Archiv für November 2008

Heute mal wieder ein Beitrag, bei dem man evtl. 18 sein muss um dabei sei zu dürfen – Nein, es geht nicht um das Eine, sonder um Computerspiele!

Über das Thema habe ich zufällig hier etwas gelesen und werde nun mal meine Gedanken dazu zu Papier bringen in Pixel umsetzen 😉

Auslöser des ganzen war bzw. ist ein auf den ersten Blick „gewöhnungsbedürftiges“ Blog, welches zur Blogparade – Killerspiele und der Jugendschutz rief.

Ich habe die ersten Reaktionen darauf bereits gelesen und glaube, dass alle eine ähnliche Tendenz haben, egal ob die Spiele gespielt oder nicht. Ich glaube nun sogar zu wissen, dass ich mit meiner Meinung dazu nicht ganz alleine bin. Nun aber zum Thema 😉

Einleitend sei nochmals erwähnt, dass ich volljährig bin und somit das geforderte Alter habe, um die sogenannten Killerspiele zu erwerben und nutzen.
Zu den Spielen, welche ich in meiner Freizeit spiele muss ich klar sagen, dass es primär First-Person-Shooter sind. Diese werden nun ja oft auch als Killerspiele bezeichnet…Da wären bei mir persönlich unter anderem einen F.E.A.R. zu erwähnen, über das ich ja auch schon berichtete. Weiterhin bin ich großer Fan von Half Life! Half Life ist in meinen Augen DAS Spiel überhaut. Der zweite Teil überzeugt mit super Grafik und einer spannenden Fortsetzung. Die aktuellen Addons…okay, da bin ich nicht ganz so Fan von…das liegt aber an der Art des Vetriebes, nicht am Spiel – Das ist weiterhin top!
Weitere Spiel die ich gelegentlich spiele oder gespielt habe: FarCry, Battlefield 2, Call of Duty 4, Crysis oder auch mal ne Runde Quake 3.
Eigentlich hab ich ziemlich vieles mal angetestet oder mal mehr gezoggt – Weitere Titel, die mich wirklich gefesselt haben, fallen mir gerade nicht ein.

Eine Frage, die im Rahmen der Parade geklärt werden soll, lautet: Würdet ihr Jugendlichen (z.B. euren Kindern) den Zugang zu diesen Spielen ermöglichen? Wenn ja, ab welchem Alter?
Mein Antwort dazu ein ganz klares JA!
Warum? Ich denke, dass ein stures verbieten einfach unzweckmäßig ist und mal überhaupt keine Wirkung hat! Es ist nunmal ein ungeschriebenes Gesetz, dass verbotene Dinge einfach mehr Spass machen. Aus diesem Grund würde ich sagen, dass eine Absprache / ein Gespräch und ausprobieren unter Aufsicht deutlich der bessere Weg ist. Aufsicht soll hier nun nicht heissen, dass die ganze Zeit daneben gesessen wird. Es geht viel mehr darum, dass gemeinsam geschaut wird was man in diesem Spiel tut und wie es geschieht. Bei Spielen, wo es darum geht viel zu ballern o.ä. ist es ja in 98% der Fälle nicht so, dass das Töten das einzige Ziel oder Sinn und Zweck des Spiels ist. Viel mehr geht es um eine größere Sache, die erreicht werden soll (Hier ist im Schwerpunkt der Multiplayermodus gemeint. Beispiel: Battlefield 2 8on8 Conquest-Modus => Klar wird der Gegner abgeschossen, Ziel ist es aber durch Teamarbeit Flaggen zu erobern und zu halten)
Als Spiel, welches wirklich nur das Töten als Ziel hat fällt mir spontan nur Manhunt ein. Das ist deutlich einfach nur stumpfes töten ohne Sinn und Verstand!
Um nochmal kurz darauf zurück zu kommen warum nicht verbieten: Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Jugendliche immer schlauer sind als ihre Eltern, wenn es darum geht Dinge zu tun, die sie nicht tuen sollten…und so werden sich andere Jugendliche und ggf. irgendwann mal meine (nicht vorhandenen) Kinder Zugang zu diesen Spielen verschaffen!
Zu dem Alter, welches die Jugendlichen oder Kinder haben sollten…hmmm keine Ahnung…das eben geschriebene steht, aber ganz glücklich wäre ich auch nicht, wenn ein siebenjähriger am Rechner nur F.E.A.R. zoggt :-/

