als der Normalpreis.
Meine Vermutung: Kein Sparpreis mehr verfügbar = Keine Freifahrt buchbar.
2. Sicherstellen, dass man nur mit der Deutschen Bahn fährt. Klingt leichter als es ist!
Denkt mal scharf nach, in was für Züge ihr so steigt…Klar die sehen alle ziemlich gleich aus, fahren alle auf den selben Schienen und alle im Auftrag der Deutschen Bahn, aber genau da scheint der Hase im Pfeffer begraben!
Wenn die gewünschte Fahrt nun zum Beispiel mit einem der Bahnunternehmen startet und / oder endet die nicht Deutsche Bahn, sondern z.B. Nordostseebahn, Flexx, BRB, etc. heißen, dann erfüllt dies nicht die Kriterien der Freifahrt.

Nun aber zurück zu meiner Bahnfahrt erster Klasse.
Wie bereits angedeutet, es gab nichts mehr zu holen in der zweiten Klasse. Dann also vollbeherzt auf den Guthabenhaufen geklickt und das Glück in der ersten gesucht. Siehe da, dass geht – Nur 50% mehr bahn.bonus Punkte investieren und es klappt auch mit der Freifahrt :-$

Im Regionalverkehr zum ICE ist es wirklich ein riesen Vorteil muss ich gestehen. Der übliche Feierabend / Pendlerverkeher zieht unberührt an einem vorbei, denn die ca. 16 Sitzplätze in der ersten Klasse sind überwiegend frei, während der Rest des Zuges durchaus gut gefüllt ist, zeitweise auch leicht überfüllt scheint. Hier also schon mal ein klares plus, trotz des eigentlichen fast unverschämten Aufpreises.
Das Bild im ICE ist (vermutlich) ein ähnliches. Auch wenn ich zu den Leuten gehöre, die immer die 4,50€ (one-way) extra zahlen, um einen Sitzplatz zu haben und daher eigentlich nicht stehen muss, nervt ein total überfüllter ICE schon etwas – Spätestens wenn nach der dritten Androhung einer Räumung durch die Polizei (auf Grund massiver Überbesetztung) dann doch mal ernst gemacht wird! [Auch hier könnte ich leidvoll berichten *heulender-lach-smiley*] Aber egal, meiner Einschätzung nach (gesehen wie viele Leute im Zug saßen und am Gleis mit mir standen) wird es in meinem heutigen Zug definitiv nicht leer gewesen sein!

In der ersten Klasse ist auf jeden Fall mehr Platz. Nicht nur, dass deutlich weniger Leute dort sitzen, es sind auch nur drei Sessel pro Reihe – Anstelle von vier in der zweiten. So Annehmlichkeiten wie gelegentlich Besuche des Bordbistropersonals, eine Tageszeitung ‚gratis‘ oder eine kleine Süßigkeit on top muss ich natürlich auch noch erwähnen 🙂

Aber leider ist natürlich auch nicht alles top. Das WLAN, welches allen nobel Reisenden kostenloses Internet zur Verfügung stellen sollte, funktionierte natürlich nicht. Was genau nicht geht konnte auch in vier Stunden Fahrt nicht geklärt bzw. behoben werden. Einfaches Neustarten des Systems hat auf jeden Fall nicht geholfen…Ich für meinen Teil habe keine IP zugewiesen bekommen, daher war nix mit ‚always online‘. Es wurden für die ganz geschäftigen Geschäftsleute sogar Bestätigungen ausgestellt, dass das Internet nicht ging. Hier taten sich z.T. Abgründe auf… :-@#$…

Alles in allem war die Fahrt erster Klasse schon ein angenehmere Reise, als die sonst üblichen…aber ob es mir regelmäßig den Aufpreis Wert ist?
Da muss wohl mal eine kleine Recherche her, die Aufzeigt was es wirklich mehr kosten würde. Beim Normalpreis keine Frage, da findet es nicht statt, aber bei den Sparpreisen geht ja vielleicht was – Wenn man nicht gerade drei Tage vor Abfahrt bucht ; )

In diesem Sinne – Eine entspannte Vorweihnachtszeit und ein schönes Wochenende.

 

* Durch den Sparpreis konnte ich bei rechtzeitiger Buchung und etwas Flexibilität meinerseits auch ziemlich bis zumindest relativ günstig Bahntickets erwerben : )

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Seit einigen Jahren gibt es eine Liga für Blogger, die Netzliga. Hier darf sich jeder vor dem Start der aktuellen Bundesligasaison eine Fussballmannschaft zusammenbasteln und je nachdem wie gut diese dann spielt gibt es Punkte.

