Archiv für die Kategorie: “Computer”

Computer – Alles was in Zusammenhang mit Computern steht kommt hier rein. Es muss nicht um den heimischen DesktopPC oder laptop gehen, es kann auch ein Bericht oder Beitrag über ein Großrechenzentrum sein.

Seit gut drei Jahren bin ich Besitzer eines Desktoprechners mit Wasserkühlung und voll zufrieden damit – Zumindestens bis vorgestern!

Der wesentliche Vorteil ist die gute Kühlleistung im Verhältnis zur Lautstärke. Klar, man darf nicht den billigsten Kram und dann noch eine Nummer zu klein kaufen, um das Ziel der leisen Kühlung zu erreichen. Dies tat ich “damals” auch nicht, sodass die Wasserkühlung meinen Computer immer noch schön kühl hält ohne laut zu nerven :-)

Kurz mal Stichwortartig die Vorteile:
- Geräuschentwicklung / Lautstärke => leise
- Kühlleistung
- Leistungsreserven
- Mehr als nur CPU Kühlung möglich
- Individuell gestaltbares Kühlsystem

Die Nachteile der Wasserkühlung sollen nicht verheimlicht werden:
- Kosten / Preis => teuer
- großer Platzbedarf
- Montageaufwand
- Gewicht
- Gefahr eines Wasserschaden!

Mein persönlicher Erfahrungsbericht zur Wasserkühlung hat ja oben schon begonnen, eigentlich eine super Sache, bei der man einmal investiert und dann seine Ruhe und einen kalten Computer hat. Das hat so auch funktioniert, egal ob im Internet surfen, mit Office arbeiten, spielen oder der Besuche einer LAN – Party IMMER war der Rechner ordnungsgemäß gekühlt. Der Nachteil des zusätzlichen Gewichtes der Wasserkühlung war zwar bei letzterem ein spürbarer Nachteil, aber wie oft schleppt man seinen Computer schon umher.

Den Spass am Basteln sollte man aber haben, sonst bekommt man nicht so ein optimiertes System. Einfach eine fertige Wasserkühlung kaufen und einbauen geht zwar, aber besser ist es, wenn man noch die Geschwindigkeit und somit die Lautstärke der Lüfter beeinflussen kann. Beim Spielen braucht man deutlich mehr Kühlleistung als beim Surfen im Internet, sodass das Wasser entsprechend mehr gekühlt werden muss.

Nun aber mal zum Grund für diesen Beitrag: Meine Wasserkühlung hat vorgestern einen kleinen See unter meinem Schreibtisch verursacht!

Ich dachte ich seh nicht richtig, als ich unter und neben meinem Computer Wasser stehen sah…ich hatte doch garnichts verschüttet und wischen wollte ich eigentlich erst später :-/

Nun schnell untern Tisch, Rechner aufgeschraubt und reingeschaut. Verdammt, wirklich nass im Computer…irgendwo muss die Wasserkühlung undicht sein…
Das Problem konnte auch zügig lokalisiert werden. Nicht etwa die Pumpe war undicht oder ein Schlauch gerissen oder ähnliches, nein den Deckel des Ausgleichbehälters der Wasserkühlung hat es zerlegt. Es handelt sich dabei um einen Deckel mit Gewinde, den man oben eindreht. Eine O-Ringdichtung schützt dabei vor austretendem Wasser. Das Problem ist nun, dass dieser Deckel gerissen ist => Das Gewinde ist noch im Ausgleichbehälter, die Dichtung klebt darauf und der Deckel ist ab!

Ich Frage mich wirklich wie es zu sowas kommen kann. Der Computer ist seit über einem Jahr keiner räumlichen Veränderung ausgesetzt gewesen, hat seit ca. sechs Monaten nichtmal arbeiten müssen und nun reisst dieser Deckel einfach in der Mitte durch :-(

Nun muss ich mich schnellstmöglich um Ersatz bemühen, denn offenbleiben kann er definitiv nicht! Ein kurzer Check beim Händler ergab, dass so ein Teil um die zwei Euro kostet – Damit könnte ich ja noch leben, aber die fünf (!) Euro Versandkosten sind einfach mal der Hammer!

Fazit: Wasserkühlung ist eine sehr gute Sache, aber man sollte sich auf das Schlimmste vorbereiten und gleich zwei Deckel bestellen ;)

PS: Für Hinweise zu einem Shop, der Zubehör für Wasserkühlungen hat und die Versandkosten gering sind, wäre ich sehr dankbar!

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Heute erscheint mal ein kleiner Testbericht, mit meinen Erfahrungen zu einem DSL WLAN Router. Dabei handelt es sich um den Philips SNB5600, welcher im Internet als “DSL WLAN Router” vertrieben wird.

