Archiv für Mai 2010

„Hallo, ich heisse Christian* und habe den Mädchenweg gewählt. Den Männerweg überlasse ich Frauen und Kindern, sowie der Generation 60+!“

Soviel zum Einleitenden Zitat zur Bezwingung des Grünten!

Wandergebiet Burgberg

Am Sonntag war es endlich soweit, der Grünten wurde erklommen. Bei bestem Wetter fuhren wir Morgens halb elf mit dem Auto Richtung Wandergebiet Burgberg. In Burgberg selbst kann man sich dann in Richtung Alpenblick orientieren (was evtl. schon aus dem letzten Wanderbericht bekannt sein könnte). Meine Empfehlung: Mit dem Auto in Richtung Alpenblick fahren und nach den ersten beiden kostenpflichtigen Parkplätzen einen der kostenlosen Parkflächen wenige 100m weiter auf der rechten Seite zu nutzen. Hier beginnt auch direkt der Wanderweg zum Gipfel des Grünten mit dem geplanten (ausgeschildertem) Zeitansatz von zwei Stunden.

So starteten wir auch unseren Marsch und bewunderten nach wenigen 100m Metern bereits den ersten kleinen, aber sehr schönen Wasserfall – Der auch gleich für eine Erfrischung gut war 😉

Mädchenweg

Hier entschieden wir uns auch gleich nicht dem befestigtem Weg, welcher sogar mit Auto hätte befahren werden können, zu folgen, sondern dem sogenannten „Winterweg“ zu folgen. Dieser geht deutlich direkter den Berg hinauf, denn er folgt zu Beginn erstmal direkt dem Bachlauf. Das Schild dazu sagte auch gleicht, dass es nichts für blutige Anfänger sein und den Schildern zwingend zu folgen sei, da es sonst in deutlich gefährliche Gegenden gehe…natürlich war das genau das Richtige für uns 🙂

Wir kamen auch gut vorran, wobei wir zugegebener Maßen noch von einer kleinen Familie überholt wurden…das Vati, wie auch Mutti jeweils ein sehr junges Kind in einem Tragegestell / Rucksack auf dem Rücken hatten verheimliche ich an dieser Stelle einfach mal…

Tote Bäume am Berg

Auf jeden Fall ging es über steinige Wege, Baumwurzel und Felsvorsprüngen immer weiter Bergauf. Gelegentlich kreuzte unser Weg auch mal den „normalen“ Weg möchte ich ihn mal nennen…auf diesem bewegten sich auch einige Leute. Mache von ihnen rannten den Berg hinauf, andere wanderten entspannt wieder dem Tal entgegen. Unser vorhaben war weiterhin der aufstieg zum Gipfel und Grüntenhaus!

Nachdem wir einigen Wegweisern gefolgt waren, kamen wir an einen, der uns kurz überlegen ließ, wie es weitergehen sollte. Es gab zwei Möglichkeiten zum Grünten zu kommen. Einmal der „Grünten Winterweg (nur für Fortgeschrittene)“ und zum Anderen „Grünten“. Nach kurzer Diskussion ob man unsere zwei Wandertouren schon als ausreichend Erfahrung werten dürfe um uns „Fortgeschritten“ zu nennen, entschieden wir uns für den einfachen Weg zum Grünten…ungefähr hier entstand auch das einleitende Zitat…die Familie mit Kind auf dem Rücken hatte damit natürlich garnichts zu tun…

Der weitere Weg war im großen und ganzen genau wie der bisherige Winterweg: Baumwurzeln, Felsen, Felsvorsprügen, Trampelpfade und so weiter…richtig gutes Bergwandern, wobei wir an unser Ausrüstung noch etwas feilen sollten fürs nächste Mal. Schuhe und Rucksack waren ja super, aber so ein Wanderstock für sicheren Halt wäre teilweise doch empfehlenswert gewesen auf diesem Wege!

Grüntehaus Ausblick

Wie dem auch sei, nach guten 75 Minuten waren wir am ersten Zwischenziel, dem Grüntenhaus auf 1537m. Hier gabs die erste richtige Pause inkl. Brotzeit 😉
Der Ausblick von der Terrasse ist einfach bombastisch, kaum in Worte zu fassen und selbst ein Bild ersetzt den Ausblick nicht wirklich. Klare Empfehlung selbst mal dort vorbei zu schauen!