Nun soll will ich noch einige Worte zur Zensur von Computerspielen sagen. Der deutsche Jugendschutz ist sehr hart bzw. die Gesetzte dafür verbieten so einiges. Es gibt zu nahezu jedem Spiel eine „normale“ Version für den Weltmarkt und eine deutsche Version extra für uns. Zum Teil wurden schon Spiele paralell entwickelt bzw. die Umsetzung in zwei Versionen durchgeführt. Mir fällt grad nicht ein welches bzw. welche es waren, aber es gab da welche…bin da nicht mehr so drin in der Materie 🙁
Woran ich mich noch sehr gut erinnere ist die Demo von Half Life! Das war `97 oder so…ist auf jeden Fall schon ewig her…
Ich hatte damals eine oder die englische Demo. Darin spielte man Freeman und kämpfte im späteren Verlauf auch gegen böse Soldaten. Diese waren ganz normale Animationen eines Menschen, wie auch die netten Doktoren oder Sicherheitskräfte die einem halfen. Wenn hier einer abgeschossen wurde, dann gab es einige rote Pixel, der getroffene fiel zu Boden und war wenig später weg. Mag sein, dass er bei High-End-Konfigurationen auch ewig liegen blieb, bei mir waren die auf jeden Fall weg nach ner Zeit.
In der deutschen Demo, die ich später auf einer HeftCD fand war das alles etwas anders. Die „guten“ Leute waren weiterhin normal animierte Menschen, aber die bösen Soldaten waren „etwas“ modifiziert: Es waren Kampfroboter, welche riesig und kantig waren. Wenn hier ein guter getroffen wurde, passierte erstmal nix, bis er dann zu Boden gehen würde. Ists soweit gekommen, dann setzte er sich auf den Boden, schüttelte mit dem Kopf und wurde langsam aber sicher durchsichtig, bis er dann unsichtbar bzw. weg war. Bei den Roboter wars nicht ganz so schlimm, die sind nach dem Aufschlagen auf den Boden einfach nur weg gewesen.
In meinen Augen, damals und auch heute noch, total lächerlich…auf den Boden setzten und kopfschütteln…naja, war halt so.

Wie man sicher schon aus aus dem Beitrag erlesen konnte, bin ich nicht ganz so der Fan von den Jugendschutzgesetzen bzw. deren Umsetzung – Zumindest im Bereich der Medien, wie hier Computerspiel. Bei der Frage ob ich ihn für ausreichend halte oder ein generelles Verbot fordern bzw. befürworten würde, muss ich ganz klar sagen: Mehr als ausreichend, eher zu doll! Deutliches Nein zu generellen Verboten!
Ich denke, dass in diesem Bereich deutlich ausreichend gesetzlich geregelt wird, sodass da für Deutschland kein Nachholbedarf besteht.

Abschließend gehts kurz noch um sinnvolle Alternativen zum Verbot von Killerspielen. Ich denke ein Verbot sollte nur in absoluten Ausnahmefällen erfolgen (Beispiel: Manhunt). Für alles andere sollte die FSK oder die USK ausreichen / einspringen. Es macht mehr Sinn Aufklärung zu betreiben, als einfach nur zu verbieten. Klar soll das kein Freischein für siebenjährige werden, aber ein Verbot entbindet ja auch nur theoretisch die Eltern von ihrer Aufsichtspflicht. Hier sollten die Eltern und Kinder / Jugendlichen zusammenarbeitenspielen. Wenn die Einstufungen der FSK / USK beachtet werden, dann befinden wir uns schon deutlich im grünen Bereich, denn die sind beide nicht bekannt dafür Spiele zu lasch zu beurteilen – Eher gegenteiliges ist der Fall.

Als allerletztes möchte ich noch ChrHigh & mumie99 vom Shredder Blog zitieren, da ich deren Aussage schon recht treffend finde!
„60% aller Attentäter spielen Gewaltspiele. 99% aller Attentäter essen Brot. Die FSK/USK von Brot sollte also auch mal überprüft werden…“

Denkt mal drüber nach!

Ich hoffe nun sämtliche Fragen geklärt zu haben und würde mich über Reaktionen, Kommentare und Diskussionen freuen. Ihr könnt auch eure Meinung zu allen sechs Fragen als Beitrag in eurem Blog posten und einen Trackback herschicken, sollte euch mein Beitrag zu einem Eigenen genötigt haben 🙂

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Auf Grund der Tatsache, dass in den letzten Tagen häufiger User bei Genes Lebenswerk vorbeigeschaut haben, die auf der Suche nach den F.E.A.R. Anforderungen waren, möchte ich diese nun nachreichen.

