Archiv für Dezember 2010

In Zeiten, wo jedes Handy auch eine Digicam ist und eh jeder eine digitale Kamera hat, muss man bei der Verwaltung der Fotos schonmal neue Wege beschreiten. Früher war es alles ganz einfach: Fotos machen, Film zurückspulen, entnehmen, zum Entwickel abgeben, Fotos abholen und in Album kleben / heften.

Heute klappt das theoretisch zwar immer noch, aber ganz so einfach ists dann doch nicht, denn die Anzahl der Fotos ist einfach exponential gestiegen. Daraus ergeben sich dann so alltäglich Probleme wie zum Beispiel die Verwaltung 100.000er Fotos auf dem heimischen Computer. [Anm. des Autos: Bei den heutigen Festplattenpreisen ists wenigstens kein Speicherplatzproblem 😉 ]

Ein kleines, anschauliches Beispiel: Der letzte Urlaub, man war ähnlich wie unsere asiatischen Freunde, nicht mit nur einer Kamera unterwegs und hat nun weit über 500 Digitalfotos von verschiedenen Geräten. Es sollen doch aber alle zusammen in eine möglichst chronologische Reihenfolge gebracht werden. Dazu gibt es zwei unterschiedliche Ansätze:
1. Alle Bilder per Hand sortieren und entsprechend umbenennen, sodass die Reihenfolge entsteht
2. Ein kleines Tool die Arbeit machen lassen!

Ich tendiere ja zu letzterem, aber ich bin auch ein wenig faul 😉

Hierzu eignet sich „Joe“ bestens. Es ist nicht nur möglich aus „Image_xyz“ und „Picture_123“ ein einheitliches „Urlaub_09“ zu machen, sondern auch auf alle Informationen der Bilder zuzugreifen [z.B: Datum und Zeit der Erstellung usw.] und sie entsprechend zu sortieren. Joe ermöglicht es, die Dateien zum Beispiel mit einem Namen, dem Datum und der Urzeit zu versehen, sodass die Ordnerstruktur des Betriebssystems die Bilder automatisch in der chronologischen Reihenfolge anzeigt. Somit ist das Problem der unterschiedlichen Namen und vermischten Zeiten direkt gelöst!

Wem ein Dateiname mit Datum und Zeit nun nicht gefällt, der ändert den Namen aller Fotos in einem zweiten Durchgang einfach nochmal und lässt nur noch „Dateiname-[Zahl].jpg“ stehen und schon hat man seine Urlaubsfotos einfach durchnummeriert von 1 bis hundertachtundneunzigtausend 😀

Ich kann Joe nur empfehlen, denn es ist kostenlos, auch mit ISDN super schnell runtergeladen und installiert und sehr einfach zu bedienen. Es benötigt eigentlich nichtmal einer großen Hilfe, denn es ist wirklich sehr selbsterklärend. Das Wesentliche ist aber auf der Hersteller-Seite nochmal erklärt. Sollte es doch Fragen geben, dann hilft die eingebaute Hilfe-Funktion oder notfalls eine Frage hier 😉

Aktuell ist Joe in der Version 3.5.A mit der Unterstützung für Windows 98 bis Vista verfügbar – Ob Windows 7 auch geht kann ich, auf Grund mangelnder Verfügbarkeit, nicht sagen – Wird schon klappen 😛

Die angesprochenen Informationen und den Download gibts hier: *klick*

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Auf Grund der aktuellen Ereignisse muss an dieser Stelle nochmal auf die Funktionsweise, den Gebrauch und vorallem den erlaubten Einsatz einer Nebelschlussleuchte aufmerksam gemacht werden!

Zum aktuellen Anlass: Ich habe heute gefühlte 285.000 Autofahrer getroffen, die ihr Nebelschlussleuchte im Einsatz hatten, davon waren nicht weniger als 284.999 sich ihrer Lage nicht bewusst, denn:
1. Nebelschlussleuchten, dürfen im Gegensatz zum Nebelscheinwerfer, erst eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite, bedingt durch NEBEL unter 50m beträgt!
2. Bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte beträgt die maximale Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges 50 Stundenkilometer
3. Auch den Rest der StVO befolgen und alles wird gut.

Was hatte sich nun genau zugetragen?

Die „Schneewalze“ hat Schleswig-Holstein überwalzt [Anm. des Autors: Ich weiß zwar nicht wann, wo und wie, aber für Schulfrei hats mal wieder gereicht] und heute war ich mit dem Auto unterwegs. Ein wenig übers Land, nen Stück Autobahn und dann nochmal über die Dörfer.

