Archiv für April 2009

Wer die AOL Software kennt, wird mir sicher raten garnicht darüber zu berichten bzw. diese unter keinen Umständen zu installieren oder AOL überhaupt zu benutzen. Das ist mir aber fast egal, ich machs trotzdem – Zumindest das mit dem Berichten 😉

Kurze Erklärung warum die AOL Software überhaupt benutzt wird: AOL war einfach der billigste Anbieter für den Internetzugang mit ISDN – Damals, als es noch kein DSL gab. Da gab es so geile Schülertarife, wo man für wenige D-Mark bzw. Euros jeden Tag zwischen 14.00 und 18.00 Uhr online sein konnte.

Aus diesen Zeiten stammt also der AOL Zugang, inzwischen aber mit Ultra-Highspeed-55.000 DSL! Leider nicht, es reicht ebenso für 384kBit/s :-/

Okay, nun aber zum Problem mit der AOL Software und dem Philips SNB5600 WLAN Router.
Wie bereits beschrieben, habe ich den SNB5600 als DSL WLAN Router gekauft und wollte damit meine Fritzbox und den Switch unterm Tisch ersetzen, klappte aber nicht, da kein DSL Modem integriert ist…hätte man weniger auf die Werbeschriften und mehr auf die Detail geachtet, wäre das Problem gleich aufgefallen…

Nun ist also nur der Switch ersetzt, dafür gibts jetzt aber auch WLAN 🙂

Bei der Konfiguration des WLAN Routers habe ich alle Daten so eingegeben, dass diese Gerät die Internetverbindung aufbaut und hält, sodass jeder Rechner im Netzwerk nur den Browser seiner Wahl öffnet und schon im Internet surfen kann. Das funktioniert auch super, solange man die AOL Software nicht startet…wenn man die jedoch nutzt, dann geht nix mehr. Der Rechner mit der Software hat dann noch ca. 15 Sekunden Internet und ist danach offline 🙁

Eine Lösung dafür habe ich in unterschiedlichen Konfigurationen gesucht und sogar gefunden. Das Problem bei dem Gerät bzw. der Software ist, dass die AOL Software sich eine extra Verbindung erstellen möchte, welches aber von der Routerfirewall nicht gern gesehen ist. Ausserdem erkennt die AOL Software das Modem (die Fritzbox) über den Router hinweg auch nicht so, wie es eigentlich möglich sein sollte.

Folglich musste die vorgenommene Konfiguration dahingehend geändert werden, dass die Fritzbox nun doch wieder als Router mit alles Zugangsdaten konfiguriert ist. Also grundsätzlich alles so wie vor der Anschaffung des SNB5600. Beim Philips WLAN Router wurden die Einträge für Internet PPPoE wieder entfernt und das Gerät einfach auf Repeater gesetzt. Diese Konfiguration kannte ich zwar bisher nur von WLAN Geräten, die einfach nur ein Signal weiterleiten bzw. die Reichweite erhöhen sollen, aber man lernt ja nie aus…

Das wichtige ist, dass es jetzt mit der AOL Software und dem SNB5600 klappt. Es gibt keine Verbindungsabbrüche nach dem Starten der Software und alle andern Rechner können genau wie vorher im Netz surfen. Das WLAN ist noch nicht getestet, aber ich bin ja hoch optimistisch, dass auch das noch läuft 😉

Wer also AOL in Verbindung mit dem Philips SNB5600 WLAN Router nutzen möchte, der muss das Gerät auf „Repeater“ stellen und den angeschlossenen Router direkt mit den DSL Zugangsdaten versorgen!

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Heute erscheint mal ein kleiner Testbericht, mit meinen Erfahrungen zu einem DSL WLAN Router. Dabei handelt es sich um den Philips SNB5600, welcher im Internet als „DSL WLAN Router“ vertrieben wird.

Anfangen tue ich mal ganz vorn, denn da ist gleich der spannende Teil mit den Geschichten aus dem wahren Leben enthalten 😉

Unter dem Schreibtisch mit dem Highspeed DSL Anschluss (384kBit/s) liegt bzw. hängt die Fritz Box, welche über nur einen Netzwerkanschluss verfügt. Um alle Computer ins Internet zu bekommen ist ein Switch an diesen angeschlossen und daran dann die drei Computer. Diese ganze Sache ging mir ein wenig auf den Wecker, wobei die Tatsache, dass ein Kabel durchs ganze Haus gelegt werden muss, wenn man mal eben in der Küche surfen wollte, viel schlimmer war.