Hier muss ich ein weiteres Zitat anbringen. Jan* äusserte sich doch tatsächlich wie folgt: „Scheiss Touries„. Und dass nur, weil da auf einmal mehrere kleine und größere Gruppen nahezu zeitgleich unsere Ruhe störten, denn bis dahin hatten wir die Berghütte / Terrasse quasi für uns allein 😛

Das Oberallgäu aus Sicht vom Grünten

Dann gings aber auch schon weiter Richtung Gipfel, schließlich wollten wir den ja erreichen. Das gelang auch recht zügig, denn soweit ist ja nicht mehr bis zum 1742m hohen Jägerdenkmal. Hier angekommen gabs den vollständigen Rundumblick übers Oberallgäu, die angrenzenden Berge der Alpen, den Süden Bayerns und rüber nach Österreich (Okay, letzteres ein wenig versperrt wegen der bereits erwähnten Alpen ). Man konnte wirklich verdammt weit schauen, da das Wetter echt gut war.

Ausblick vom GrüntenGrünten Jägerdenktmal

Nachdem die Aussicht von hier oben ausreichend genossen und eine unbestimmte Anzahl an Fotos gemacht war, ging es an der Sendestation des Bayrischen Rundfunk vorbei zurück zur Grüntenhütte. Von dort an einen Wanderweg der innerhalb zweieinhalb Stunden irgendwo in der Nähe unseres Autos rauskommen sollte. Da wir auf keinen Fall den selben Weg zurückgehen wollten blieb uns auch fast nichts anderes übrig…

Auch dies war ein voller Erfolg, wenn es auch im Schatten der Berges etwas frischer war, als auf der Sonnenseite beim Aufstieg. Trotzdem gab es auch hier sehr schöne Aussichten und interessante Weggestaltungen. Erstaunlich fanden wir immer wieder die Bergläufer. Diese Leute wandern nicht, nein sie rennen die Berge rauf und runter…das ist sicher auch schön, aber dafür muss ich wohl noch das ein oder ander mal üben hier im Oberallgäu 😀

Blick auf Berge durch Tannen

Auf dem Weg Richtung Alpenblick haben wir auf 1330m noch einen kleinen Zwischenstop bei der „Alpe Obere Schwande“ eingelegt. Hier mussten wir uns nochmal kurz stärken. Der Ausblick hier war auch nicht schlecht, wobei das Grüntenhaus nicht nur bei der Aussicht deutlich besser war!

Ausblick vom Grünten

Von hier aus war der Weg dann wieder deutlich besser ausgebaut. Wir wanderten noch einige Minuten und Meter auf den üblichen verdächtigen Wanderwegen von eben, aber dann begann die Zivilisation und die ausgebauten Wege, ja sogar Strassen waren zu erkennen. Da dauerte es auch nicht mehr lange, bis wir den Alpenblick passierten…

Von da aus sieht man zwar wirklich die Alpen, aber ich empfehle trotzdem das Grüntenhaus zu besuchen, denn dort ist die Aussicht dreimal besser – Wenn dreimal überhaupt ausreicht 😉

Hier noch einige Eindrücke des Tages:
Blick auf SonthofenTannen und Berggipfel mit SchneeBergkette mit Schnee

PS: Ich werde nicht vom Grüntenhaus bezahlt, ich fand es da wirklich nur super 😛

* Anm. des Autor: Namen wurden zum Schutze der Personen geändert wiedergegeben.

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Das mit dem Schneemann hab ich nun endgültig verworfen, dass wird wohl nix mehr dieses Jahr…zumindest nicht vor dem eigentlichen Sommer 😉

Das soll natürlich nicht heissen, dass da garnix mehr geht mit Schnee. Ich hab doch tatsächlich noch welchen gefunden 🙂

Wie geplant wurde ein Berg im Oberallgäu bestiegen und in größerer Höhe, zwischen den tief hängenden Wolken gabs auch noch schönen Schnee!

