Archiv für Oktober 2009

Es ist wohl leider so, dass die Zeit fürs Motorrad nun fast vorüber ist, wenn nicht sogar schon ganz verstrichen – Zumindest in diesem Jahr :-/ Der beste Beweis dafür ist das aktuelle Wetter, denn es regnet und stürmt ja mal ganz ordentlich draußen.

Das ist eigentlich auch nicht so schlimm, denn wir hatten ja durchaus schönes Wetter, sodass man die eine oder andere Motorradtour machen konnte. Ich persönlich habe im Laufe der Woche auch eine -quasi- Abschlussfahrt gemacht ;-)

Ich würde ja gern noch ein wenig mehr Motorrad fahren und die eine oder andere Tour machen, aber zum einen spricht das Wetter eine deutliche Sprache dagegen und zum anderen greift der Nachteil des Saisonkennzeichen :-/

Eine Geschichte die man erlebt haben muss – oder auch nicht, habe ich aber erlebt bei meinem Trip durch Nord-Ost-Deutschland!

Hauptsächlich war ich mit dem Motorrad in Mecklemburg Vorpommern unterwegs, mit einem Abstecher nach Prenzlau. Das lief soweit auch alles gut, denn gegen 11 Uhr kam über MecPom auch die Sonne raus und die sieben Grad vom Morgen waren vergessen. Das Unheil trug sich gegen Ende der Tagesfahrleistung zu…dazu aber eine kurze Erklärung: Der Plan war eine Motorradtour durch Mecklemburg Vorpommern, mit Zwischenstop in Prenzlau (Brandenburg), um dann in nördliche Richtung nach Greifswald zu fahren. Dort dann übernachten und am nächsten Tag an der Ostsee entlang zurück ins schönste Bundesland der Welt :-)

Um die Dinge dabei zu haben die man so braucht (Zahnbürste, Wechselklamotten, “normale” Schuhe, …) hatte ich auf meinem `Beifahrer´ Platz einen wasserfesten Beutel mit eben diesen Dingen festgeschnallt. Mit zwei Spanngummis schön fixiert und alles ist trocken und sicher dabei – So zumindest der Plan!

Hat auch super funktioniert, zumindest die ersten 470 Kilometer des Tages. Zwischenzeitlich gab es auch eine Pause, bei der die “Ladungssicherung” kontrolliert und ggf. optimiert wurde. Saß alles super und hielt ebenso…bis zu jenem Dorf…

Über die Landstrasse im Osten habe ich mich ja schonmal beschwert – Und ich tue es wieder: Die sind der letzte Scheiss!

Die direkte Verbindung zwischen Prenzlau und Greifswald war auf jeden Fall gesperrt, sodass es eine Umleitung gab…die führte unter anderem durch Krebsow…
Die Strassen dort haben den Namen nichtmal verdient. Kopfsteinpflaster kennt ja jeder, aber das was die da verbaut haben bzw. wie es verbaut wurde ist mehr als eine Katastrophe. So viele Löcher, Krater und Unregelmässigkeiten haben nichtmal Mond und Mars zusammen…

Hier musste ich nun mit dem Motorrad durch, erlaubt waren 50 km/h, getraut habe ich mich so gerade eben 20…das war aber schon hart am Limit. Hier passierte es dann auch: Mein Gepäck verabschiedete sich! Es hielt die 470km, von zuhause, quer durch den Nordosten der Republik, bis nach Krebsow – Einem Ortsteile von Groß Kiesow – Sieben Häuser an 760m “Strasse”…

Das Unglück bemerkte ich nichtmal sofort, sondern erst nach weiteren 30 Kilometern, als ich in Greifswald angekommen war und meine Tasche vom Rücksitz schnallen wollte – Da habe ich wirklich geflucht!

Was nun also tun? Richtig, erstmal zum Rewe und ne Zahnbürste kaufen, ne Nacht über den Verlust schlafen, denn im Dunkeln findet man eh nix wieder (ja, es war schon spät…) und am nächsten Tag nochmal die Strecke rückwärts fahren – Hab ich gemacht und mein Kram wiedergefunden, darum weiß ich ja wo es verloren gegangen ist ;)

Eins ist sicher, durch den Ort fahren ich nie wieder…alles an Straßen da in der Gegend ist so schlimm…man darf da ausserhalb 80 fahren…wenn man einen Geländewagen oder eine Enduro hat und schmerzfrei ist mag das ja klappen, aber mit normalen Fahrzeugen wird das nichts…Panzerteststrecke würde ich die Strassen eher nennen :-/

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…war ich mal wieder einkaufen. Neben den üblichen Dingen, die man so kaufen will bzw. muss und dann doch wieder vergisst, waren unter anderem auch einige Flaschen Cola dabei.

Der Kurs für die Coke lag gemäß Ausschilderung bei der üblichen Höhe, sodass kein besonderes Angebot zu erkennen war. Aus diesem Grund entschied ich mich für einen 2/3 Sechserträger und nahm diesem mit.

Mit diesem und den drei anderen Dingen bin ich dann Richtung Kasse und hier gabs dann wieder nen kleines Erlebnis, weshalb ich davon überhaupt erzähle…

Die Fachkraft für Einzelhandel (oder wie die Berufsbezeichnung der guten Frau an der Kasse auch sein mag) war gerade dabei die Einkäufe eines Herren mittleren Alters zu scannen, da bekam sie sein Sixpack Cola in die Finger. Das wollte der Scanner nun aber nicht scannen…

“Da müssen die Flaschen einzeln gescannt werden, dass geht anders nicht. Ist so nicht im System! Sie sind ja bestimmt mit Auto…” meinte sie und wollte gerade anfangen die Plasteverpackung zu entfernen, da kam noch ein “Ähhh NEIN, ich bin zu Fuß hier…”
Das war nun ja ganz doof…nicht nur die ganzen einzelnen Flaschen, sonder auch noch die restlichen Einkäufe…wie soll das denn nur klappen…?

Die gerade beginnende Diskussion wie den nun zu verfahren sei und ob es denn Not täte die Verpackung aufzureissen, um den Transport dann nahezu unmöglich zu machen, habe ich frühzeitig abgebrochen und eine meiner Flachen angeboten – Ich wollte da nicht noch erst 10 Minuten im Laden stehen und warten…ich hab ja nicht ewig Zeit zum Einkaufen :-P

Hat dann auch problemlos geklappt, sodass wir alle glücklich den Laden verlassen konnten – Der eine, weil sein Sechserträger noch ganz war und der ander, weil er nicht noch 10 Minuten doof an der Kasse rumstehen musste, bis die Diskutierkerze runtergebrannt war :-D

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