Aus diesen Gründen spielte ich schon lange mit dem Gedanken mir doch mal einen WLAN Router zu beschaffen. Da ich regelmäßig verschiedene Onlineshops besuche, um das eine oder andere Schnäppchen zu machen, habe ich dann den Philips SNB5600 entdeckt. Der Preis lag unter 20 Euro, war also sehr günstig. Hier schaute ich nun auf die Produktbezeichnung und die Ausstattung: DSL WALN Router klingt schonmal super, WLAN mit 54MBit/s ist völlig in Ordnung, WPA und WPA2 vorhanden…was will man mehr?

Folglich im Internet recherchiert und festgestellt, dass der Preis verdammt gut ist. Wenig später dann auch dazu entschieden das Gerät zu kaufen, denn dadurch könnte mir dem Laptop fast überall gesurft werden, die Kabel würden weniger werden und der Switch und die Fritzbox würden durch ein Gerät ersetzt. Das Paket mit dem Philips SNB5600 WLAN Router kam auch recht zügig an…und dann ging los! Mit dem Ersetzten der beiden Geräte wars nicht so einfach möglich…ich könnte zwar beide weglassen, allerdings würde ich damit auch das Internet weglassen :-/

Nun aber zum Kurztest des Philips SNB5600:
Die Installation ist „eigentlich“ total einfach, man muss aber wissen, dass Philips nicht unbedingt auf Standardkonfigurationen steht. Einfach auspacken, anklemmen, läuft klappt nicht ganz – Schade eigentlich. Im Karton befindet sich zwar eine Schnellanleitung, ein Handbuch auf CD und eine CD mit Treibersoftware, aber wer will schon den ganzen Kram schon installieren oder ein PDF Handbuch lesen…

Die Kurzanleitung erzählt einem auch nur, dass man die CD einlegen solle und dann immer schön klicken…ist nix für mich, also hab ich mich an die die Standardgeschichte gehalten: Anklemmen und im Browser die 192.16.x.1 aufrufen – X steht hierbei für eine Zahl von Null bis Zwei! Das klappt so schonmal nicht…grrrr

Philips selbst bietet aber eine interaktive Anleitung im Internet, mit deren Hilfe man erfahren kann was zu tun sei…die beschreibt genau meine Schritte aus dem oberen Absatz :-/ In der Anleitung stand leider nichts von der IP mit der die SNB5600 WLAN Router ausgeliefert werden. Aber ein kleines Detail in der Anleitung hat mir dann doch geholfen, auch wenn das garantiert nicht beabsichtigt war. Es wird dort mit einer Beispieladresse gearbeitet und mehrfach darauf hingewiesen, dass diese vom eigentliche Gerät abweicht. Da meine Versuche aber erfolglos waren, habe ich sie trotzdem getestet und siehe da: Die Standardadresse / IP für den Philips SNB5600 lautet doch tatsächlich 192.168.1.2! Normalerweise haben Router immer die eins am Ende…aber man lernt eben nie aus…

Die Konfiguration des Geräte selbst ist dann sehr einfach. Mit dem „Setup Wizard“ kann man das wichtigste fix erledigen. Es werden die wichtigen Dinge wie IP Adressbereich, Zugangsdaten zum Internet und ein zwei weitere Dinge abgefragt, gespeichert und fertig. Nachbessern kann man das ganze auch super. Die sollte man auch tun, denn das Setup ist wirklich nur ganz grundlegend. Am Besten die einzelnen Punkte alle mal durchklicken, da ist noch nix schlimmes bei 😉
Wenn man ein wenig mehr Ahnung und Erfahrung hat, dann kann man sich auch an die „Advanced Settings“ wagen, wobei vorher noch ein Besuch bei „Security“ Pflicht sein sollte! Das WLAN sollte doch zumindest so konfiguriert werden, dass die WPA Verschlüsselung aktiv ist. Der Philips SNB5600 unterstützt mehr als nur WEP und das sollte auch genutzt werden!

Wie sicher man sein WLAN nun macht und ob es überhaupt an ist sei jedem selbst überlassen, ich persönlich schalte es nur bei Bedarf an, übertrage die SSID nicht mit und nutzen dann einen sicheren WPA2 Schlüssel!

Nachdem dies alles getan war, versuchte ich in Internet zu kommen…das klappte aber nur bedingt, denn zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ein Modem extern angehängt werden musste…ich hatte den Philips SNB5600 als DSL WLAN Router gekauft und war davon ausgegangen, dass er meine Fritzbox und den Switch ersetzen würde. Unterschiedlichste Versuche und Befragungen der Tante-G ergaben dann aber, dass das nicht möglich ist – Irgendwie doof!