Okay, er war doch recht festgefroren, sodass man es vielleicht eher Eis nennen müsste, aber ich hab mitten im Mai Schnee anfassen können. Wie schon erwähnt, so richtig leicht formbar war er nicht mehr, sodass sich die Sache mit dem Schneemann bauen von selbst erledigte :-/

Nun schaut aber her, hier der Beweis für den Schnee im Mai! Oben Links der Schnee zum Anfassen, rechts aus einigen Metern Entfernung und unten nochmal das ganze von deutlich weiter unten. Das Kreuz makiert die Stelle, an der ich ungefähr war. PS: Die Wolken erkennt man auch ganz gut, denn neblig wars eigentlich nicht in der Gegend 😉

Ich mit Schnee im MaiMehr Schnee

Schnee am Berg

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Fonic Kostenschutz

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Heute muss ich mal ein wenig Werbung machen, denn es gibt da etwas neues im Bereich des Mobilen Internet! Da ja nicht überall DSL geschaltet wird (ja, ich warte immer noch) muss man sich ja Alternativen suchen.

Das aktuell wieder Frequenzen für das schnelle mobile Internet verkauft werden hat damit garnichts zu tun, es geht vielmehr um bereits nutzbare Produkte. Bei Fonic kann man jetzt nicht nur günstig telefonieren, sondern auch via UMTS im Internet surfen, Emails abrufen und alles andere nutzen, was das Internet so zu bieten hat.

Aktuell erhält man den Fonic Surf-Stick für unter 40 Euro, Versandkosten inklusive – Das ist eine Ersparnis von über 25 Euro zum regulären Preis!

Bruce

Beim Fonic Surf-Stick handelt es sich um eine Möglichkeit das Internet überall zu nutzen und dabei die volle Kostenkontrolle zu behalten. Zum einen weil es ein PrePaid Angebot ist, folglich muss erst gezahlt werden, bevor man Leistungen abfordern kann und zum anderen gibt es einen Kostenschutz, dazu später mehr. Genau wie bei den PrePaid Angeboten beim Handy muss man beim Fonic Surf-Stick erstmal Geld aufladen, bevor man im Internet unterwegs sein kann. Aufladen funktioniert auch hier ähnlich wie beim Handy: Einfach an der Tankstelle, im Supermarkt oder in einer Fonic-Filiale eine Guthabenkarte kaufen und das Konto füllen. Alternativ bietet Fonic auch die Aufladung via SMS / Anruf oder als jederzeit kündbaren „Dauerauftrag“ an, so wird das Konto jeden Monat um beispielsweise 10 Euro gefüllt.

Zu den laufenden Kosten: Es gibt keine Vertragsbindung, keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz. Jeden Monat darf man den UMTS Surf Stick einen Tag kostenlos nutzen um im Internet zu surfen.
Will man mehr (was ja in der Regel die Anschaffungsgrundlage ist 😉 ), dann zahlt man 2,50 Euro für eine Tagesflatrate. Die Tagesflatrate gilt immer pro Kalendertag von 0:00 Uhr bis 24:00 Uhr. Wenn also die maximal möglich Anzahl an Stunden genutzt werden soll, dann muss früh aufgestanden werden.

Fonic Kostenschutz

Der wirkliche Vorteil bei Fonic gegenüber anderen Anbietern von Tagesflaterates oder Zeitzugängen ist der Kostenschutz! Egal wie viele Tagesflatrates ihr in einem Monat nutz, ihr zahlt nur die ersten 10. Daraus ergeben sich maximal 25 Euro / Monat für das mobile UMTS Internet wann und wo immer gesurft werden soll!
So hat man durch den Kostenschutz den Vorteil einer richtigen Flatrate für den ganzen Monat, wie man es sonst nur von teuren Verträgen kennt, ohne alle damit verbundenen Nachteile! Siehe dazu auch Grafik unten.


Fonic Tagesflaterate Kostenschutz grafisch erklärt.

Natürlich hat auch diese „Flatrate“ das übliche Kleingedruckte, so darf man nur inländische, paketvermittelte Datennutzung ohne Filesharing mit dem Fonic Surf-Stick betreiben. Bei der Geschwindigkeit gibt es eine Bremse auf GPRS, sobald das Datanvolumen von 500MB / Tagesflatrate bzw. 5GB pro Kalendermonat erreicht wurde – Das ist aber üblich für mobiles surfen mit UMTS. Anbieter ohne diese Auflagen / Beschränkungen sind mir gänzlich unbekannt!

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