Archiv für März 2011

Kino ist definitiv immer ein Erlebnis…positiv oder negativ sei erstmal egal, ein Erlebnis ist es in jedem Fall!

So war es auch letzte Woche beim neuen und letzten Tempelritter. Es war definitiv ein Erlebnis…

Wir hatte mal wieder etwas Freizeit und diese sollte mehr oder weniger sinnvoll genutzt werden. Da wir alle nicht Superman sind, es keinen Schnee zu schaufeln gab und Weltfrieden an einem Abend auch nicht erreicht werden wird, haben wir uns entschieden den Herrn Cage mal wieder zu besuchen…

So fuhren wir also zeitnah ins Kino, kaufen Karten und Popcorn…Getränke hatte die da leider keine…bis man mir sagte, dass sei hier so nobel, dass man im Kinosessel bedient werde und daher vorher nichts kaufen könne – Okay, dann halt nicht.

Nun hatte wir noch etwas Zeit bis es losging und unterhielten uns über alles mögliche…unter anderem über Kinobesuche…der kleine Dennis sagte er sei früher, als Schüler, jede Woche im Kino gewesen…weil er da gearbeitet hat, wie er später zugeben musste 😛

Ich erzählte auch von einem Kinoerlebnis aus der Schulzeit…da gings erst zu spät los, dann lief der Ton nicht synchron zum Bild, dann war mal das Eine, dann das Andere weg…alles in allem war es ein Desaster :-/

Dann startete aber Der Letzte Tempelritter…zumindest die Werbung. Die schien mir ein wenig auf alt und defektes Abspielgerät getrimmt zu sein, bis jemand sagte „Ich kenn die Werbung, normalerweise ist die nicht so komisch“ glaubte ich dies zumindest…
Das Bild normalisierte sich aber und die Werbung lief problemlos durch. Dann startete der eigentliche Film mit dem Vorspann und ein ähnliches Bild wie beim ersten Werbespot…nur dass dann die Wand plötzlich nurnoch schwarz und er Ton weg war => Filmrolle abgesprungen, gerissen oder sonstwas auf jeden Fall gabs weder Bild noch Ton 🙁

Kurzes gemurmel, die ersten stehen auf und einer geht los um einen Kinomoglie zu finden…keine 10 Minuten später kommt tatsächlich einer vorbei und erklärt, dass ein technisches Problem vorlege – Achwas, dass hätte ich auch gerade noch erkannt…

Die Sache wurde dann in weiteren fünf Minuten gelöst, sodass wir mit dem Film richtig starten konnten. Dann tauchten wir ein in die Kreuzzüge, sahen einen fahnenflüchtigen Nicolas Cage, der dann doch wieder zur Kirche fand – bzw. sie fand ihn und er „arbeitete“ wieder für sie…ein letztes mal oder so…

Dann gings auf die Actionreiche letzte Reise der Tempelritter, was wirklich spannend war. Zum Ende hin, etwa zur Mitte des hoch dramatischen Ende begann der Ton dann etwas merkwürdig zu werden. Die Gespräche am Schluss wurden dann stark verzerrt, mit rauschen oder knarren versehen bis zum Teil kaum verständlich – Wieder eine sehr unschöne Sache. Als der Abspann dann lief und man nur noch Namen der Schauspieler und co. lesen konnte, ging der Ton dann wieder richtig…echter Käse.

Der Letzte Tempelritter an sich ist ein guter Film, den würde ich tatsächlich empfehlen – Wenn auch nicht unbedingt in genau dem Kino, an diesem Tag 😉

Der kleine Dennis mein im Übrigen noch zu mir: „Egal was passieren wird, ich werde nie wieder zur selben Zeit im selben Kino sitzen wie du!“
Das fand ich schon ein wenig fies…nur weil es in 10 Jahren und fünf Kinobesuchen bei mir das zweite mal gewesen ist, dass Film und Ton ausfallen und er in 125tausend Kinobesuchen nicht einmal Ärger hatte..