Der Philips SNB5600 kann zwar super WLAN, LAN und Internet verbinden, aber nur dann, wenn man ihm entweder ein DSL Modem an den WAN – Port stöpselt oder anderweitig eine Internetverbindung einspeist…SO war das definitiv nicht geplant!
Folglich nochmals ganz genau die technischen Daten angeschaut…ja, das Teil heist wirklich „Philips SNB5600 DSL WLAN Router „…hat aber in den Details im Kleingedruckten nur den Anschluss für WAN – Ein Modem müsse extern bereitgestellt werden. Da hat mich kurz der Hass gepackt…

Ein zurückschicken des Gerätes wäre sicher möglich, da im Internet einkaufen ja sehr entspannt ist…14 Tage Rückgaberecht und so…würde aber wieder zu viel Aufwand sein und nur Geld kosten. Bei einem Artikel unter 20 Euro betragen die Bearbeitungkosten für alles in etwa 50% des Arktikelwertes…und bevor ich 10 Euro für garnix bezahle, dann doch lieber 16 Für den Philips SNB5600 WALN Router ohne DSL Modem :-/

Mit der Fritzbox am WAN Port klappt das nun alles, wobei es noch leichte Probleme mit AOL gab, aber davon berichte ich morgen ausführlich – Versprochen 🙂

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Nachdem ich gestern mit dem Internet begonnen hatte, möchte ich heute gleich mit dem Handy weitermachen. Die Nutzung des Handys steht heute im Mittelpunkt. Auch wenn ich nicht der typische Vieltelefonierer bin, nutze ich natürlich ein mobiles Telefon 😉

Mein inzwischen gut ein Jahr altes Sony Ericsson K810i leistet noch immer treue Dienste, wobei man das wohl auch erwarten kann bzw. können sollte! Der Vorgänger (ein Nokia 6100) hat auch fast fünf Jahre durchgehalten 😉

Der wesentliche Vorteil des K810i ist es, dass damit nicht nur telefonieren, sondern auch Radio / Musik hören und Bilder machen kann. Das Handy hat mehr als (geschätzt) 10.000 Funktionen, aber darüber kann ich ein andern mal ausführlich berichten…

Telefonieren tue ich damit auf jeden Fall regelmässig. Geschätzte 98% aller Telefongespräche führe ich damit- Ausgenommen von dieser Zahl sind natürlich Gespräche, die über die Festnetzleitung meines Arbeitgebers gehen, um dort meine Aufgaben erledigen zu können 😉

Ähnlich wie beim Internet nutze ich auch zum Telefonieren einen großen roten Anbieter – Nein, es ist nicht die Telekom, diese wäre rosa! Mein Handy verfügt, wie auch mein UMTS Modem über eine Vodafone SIM Karte. Eigentlich bin ich auch ganz glücklich damit, denn man hat wirklich fast überall Netz und kann telefonieren. Diesbezüglich gibt es nurnoch ganz wenig Spielraum für Verbesserungen. Anders ist das bei den Kosten für die Telefongespräche, da könnte durchaus noch etwas „optimiert“ werden 😉

Ich habe aktuell 120 „Freiminuten“ in alle deutschen Handynetze und ins Festnetz. Diese kann ich einfach so abtelefonieren wie es mir gefällt, ohne das ich dafür mehr zahle, wenn ich zwei Stunden mit einem O2 Kunden telefonieren. Nach diesen „Freiminuten“ unterscheiden sich die Preise dann aber deutlich. Festnetz und Vodafone sind weiterhin „günstig“, andere Anbieter reichen von bezahlbar bis nahezu unverschämt!

Der Gedanke an einen Wechsel kam auch schon mal auf, leider aber eine Woche zu spät…da war die Kündigungsfrist gerade verstrichen, sodass sich der Vertrag von selbst um 12 Monate verlängerte :-/
Man muss sich eben doch alles genau aufschreiben und nicht nur grob Anfang des Jahres / Monats wissen…

In der Regel reichen die 120 Minuten gut aus, wobei manchmal auch nur 100 Minuten vertelefoniert werden – In andern Monaten sind es dann aber mehr, was sich dann auch in der Rechnung bemerkbar macht 🙁

Neben den nun mehrfach erwähnten Freiminuten kann ich mit meinem aktuellen Tarif am Wochenende netzintern und ins Festnetz kostenlos telefonieren. Dadurch enstehen keinerlei Kosten und man kann problemlos mal ne Stunde telefonieren…da hat man ja auch mehr Zeit als in der Woche 😀

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