Anfangen tue ich mal ganz vorn, denn da ist gleich der spannende Teil mit den Geschichten aus dem wahren Leben enthalten ;)

Unter dem Schreibtisch mit dem Highspeed DSL Anschluss (384kBit/s) liegt bzw. hängt die Fritz Box, welche über nur einen Netzwerkanschluss verfügt. Um alle Computer ins Internet zu bekommen ist ein Switch an diesen angeschlossen und daran dann die drei Computer. Diese ganze Sache ging mir ein wenig auf den Wecker, wobei die Tatsache, dass ein Kabel durchs ganze Haus gelegt werden muss, wenn man mal eben in der Küche surfen wollte, viel schlimmer war.

Aus diesen Gründen spielte ich schon lange mit dem Gedanken mir doch mal einen WLAN Router zu beschaffen. Da ich regelmäßig verschiedene Onlineshops besuche, um das eine oder andere Schnäppchen zu machen, habe ich dann den Philips SNB5600 entdeckt. Der Preis lag unter 20 Euro, war also sehr günstig. Hier schaute ich nun auf die Produktbezeichnung und die Ausstattung: DSL WALN Router klingt schonmal super, WLAN mit 54MBit/s ist völlig in Ordnung, WPA und WPA2 vorhanden…was will man mehr?

Folglich im Internet recherchiert und festgestellt, dass der Preis verdammt gut ist. Wenig später dann auch dazu entschieden das Gerät zu kaufen, denn dadurch könnte mir dem Laptop fast überall gesurft werden, die Kabel würden weniger werden und der Switch und die Fritzbox würden durch ein Gerät ersetzt. Das Paket mit dem Philips SNB5600 WLAN Router kam auch recht zügig an…und dann ging los! Mit dem Ersetzten der beiden Geräte wars nicht so einfach möglich…ich könnte zwar beide weglassen, allerdings würde ich damit auch das Internet weglassen :-/

Nun aber zum Kurztest des Philips SNB5600:
Die Installation ist “eigentlich” total einfach, man muss aber wissen, dass Philips nicht unbedingt auf Standardkonfigurationen steht. Einfach auspacken, anklemmen, läuft klappt nicht ganz – Schade eigentlich. Im Karton befindet sich zwar eine Schnellanleitung, ein Handbuch auf CD und eine CD mit Treibersoftware, aber wer will schon den ganzen Kram schon installieren oder ein PDF Handbuch lesen…

Die Kurzanleitung erzählt einem auch nur, dass man die CD einlegen solle und dann immer schön klicken…ist nix für mich, also hab ich mich an die die Standardgeschichte gehalten: Anklemmen und im Browser die 192.16.x.1 aufrufen – X steht hierbei für eine Zahl von Null bis Zwei! Das klappt so schonmal nicht…grrrr

Philips selbst bietet aber eine interaktive Anleitung im Internet, mit deren Hilfe man erfahren kann was zu tun sei…die beschreibt genau meine Schritte aus dem oberen Absatz :-/ In der Anleitung stand leider nichts von der IP mit der die SNB5600 WLAN Router ausgeliefert werden. Aber ein kleines Detail in der Anleitung hat mir dann doch geholfen, auch wenn das garantiert nicht beabsichtigt war. Es wird dort mit einer Beispieladresse gearbeitet und mehrfach darauf hingewiesen, dass diese vom eigentliche Gerät abweicht. Da meine Versuche aber erfolglos waren, habe ich sie trotzdem getestet und siehe da: Die Standardadresse / IP für den Philips SNB5600 lautet doch tatsächlich 192.168.1.2! Normalerweise haben Router immer die eins am Ende…aber man lernt eben nie aus…

Die Konfiguration des Geräte selbst ist dann sehr einfach. Mit dem “Setup Wizard” kann man das wichtigste fix erledigen. Es werden die wichtigen Dinge wie IP Adressbereich, Zugangsdaten zum Internet und ein zwei weitere Dinge abgefragt, gespeichert und fertig. Nachbessern kann man das ganze auch super. Die sollte man auch tun, denn das Setup ist wirklich nur ganz grundlegend. Am Besten die einzelnen Punkte alle mal durchklicken, da ist noch nix schlimmes bei ;)
Wenn man ein wenig mehr Ahnung und Erfahrung hat, dann kann man sich auch an die “Advanced Settings” wagen, wobei vorher noch ein Besuch bei “Security” Pflicht sein sollte! Das WLAN sollte doch zumindest so konfiguriert werden, dass die WPA Verschlüsselung aktiv ist. Der Philips SNB5600 unterstützt mehr als nur WEP und das sollte auch genutzt werden!

