Archiv für die Kategorie: “Empfehlung”

Empfehlungen die ich ausspreche landen hier. Was hier steht ist getestet und für gut befunden worden!

Heute soll es mal wichtige Informationen zum wahren Leben geben, die sogar Leben retten können! Im konkreten Fall sollen die Anzeichen eines Schlaganfall kurz beschrieben werden, damit der Schlaganfall erkannt und der Notarzt gerufen werden kann!

Warum das ganze? Weil mein Kumpel Philipp damit angefangen hat so einen Mega-Post im Gesichtsbuch zu Spammen und er war nicht der einzige…da ich ja eine persönliche Abneigung gegen diese Spam-Geschichten habe, schreibe ich nun hier darüber :-D

Die klassischen Anzeichen eines Schlaganfalls sind, nach einer Internetrecherche zufolge, die folgenden: [Anm. des Autor: Auch wenn ich mal behauptet haben sollte "ich studier Arzt", dann sei hier nochmal gesagt, dass ich keiner bin!]
- Gefühllosigkeit und/oder Taubheit an verschiedenen Körperstellen
- Lähmungen oder Schwächen an Arm, Bein oder im Gesicht
- Sehschwäche oder Sehstörung
- Hörprobleme
- Probleme mit dem Sprechen
- Benommenheit, Schwindel, Koordinatiosprobleme
- Kopfschmerzen
- Übelkeit, Fieber, Schläfrigkeit oder Bewusstlosigkeit

Da ich ja nicht einfach nur die Mitteilung kopieren wollte, ging die Recherche zum Schlaganfall noch ein wenig weiter. Darum gibts auch nur hier die etwas weiterführenden Informationen!

Bei männlichen Schlaganfallpatienten überwiegen gemäß der Statistik folgenden Anzeichen: halbseitige Lähmung, Sehstörung und Gedächtnisverlust.

Bei den weiblichen Schlaganfallopfern ist es etwas anders und vorallem sind es mehr Anzeichen, die nicht zwingend sofort auf einen Schlaganfall hindeuten. Folgendes hat sich gezeigt: Gedächtnisstörung, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Glieder-, Brust- und Gesichtsschmerzen, Schluckauf, unregelmässiges Herzschlagen und Atemnot.

Beim Erkennen erster / einiger Symtome, kann man mit einem relativ einfachen Test schnell prüfen wie ernst die Lage ist. Grundsätzlich sollte sicherheitshalber einmal mehr der Notarzt gerufen werden, als einmal zu wenig.

Nun aber zu der Methode Schlaganfall zu erkennen. Es gibt das Merkwort FAST, mithilfe dessen ein Schlaganfall schnell erkannt werden kann. FAST kommt aus dem englischsprachigen Raum und glieder vier Maßnahmen wie folgt:
- F = Face, also Gesicht. Den Patienten bitten fröhlich zu lächeln, ein Lied zu pfeifen oder ähnliches zu tun. Scheitert der Versuch, so könnte die Ursache in der Gesichtslähmung liegen.
- A = Arms oder auch Arme. Bittet die Verdachtsperson die Arme gerade noch vorn zu strecken und die Hand dabei aufrecht zu halten (quasi wie ein Polizist, der ein Auto anhält, nur eben mit beiden Händen). Bei Lähmungserscheinungen wird es nicht klappen bzw. einseitig wieder absacken.
- S = Speech, nennen wir es mal Sprechen. Lasst den betroffenen einen einfachen Satz nachsprechen. Wenn das nicht klappt, unverständlich ist, ganz andere Worte gesprochen werden oder deutlich anders klingt als normal, dann ist es ein Hinweis auf die Sprachstörung.
- T = Time, die Zeit. Ganz wichtig, wenn die oben beschrieben Anzeichen vorliegen definitiv und sofort den Notruf absetzen! Wie oben schonmal gesagt, auch bei nur einem oder nicht allen Anzeichen lieber den Notruf tätigen!

So nun haben hier alle was gelernt, bei Fragen, stellen sie diese ihrem Arzt oder Apotheker, denn wie bereits erwähnt – Ich bin beides nicht!