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Es war mal wieder an der Zeit den Drucker zu tauschen, nicht meinen, der leistet noch (halbwegs) treu seine Dienste, sondern einen Anderen. Auf Grund des Datenschutzes darf ich leider keine Namen nennen, aber Kenner dieses Werkes werden es schon herausfinden 😀

Nun muss man sagen, dass allein das Alter nicht wirklich der Grund für einen neuen Drucker war…vielmehr die Tatsache, dass immer nur eine Seite gedruckt werden konnte und dann das Papier nicht mehr eingezogen wurde…wenn der Drucker beim Einschalten überhaupt anging…
Sehr mysteriös ist bzw. war ausserdem die Tatsache, dass dieses Problem endlos reproduzierbar war, es sei denn der IT-Experte (ja, so bezeichne ich mich hier mal 😛 ) war vor Ort, dann lief alles! Naja zumindest meistens. Angehen super, drucken super, mehrseitiges drucken solala…ausschalten + einschalten = drucken geht, ist aber doof.

Die üblichen Maßnahmen zu Instandsetzung führten leider zu keinem wirklichen Erfolg und so musste ich dann doch zustimmen, dass der Drucker wohl seine Halbwertszeit überschritten hatte…

Der alte Drucker war also „etwas“ in die Jahre gekommen und sollte gegen einen neuen getauscht werden. Ziel war die immer gern gesehen „Eier legende Wollmilchsau“ – Was hier soviel bedeutet wie drucken, scannen und kopieren in einem möglichst kleinen, leisen, sparsamen und günstigen Gerät.

Gelöst wurde das duch eine Epson All-in-One Drucker, der einfach alles kann bzw. können soll. An der Einrichtung ist allerdings schon so mancher gescheitert…also zumindest wenn man die Brille mal wieder nicht auf hat 😀

Die gut bebilderte Schnellstartanleitung sagt wirklich alles was man braucht – Sogar in vier Sprachen (trotzdem sehr übersichtlich und leicht verständlich). Der Drucker war also da, wurde ausgepackt, die Anleitung aufgeschlagen und Schritt eins ausgeführt: Drucker aufstellen und Strom anschließen.
Der nächste Schritt war einschalten, dass klappte auch noch ganz gut…dann sollte die Sprache gewählt und bestätigt werden. Hier scheiterte das Projekt neuer Drucker dann bereits :-/

Der Support wurde nicht sofort gerufen, aber man war froh als er „zufällig“ vorbeischaute um das Problem zu lösen…Nun muss man dazusagen, dass der Drucker über ein kleines Display verfügt, auf dem alles mögliche dargestellt werden kann. Wie es so üblich ist auf neuen Geräten, welche ohne Strom in der Packung liegen, war auch hier ein Aufkleber auf dem Display. Dieser stellte dar, was dieser Bereich so kann…eben dieser Aufkleber war auch noch da, als ich mir nach der Problembeschreibung den neuen Drucker mal anschauen wollte…

Erstmal den und alle andern „hier zeig ich was ich kann“ – Aufkleber abgezogen und dann das Gerät eingeschaltet…siehe da, er fragt nach der Sprache…wenig später fährt auch der Druckkopf in die Mittelposition, um Tintenpatronen auf zu nehmen, was er partout nicht machen wollte…auch das klappte…weiter brauch ich garnicht schreiben, denn die „Eier legende Wollmilchsau“ lief nicht nur, die rannte sogar 😀

Soviel zum neuen Drucker. Nach Namen braucht hier keiner Fragen, darüber werde ich mich ausschweigen – Versprochen 😉

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Wenn man einen Laster braucht, dann kauft man in den seltensten Fällen einen…meisten mietet man so ein Gefährt, denn man braucht es nur einen Tag oder vielleicht zwei.