Die Anforderungen von F.E.A.R. Sind nicht zu unterschätzen, auch wenn die Engine schon ein paar Tage auf dem Markt ist. Andererseits sollte man sich wegen der Anforderungen, die F.E.A.R. Stellt, auch nicht verrückt machen. F.E.A.R. Ist zum Einen nicht das neueste vom Neuen und zum Anderen muss man es ja nicht zwingen in FullHD zoggen – Dann würden die Anforderungen von F.E.A.R. das Fürchten lehren 😀

Nun aber zu den Fakten oder anders gesagt: Was muss mein Computer für F.E.A.R. haben?
Gemäß Verpackung wird als Minimum ein aktuelles Windows Betriebssystem mit DirectX 9.0c gefordert. Als Hardware haben wir folgende Ansprüche zu befriedigen 1,7GHz CPU (bei Vista 2,2GHz), 512MB Ram (Vista 1GB), eine 64MB Grafikkarte der Geforce TI oder Radeon 9000 Serie, ~17GB Festplattenkapazität plus zusätzlichen Platz für temporäre Dateien und Spielstände (falls man mal speichern möchte 😉 ), ein DVD-Laufwerk, eine 16-Bit und DirectX9.0 kompatible Soundkarte, sowie Maus und Tastatur. Für Multiplayer eine Breitband (möglichst nicht UMTS) bzw. LAN-Verbindung

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es mit den Minimalanforderungen nur beding Spass macht. Klar läuft F.E.A.R., aber wie…ziemlich uncool, soviel ist mal sicher 🙁

Auf meinem Laptop (Intel Pentium M 1,7GHz – 1GB Ram – 128MB Radeon 9700) geht die kleinste Auflösung ohne alles an Details. Dann ists aber noch relativ träge und die Ladezeiten sind auch nicht optimal :-/ Daher empfehle ich deutlich die Anforderungen von F.E.A.R. zu erfüllen oder besser zu übertreffen!

Wenn man dieses tut, dann steht dem Spielvergnügen nichts im Wege und gut aussehen tuts auch noch 🙂

Die Empfehlung des Herstellers sieht übrigens folgendes vor:
CPU mit 3,2GHz, 2GB Ram, GeForce FX6800 bzw. vergleichbar / besser und eine SoundBlaster X-Fi Soundkarte.

Mit einem stationären Computer und eben diesen Eigenschaften stellt F.E.A.R. wohl kein Problem mehr dar, wobei ich das nicht testen konnte, da mein System ein wenig schneller ist als das geforderte – Dafür passte der Laptop aber zu den Minimalanforderungen 😉

Kleiner Hinweis: Die Anforderungen von F.E.A.R. setzten nach oben keine Grenze! Das Aktivieren wirklich aller Details und Effekte in maximaler Auflösung und Farbtiefe schafft auch halbwegs aktuelle Systeme. Sollten diese Anforderungen weit übertroffen werden bzw. F.E.A.R. Noch immer mit deutlich über 100fps laufen, dann einfach die Kantenglättung auf den höchsten Wert stellen 😉

So das solls auch schon gewesen sein. Ich denke die Anforderungen von F.E.A.R. kann man hier nun nachlesen und einige Tipps bzw. persönliche Erfahrungen dazu auch gleich mit 🙂

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Heute war ich mal wieder los um ein wenig zu shoppen…okay, es mussten eben Dinge gekauft werden, die ein normaler Haushalt halt so braucht 😉

Primär ging es darum den Getränkevorrat wieder auf zu stocken 🙂
Also die leeren Kisten und Pfandflaschen ins Auto und los. Die Fahrt war ganz normal, selbst auf dem Parkplatz gab es keinerlei Stress…also für einen normalen Samstag :-/

Das Auto geparkt, den Kram in einen Einkaufswagen und rein in den Laden. Dort wunderte ich mich erstmal über die Leute mit ihren Einkaufswagen, die bis zur Eingangstür brav in einer Reihe standen…
Nur Sekunden später war mir völlig warum die da rumstanden – Die standen im „Stau“, die wollte alle ihr Leergut abgeben 🙁

Eine genaue Betrachtung von weiter vorn ergab, dass es genau zwei Mehrwegflaschenabgabeautomaten gibt, welche zeitgleich auch Einwegflaschen zurücknehmen. Von diesen Automaten war nun auch noch einer Defekt bzw. ausser Betrieb! Folglich konnte nur einer genutzt werden :-/

An genau diesem Automaten stand dann ganz vorn auch noch wieder so ein Profi, der erstmal ein halbes Jahr Einwegflaschen sammelt und dann mit drei blauen Mülltüten loszieht um selbige wieder abzugeben…und dass dauert kann ich euch sagen!

Auf Grund der Tatsache, dass ich ja mehr zu tun habe und auch keine Motivation aufbringen konnte grob geschätzt ne halbe Stunde zu warten, fasste ich den Entschluss es einfach mal sein zu lassen mit der Rückgabe. Es gibt ja zum Glück nicht nur einen Laden hier, bei dem man sein Pfand abgeben kann!

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