Die Netzliga basiert dabei auf dem Kicker Managerspiel „Classic“. Es ist also nicht noch ein ganz wildes und hoch komplexes Projekt, auch wenn es sicher einiges an Arbeit ist. Da hat Alex sich so einiges an Blogarbeit aufgehalst denk ich 😉

Der Grundgedanke ist, dass sich jeder Teilnehmer eine Mannschaft zusammenkauft und mit dieser dann an der Netzliga teilnimmt. Mit dem vorgegebenen Budget kann man kaufen wen man will, aber mehr als die 30 Millionen kann man nicht ausgeben. Will man einen Manuel Neuer kaufen, dann ist halt schon mehr als ein viertel des Geldes weg – Und man braucht ja deutlich mehr als vier Spieler!

Wie genau das mit der Punkteteilung so funktioniert, dass kann man bestimmt beim Kicker nachlesen, da will ich gar nicht so tief einsteigen. Die Auswertung der einzelnen Spieler und die daraus resultierenden Leistung der eigenen Truppe kommt auf jeden Fall von Kicker. Die Mannschaften der Netzliga erhalten entsprechend Punkte und die Tabelle sortiert sich…die guten oben, die weniger guten weniger weit oben 😛

In der letzten Saison war meine zusammengekaufte Truppe eher so lala. Mit meinem Haufen habe ich es ins gute Mittelfeld geschafft. Wenn man die Saison davor sieht, dann ist das ein wahnsiniger Erfolg, denn das Vorjahr…da reden wir besser nicht drüber 😉
Okay, vielleicht doch ganz kurz: Neben den Urkunden für den / die Sieger der Netzligasaison gibt es auch einen Preis für das Schlusslicht. Der letzte in der Tabelle bekommt (bzw. ich bekam) keine Urkunde, aber dafür eine echte rote Laterne! Hierfür nochmal einen herzlichen Dank an Alex 🙂

Wenn man jetzt die Tendenz der letzten drei Jahre nimmt, dann sieht es richtig gut aus für meine aktuelle Mannschaft: Vom Schlusslicht über das Mittelfeld stehe ich in der aktuellen Saison auf Platz drei! Zwar nicht gerade mit einem dicken Polster nach unten, aber dafür auch in Angriffsnähe zu Platz zwei 🙂

Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich hoffe meine Position zu halten bzw. zu verbessern. Damit ich neben der roten Laterne auch den Siegerpokal der Netzliga abgreifen kann 😀

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Das die Post oder auch andere Zusteller Pakete oder Päckchen bei den Nachbarn abgibt, anstatt sie in der Papiertonne vorm Haus zu versenken oder sie einfach irgendwo auf dem Grundstück zu verstecken finde ich ja wirklich gut. Besser noch ist es, wenn dann auch eine Karte im Briefkasten ist, auf der dann steht wo genau mein Paket gelandet ist.

Es ist leider schon vorgekommen, dass keine Karte da war, aber freundliche Nachbarn die Post vorbei gebracht haben. Auch gab es Karten, auf denen weiß Gott nicht zu entziffern war ob und wo ein Paket abgelegt wurde. Vor garnicht langer Zeit ist dieser Fall eingetreten. Die Recherche ergab daraufhin, dass ein Paket ausgeliefert wurde. An einem Sonntag. Einem Sonntag an dem nachweislich niemand im Haus war. Die Unterschrift muss der Zusteller von Hermes selbst getätigt haben, denn erstens war keiner zuhause und zweitens sollte man seinen eigenen Namen schon richtig schreiben können – Ich glaube zu wissen, dass der Großteil der mir bekannten Personen dazu in der Lage ist. Baby’s und Kleinkinder nehmen wir mal aus dem Kreis der mir bekannten Personen heraus…

So viel zum Allgemeinen drum herum. Eigentlich wollte ich ja nur kurz ein Bild zeigen. Man könnte nun vermuten, dass es hier um Spielzeug für Erwachsene gehen würde und „eigentlich“ ist es ja auch so…aber es geht nicht um das nicht jugendfreie Zeug 😉

Ich war etwas erstaunt, als das Objektiv für eine Kamera in einem solchen Karton geliefert wurde. Standardfarbe, obligatorische Aufkleber mit Adresse & co. und dem unten zu sehenden Aufdruck!

Paket 'Nicht an Kinder ausliefern'

Bisher kannte ich diese herangehensweise nur von Computerspielen oder Filmen die mit FSK18 oder Artikeln mit grundsätzlicher Ausweispflicht belegt sind. Vielleicht habe ich aber auch nur etwas verpasst und Kamerazubehör unterliegt nun auch dieser Regelung…

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