So auch letztens geschehen, nicht direkt bei mir, könnte aber genau so auch mir passiert sein, würde genau reinpassen. Ich will hier keine Namen nennen, deswegen sagen wir einfach mal der kleine Dennis brauchte nen Siebeneinhalbtonner und wollte diesen bei Sixt mieten…

So rief der kleine Dennis auch an bei der Firma mit den vielen Autos und LKWs mit Münchner Kennzeichen und bestellte sich einen dieser LKWs mit großem Kasten und Hebebühne hinten drauf, damit er sein Vorhaben in die Realität umsetzen konnte. Anfangs war auch alles super, das Telefonat war wahrlich ein Erfolg, die Bestellung ging glatt, der Wunschtermin sollte erfüllt werden und alles zu einem echt fairen Preis.

Nun kam aber der Tag als der Laster abgeholt werden sollte…der kleine Dennis war kurz vor der Auffahrt der Sixt-Filiale, da rief der freundliche Mitarbeiter an und teilte ihm mit, dass der LKW doch noch nicht da sei, weil der Kunde ihn nicht abgegeben hätte…darum könne er ihn nicht um acht bekommen, sondern müsse warten, bis der Ersatzlaster in ca. 2 Stunden eintreffen würde…

Das war schonmal größer Käse und hätte vermutlich nicht nur mich tierisch aufgeregt…aber man ist ja freundlich und wartet halt „den kurzen Moment“ um den sich die Aktion verzögert…um vielleicht doch nicht soo lange warten zu müssen, wurde ein anderes Automobil der „Sprinter-Klasse“ in klein angeboten, welches jedoch nicht den Anforderungen entsprach und daher abgelehnt werden musste…

Die Zeit verstrich ja auch in atemberaubender Geschwindigkeit, sodass gefühlte viereinhalb Stunden später der Kleinlaster auch endlich bei Sixt eintraf…die Fahrzeugübergabe sollte schnell erledigt werden, scheiterte aber an dem nicht getankten Fahrzeug, sodas der Sixt-Moglie erst noch zu Tanke musste…

Dass hier erneut gewartete werden musste, brauche ich nicht zu erklären oder? Als dann endlich alles erledigt war, konnte dann endlich die wilde Fahrt beginnen und der Job erledigt werden. Im Laufe des Tages stellten wir noch etwas echt witziges fest, denn der Laster hatte einen sehr lustigen Aufkleber in der nähe des Tankes, der besagte „Nur HIER Diesel einfüllen“ – Ich mein okay, der darf nur Diesel, das wäre echt wichtig, aber warum verdammt ist es so wichtig, dass nur HIER Diesel rein kommt…darf überall anders auch Super rein???

Eigentlich auch egal, der Aufkleber an der Seitenwand des Lasters war aber trotzdem irgendwie cool…das Lachen verging uns allerdings kurzfristig, als wir am Ende des Tages den Hobel zurückbringen wollten und auf der Tankstelle feststellen mussten, dass der Tank des LKW über keinen Tankdeckel verfügte…dieser Umstand erklärte allerdings den Verbrauch eines viertel Tankes auf 150km…

Eine Anfrage bei Sixt, wer den zu unfähig gewesen sei den LKW zu tanken ergab, dass es der Mann am Telefon war…doof, also eigentlich, aber egal…ist ja auch wirklich eine ziemlich peinliche Aktion, einen Tankdeckel zu verlieren, den man nur vom Zündschlüssel trennen kann, wenn man ihn wieder in den dafür vorgesehenen Platz steckt…

Das Tanken ist dann ausgefallen, der Laster ging so zurück zu Sixt und die suchen vermutlich noch immer nach dem Deckel…bei der Tankstelle hatten wir natürlich nach gefundenen Deckel gefragt und auch drei bekommen, aber keiner passte auch nur im Ansatz…

Was lernen wir daraus? Wenn wir uns ein Auto mieten nicht nur auf Lenkrad, Warndreieck und vollen Tank achten, auch mal schauen ob letzterer fest verschlossen ist 😀

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