Wie sicher man sein WLAN nun macht und ob es überhaupt an ist sei jedem selbst überlassen, ich persönlich schalte es nur bei Bedarf an, übertrage die SSID nicht mit und nutzen dann einen sicheren WPA2 Schlüssel!

Nachdem dies alles getan war, versuchte ich in Internet zu kommen…das klappte aber nur bedingt, denn zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ein Modem extern angehängt werden musste…ich hatte den Philips SNB5600 als DSL WLAN Router gekauft und war davon ausgegangen, dass er meine Fritzbox und den Switch ersetzen würde. Unterschiedlichste Versuche und Befragungen der Tante-G ergaben dann aber, dass das nicht möglich ist – Irgendwie doof!

Der Philips SNB5600 kann zwar super WLAN, LAN und Internet verbinden, aber nur dann, wenn man ihm entweder ein DSL Modem an den WAN – Port stöpselt oder anderweitig eine Internetverbindung einspeist…SO war das definitiv nicht geplant!
Folglich nochmals ganz genau die technischen Daten angeschaut…ja, das Teil heist wirklich “Philips SNB5600 DSL WLAN Router “…hat aber in den Details im Kleingedruckten nur den Anschluss für WAN – Ein Modem müsse extern bereitgestellt werden. Da hat mich kurz der Hass gepackt…

Ein zurückschicken des Gerätes wäre sicher möglich, da im Internet einkaufen ja sehr entspannt ist…14 Tage Rückgaberecht und so…würde aber wieder zu viel Aufwand sein und nur Geld kosten. Bei einem Artikel unter 20 Euro betragen die Bearbeitungkosten für alles in etwa 50% des Arktikelwertes…und bevor ich 10 Euro für garnix bezahle, dann doch lieber 16 Für den Philips SNB5600 WALN Router ohne DSL Modem :-/

Mit der Fritzbox am WAN Port klappt das nun alles, wobei es noch leichte Probleme mit AOL gab, aber davon berichte ich morgen ausführlich – Versprochen :-)

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Ja nun läuft er endlich…die Zeit des Ärgerns ist vorbei und ich kann mehr oder minder stolz verkünden, dass mein Dell XPS M1530 nun wirklich im Einsatz ist!

Den Freitagnachmittag habe ich damit verbracht verschiedenste Konfigurationen zu testen, leider habe ich die gewünschte nicht umsetzen können, sodass jetzt nur ein Windows Vista auf dem Dell zu finden ist. Mein Wunsch wäre gewesen ein Windows XP und ein Vista…leider nicht so einfach möglich :-/

Für Ratschläge bin ich jederzeit offen, aber bitte nicht so Kommentare wie “Klar geht das, muss nur erst XP und nacher Vista draufmachen”, denn das hab ich u.a. auch versucht! Windows Vista (oder zumindest meine Dell Recovery DVD) hat die uncoole Eigenschaft alles mehr oder weniger kaputt zu machen…

Meine Intension war es, eine Partition (c) für Auslagerungsdateien zu haben und dann eine für Vista (d) und eine eben für das XP (e). Eine weitere Partition hatte ich für Daten (f) vorgesehen und je eine für temporärer Dateien und eine Backuppartition…leider macht Vista immer automatisch die eigene Partition zu C:\ und krempelt alle anderen Partitionen sicherheitshalber auch mit um…das XP erkennt es als “frühere Windowsversion” und trägt es auch im Bootmanager ein, aber starten geht nicht mehr…

Manuelles ändern der aktiven Partitionen, Veränderungen an der Boot.ini und sonstige Tricks und Kniffe, die man so kennt hat irgendwie alles nicht geholfen…macht aber auch nichts, so hab ich wenigstens einen vernünftigen Grund mich intensiv mit Vista auseinander zu setzen ;)

Heute bin ich noch zu nix gekommen, sodass der Dell nur ein blankes Vista und BlogDesk beherbergt. Mehr wird dann die Tage gemacht, damit man das System auch sinnvoll nutzen kann :-)

PS: Der Dell XPS M1530 läuft auch vollständig unter Windows XP – Habe es in stundenlanger Feinarbeit ausprobiert, getestet und für gut befunden :-D
PPS: Das schlimmste war das Warten auf die Treiber…mit 384kBit/s DSL dauert es eine Ewigkeit einen ~100MB WLan Treiber zu laden, nur um dann fest zu stellen, dass er doch nicht der richtige ist :-(

PPPS: Jetzt bin ich mal gespannt was für Vorschläge kommen doch noch Vista und XP auf den Dell XPS M1530 zu bekommen und die Wunschkonfiguration der Festplatte zu erhalten!

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