Es lag etwas Schnee, keine Frage, aber das war spätestens gestern gefallen zu 90% von der Strasse entfernt und die Streuwagen führen auch mehr oder weniger pausenlos – Wenn auch nicht in meinen Richtung…

Das Wetter war so lala, Minus 2°C, leichte Nebelbildung mit Sichtweiten um / über 250m und gelegentlich mal ein wenig schneegrisselkrams. Alles in allem nichts wildes also. Übers Land war auch fast alles in Ordnung, auch wenn es übertrieben ist mit 30 übers Land zu schleichen, nur weil der Mann im Radio sagte, dass es in Niedersachsen Blitzeis geben könnte…

Auf der Autobahn gings dann aber los mit den Nebelschlussleuchten-Leuten. Da hatte mindestens jeder Dritte die Leucht an…und ich für meinen Teil konnte immernoch mehr als 300m weit gucken…die fuhren aber nicht brav auf der rechten Spur ihre 50km/h sondern so wie immer, also irgendwas zwischen 60 und 200! Nebelscheinwerfer machen da schon Sinn, damit der vorn sehen kann „Ohh, da kommt was geflogen“ aber hinten die Leuchte? Die blendet bei dem offenen Wetter doch nur den nachfolgenden Verkehr! (der bei 190 einen Sicherheitsabstand von 7,25m einhält 😛 )

Ich könnte verstehen, wenn die Nebelschlussleuchte angemacht wird, wenns wirklich neblig ist und man die Geschwindigkeit reduzieren muss. Es wäre sogar denkbar die 50km/h Schallmauer trotz der Leuchte zu durchbrechen und vielleicht noch 60 zu fahren (würd ich nie machen 😉 ) aber den erlaubten Satz zu verdreifachen ist einfach mal zu doll!

Es würde da vielmehr helfen die Lüftung einzuschalten, damit die beschlagene Scheibe von innen trocknet, das Wischwasser auf zu füllen und die Scheibenwaschanlage zu benutzen, dann wäre auch die Aussenseite der Scheibe sauber und schon könnte man völlig nebelfrei aus dem Auto schauen. Ich wette, dass würde mindestens 80% der Nebelschlussleuchtenfahrer dazu verhelfen wieder weiter als 50cm zu gucken und im Anschluss die Leuchte aus zu schalten!

In diesem Sinne weiterhin eine unfallfreie, entspannte und nebelschlussleuchtenlose Autofahrt 🙂

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ist definitiv im Norden angekommen. Nicht erst heute oder gestern, schon vor einiger Zeit!

Der Wetterbericht ist dabei wenig hilfreich, denn der hat (wie leider so oft) mal wieder unrecht…also zumindest in der Gegend wo ich so war und bin 😉

Was mich wirklich ein klein wenig Aufregt oder vielleicht auch eher verwundert oder mich doch ein wenig Ärgert ist die Tatsache, dass die Schüler in letzter Zeit so viel frei hatten. Wenn ich mich da an meine Schulzeit erinnere, dann hatte ich bestimmt drei Tage schulfrei – In der ganzen guten Zeit als Schüler, nicht in zwei Wochen!!!

Ist echt der Kracher, da hört man Morgens oder auch abends Radio und dann gehts los: „In folgenden Landkreisen fällt die Schule aus Bla, Blub, Bla und Sowiso“ oder so wie heute mal wieder => Ganz Schleswig Holstein, ganz Hamburg und weite Teile Niedersachsens…

Das wäre ja alles vertretbar, wenn das Wetter auch so dramatisch sein würde, wie es immer berichtet wird. Zumindest im Großraum Nordseeküste taut es den ganzen Vormittag wie blöd (aktuell haben wir 3°C) und die große „Schneewalze“ ist weder in Sicht noch zu hören…auch im Radio konnte ich bisher nichts von den gestern angekündigten Schneemengen…aber Schulfrei haben…und Busse brauchen ja auch nicht mehr fahren, da ja keine Schüler zu befördern sind.

Nun noch den Nachbrenner, der die Diskussion zum Klimaschutz anwerfen soll: Alle reden von Klimaerwärmung, aber draussen haben wir Minus 10°C und meterhoch Schnee => Das schaut eher nach Klimaabkühlung aus 😛

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