Archiv für Dezember 2008

Neulich war ich mal wieder bei Mediamarkt und hab erneut ein DVD-Schnäppchen machen können. Nun bin ich stolzer Besitzer von Band of Brothers – Wir waren wie Brüder!
Im Vorfeld hatte ich mich bei den üblichen Verdächtigen schon mal erkundigt, was denn die Serie so grob kosten würde…und siehe da, dass Internet ist nicht immer das Günstigste!

Meine Ausführung besteht aus sechs DVDs, von denen fünf je zwei Episoden Band of Brothers enthalten und eine mit Bonusmaterial gefüllt ist. Zu erwähnen wären da unter anderem die Dokumentationen “We stand alone together: The men of Easy Company” mit einer Laufzeit von 80 Minuten und “The making of Band of Brothers” mit einer Laufzeit von 30 Minuten. Des weiteren gibt es Videotagebücher, Interviews mit Kriegsveteranen und vieles mehr.

Die Band of Brothers Box ist leider nur aus Pappe, dafür aber formschön und praktisch. Die DVDs selbst befinden sich alle zusammen in einer lang ausfaltbaren “DVD-Halterung”, welche mit Bildern / Szenen bedruckt ist. Ein Buch oder Booklet sucht man vergebens…aber es gibt zumindest eine Übersicht über den DVD-Inhalt. Dieser ist zwar äußerst knapp, aber immerhin ein Wegweiser welche DVD man nehmen muss ;-)

Der nahezu unschlagbar günstige Preis von unter 13 (dreizehn!) Euro lässt doch so einiges verzeihen. Außerdem sind das wichtigste ja die Band of Brothers DVDs, die Zugaben sind Nebensache – Hätte ich ein Band of Brothers Mauspad, T-Shirt oder Poster haben wollen, dann hätte ich das gekauft :-D

Nun möchte ich noch kurz die Handlung bzw. die Story von Band of Brothers erläutern. Keine Sorge, nicht bis in jedes kleine Detail, aber doch schon grob, damit man zumindest weiß, was einen so erwartet.

Anfangen tuts mit DVD1 Teil 1. (Wer hätte das Gedacht :-D )
> “Currahee” zeigt die Grundausbildung zukünftiger, junger Fallschirmjäger der USA in 1942. Bereits hier wird deutlich, dass es um die Easy Company geht, bei der irgendwie garnichts easy ist.
> “Der erste Tag” beschreibt die Landung in der Normandie am D-Day. Diese verläuft nicht ganz so wie geplant, aber ist dennoch als geglückt zu bezeichnen.
> “Carentan – Brennpunkt Normandie” handelt von dem Unternehmen das kleine französisches Dorf Carentan einzunehmen. Nachdem sich die verstreuten Soldaten gesammelt haben, beginnen sie das Dorf zu erobern…allerdings mit eigenen Verlusten…
> “Die Neuen” ist ein Abschnitt in dem neben aktiven Kriegshandlungen auch eine Phase der Regeneration enthalten ist. Zu Beginn befindet sich die Easy Company in England und erholt sich bzw. lernt den Nachschub (die neuen Soldaten) kennen.
> “Kreuzungen” zeigt die Easy Company auf ihrem Weg durch Holland. Durch geschick des Kompaniechefs Winter gelingt es der Easy zwei Kompanien Deutsche vernichtend zu schlagen. Winters wird dadurch stellvertretender Batallionskommandeur. Im weiteren Verlauf führt der neue Chef der Easy Company eine Rettungsaktionen für 140 Englische Soldaten erfolgreich durch. Dann zieht die Easy in die Ardennen…ohne passende Ausrüstung und Versorgung…
> “Bastogne” ist der Name der Stadt, die die Easy Company vor dem Feind beschützen muss und sich deswegen vor deren Grenzen im Wald eingräbt- Hier befindet sich die Verteidigungslinie, an der gekämpft wird um den deutschen Vormarsch zu stoppen. Dort graben sie Schützenlöcher, leiden unter der Kälte, Nahrungs- und Munitionsmangel und trotzen dem Mörserbeschuss…allerdings gehen sie nicht ohne Verluste durch diese Episode.
> “Durchbruch” beschreibt den Versuch und letztlich auch den Erfolg bei der Einnahme der einer Stadt. Der aktuelle Chef der Easy ist seinen Aufgaben deutlich nicht gewachsen und ständig abwesend. Bei dem entscheidenen Gefecht verliert er die total Kontrolle bzw. versagt auf ganzer Linie. Dadurch veranlasst er Winters ihn zu ersetzen. Unter neuer Führung gelingt der Auftrag dennoch.
> “Der Spezialauftrag” ist ein Himmelfahrtskommando, bei dem eine Patrouille einen deutschen Kommandoposten stürmen und lebende Gefangene nehmen soll. Unter eigenen Verlusten gelingt dieses, sodass wenig später ein zweiter “Spezialauftrag” durchgeführt werden soll. Hier greift Winters ein und verhindert dieses…
> “Warum wir kämpfen” spielt Abseits der Front mitten in Deutschland. Die Easy Company ist in einer Stadt untergebracht und lebt unter luxuriösen Bedingungen. Es gibt auch Kontakt zur deutschen Bevölkerung. Nachdem einen Patrouille ein Konzentrationslager entdeckte, wollte keiner etwas davon wissen…die Einwohner erhielten trotzdem bzw. gerade deswegen den Auftrag dort zu helfen…
> “Kriegsende” ist der Abschluss der Geschichte der Band of Brothers. Die Easy Company befindet sich in der bayrischen Stadt Berchtesgaden und feiert sich selbst, den Frieden und befindet sich quasi im Paradies. Dieses viele Feiern führt tragischer Weise auch zu Ausfällen…im weiteren Verlauf wird versucht alle irgendwie nach Hause zu bekommen, gelingen tut es nur bei einem Teil, andere entscheiden sich bewusst weiter zu kämpfen. Letztendlich soll die Easy nach Japan verlegt werden um dort zu kämpfen.
Das “Kriegsende” die letzte Episode ist sei noch kurz erwähnt, auch wenn es eigentlich nicht nötig sein sollte ;)

Hmm nun warens doch schon recht viele Informationen…Trotzdem gibts noch detailiertere Inhaltsangaben. Ihr findet diese durch einen Klick auf den Titel der entsprechenden Episode.

Mein persönliches Fazit zur Band of Brothers – Wir waren wie Brüder DVD-Box ist ein Positives. Die oben erwähnten Nachteile der günstigen Variante sind klar vorhanden, aber der Rest kann voll überzeugen. Top Qualität bei Technik (Bild, Ton usw.) und spannende Handlung, fortlaufende, glaubwürdige Story und keine abgehoben total übertriebene Actionschlacht, wie sie aus US-Produktionen ja nicht unbekannt sind.
Diesbezüglich ist wichtig zu erwähnen, dass die Handlung auf wahren Gegebenheiten beruht – Nicht jedes Detail ist genau so abgelaufen, aber der Rahmen und das wichtige spiegelt den wahren Geschichtsverlauf wieder. So lernt man beim Fernsehen sogar noch ein wenig Geschichte ;-)

Okay nun noch eine kleine Rechnung zu Band of Brothers: Spieldauer sind ca. 724Minuten und der immer noch aktuelle Preis bei Mediamarkt ist nur ca. 13 Euro!
Daraus ergibt sich ein Preis von unter zwei Cent pro Minute => Das soll erstmal einer nachmachen :D

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Ich hoffe ihr wart das Jahr über alle schön brav und artig, sodass ihr heute schön was in eurem Stiefel vorgefunden habt – Wenn ihr ihn denn rechtzeitig und vorallem frisch geputzt rausgestellt habt :-D

Auf jeden Fall möchte ich hiermit liebe Nikolausgrüße an alle versenden. Auch an die, die ihre Stiefel vielleicht nicht rausgestellt haben oder nicht artig genug waren um etwas darin vorzufinden ;)

Kleines Update zu der Weihnachtsmarktgeschichte hab ich noch:
Der Weihnachtsmarkt im Oder-Center Schwedt ist auch nicht größer…Auch hier sind nur drei bis sieben Buden. Dafür sind diese aber systematisch angeordnet :-D
Auf ein Karussell oder eine Schießbude muss verzichtet werden, dafür haben die ein wirkliches Highlight: Eine Eislaufbahn! Ist zwar nicht die größte, aber bedeutend besser als nix :)
Wo kann man heutzutage sonst noch Schlittschuh rausholen und nutzen…das Teiche oder Seen zufrieren ist ja eher ungewöhnlich heutzutage :-/ Folglich klarer Pluspunkt an Schwedt

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Der Weihnachtsmarkt in Prenzlau wurde gestern mal genauer untersucht bzw. Besucht :-)
Das gute war, dass es nicht geregnet hat :-/ Stimmt so leider nicht, da es zum Teil Schneeregen und regen von oben…

Nun mal zu den Fakten des Prenzlauer Weihnachtsmarkt: Veranstaltet wird der Weihnachtsmarkt an der St. Marien-Kirche. Der Zeitraum ist eher ein Witz, denn der Weihnachtsmarkt ist nur für eine Woche geöffnet. Das bedeutet, dass man sich beeilen sollte, wenn man auch mal zum Weihnachtsmarkt möchte. Letzte Chance den Markt zu erkunden ist Sonntag! ???
Und was gibt’s da alles so? Auf jeden Fall zu wenig :-( Es gibt einen Autoscooter, nen kleines Karussell, ne Schießbude, die Möglichkeit Lose zu kaufen und drei bis sieben Fress- und Saufbuden. Aber nicht jeweils, sondern insgesamt! In der St. Marien-Kirche ist dann Noch ein kleiner Weihnachtsmarkt, auf dem man die typischen Advents- und Weihnachtsartikel begutachten und kaufen kann. Eigentlich ne gute Sache, allerdings für mich bzw. uns nicht so interessant.

Unser Ziel war es, den Weihnachtsmarkt zu besuchen und lecker Glühwein zu trinken ;-)
Gesagt getan. Nach der Arbeit also los und mit den Kollegen am (nur Glühwein ausschenkendem) Bierpils getroffen. Der liegt auch ziemlich zentral mitten drin. (Denn die sechs anderen Buden sind im Kreis drumherum gebaut…)
Der getestete Glühwein schmeckte auch super – Zumindest aus dieser Sicht wars ein Erfolg :-D
Was nicht so schön war bzw. ist die Tatsache, dass pünktlich um 19.30 alles abgebaut, dicht gemacht und zugeschlossen wird :-/
Tolle Sache…man kann zwar ab 14.00 Uhr schon loslegen mit Glühwein auf´m Weihnachtsmarkt, aber normale Menschen arbeiten um die Zeit halt noch…abgesehen davon, dass man ja nicht schon um drei einen in der Krone haben muss…aber hier ist wohl alles ein wenig anders…
Für eine Stadt mit über 20.000 Einwohnern in meinen Augen eine mehr als schwache Leistung.

Ist schon irgendwie Schade gewesen, dass die so früh die Veranstaltung beenden :-( Andererseits muss man auch sagen, dass man den ganzen Weihnachtsmarkt innerhalb von 20 Minuten gesehen hat und dann hat man schon an jeder zweiten Bude was gekauft :-/

Mein Fazit zum Prenzlauer Weihnachtsmarkt: Kann man sich mal antun, muss man aber nicht. Man sollte auf jeden Fall nicht zu viel erwarten, dann wird man auch nicht enttäuscht.

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