***UPDATE***
Wie mir zugetragen wurde, gibt es im Offenen Blog neben Hintergrundinformationen sogar Bilder dazu. Vorbeischauen lohnt also!

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Es war mal wieder Samstag und so mit Zeit für einen Wandertag! Gestern ging es also mit dem Auto wieder zum Eibsee, um von dort die Tagestour zur Wiener-Neustädter-Hütte zu starten.

Die Wiener-Neustädter-Hütte befindet sich etwas oberhalb von 2200m und ist quasi die letzte Station vor der Zugspitze, wo auch diese Reise eigentlich hingehen sollte. Inzwischen habe ich aber festgestellt, dass es nicht wirklich eine halbwegs gefahr- und kostenlose Möglichkeit gibt auf den Gipfel zu kommen – Es sei denn man ist Bergsteiger oder -kletterer!

Da ich beides eher nicht bin, endete die gestrige Tour eben bei dieser Hütte, was aber auch nicht schlimm war…abgesehen davon, dass auch bei dieser Tour, wie bereits beim Versuch über den Riffelrieß, meine Motivation weiter zu gehen oft die Tatsache war, dass ich ja nicht wieder runter gehen müsse – Da kann man ja die Zugspitzbahn nehmen.

Auf nach Österreich

Okay, abgesehen davon war es wirkliche eine schöne Tour. Man beginnt auf Top ausgebauten Wanderwegen am Eibsee, wandert dann ein kurzes Stück auf der Piste hinauf und nutzt dann wie wirklich gut ausgeschilderten bzw. gekennzeichneten Wege. Im Gegensatz zur Riffelrieß-Aktion ist der Weg zur Wiener-Neustädter-Hütte wirklich gut gekennzeichnet. Vorallem kann man hier wirklich von einem Weg reden! Dieser wird zwar im späteren Verlauf, vorallem nach verlassen des Freistaates über die Grenze nach Österreich, schon anspruchsvoller, aber bleibt angenehm zu gehen. Der Level steigt aber mit der Zeit und schon bald sind wir auf dem Level, bei dem es mindestens mal Wandern Level 2 ist ;-)

Zeitweise ist der Weg super zu erkennen, dann mal wieder nur weil er alle drei bis fünf Meter durch rote Steine / Farbe makiert ist. Es ist halt keine Wandertour für Anfänger, aber das muss ja auch nicht immer sein :-D

Finde den Weg nach oben

Auf diesem Weg habe ich sogar den einen oder anderen Menschen getroffen, was wirklich schön ist, denn dann weiß man wenigstens, dass hier tatsächlich mal jemand unterwegs ist…

Nach guten dreieinhalb Stunden war ich am vorläufigen Ziel meiner Reise – Der Wiener-Neustädter-Hütte! Hier habe ich ein Päuschen eingelegt und mich mit dem einen oder anderem unterhalten, der auch gerade hier verschnaufen wollte. Dabei kam für mich die oben bereits angesprochene Entscheidung, dass es eher uncool wäre, weiter Richtung Zugspitze zu gehen :-/

Ich gebe mal mit eigenen Worten wieder, was ich so über meine Wandertour und die Planung, weiter zur Zugspitze zu gehen, erfahren habe. Den Weg von der Wiener-Neustädter-Hütte könnte man durchaus ohne Kletterausrüstung weiter Richtung Zugspitze nehmen, muss man aber nicht machen. Der freundliche Herr meinte er hätte es schon gemacht, war auch kein Problem…trotzdem hatte er es heute erneut vor und neben der Grundausstattung auch noch Steigeisen und co dabei, falls irgendwo Schnee sein würde…
Der Weg hier hoch zur Hütte sei ausserdem für einen Zustieg schon recht sportlich, aber halt ein Zustieg und kein Klettersteig – Der starte erst hier und gehe dann hoch zu Zugspitze!

Auf Grund dieser mir einleuchtenden Geschichte, habe ich dann entschieden, dass es wohl klüger wäre das Tagesziel erneut neu zu definieren und mich mit dem Erreichten zufrieden zu geben!

Diese Entscheidung wurde auch belohnt, denn abgesehen von einem Sonnenbrand habe ich keine Schäden bei meiner “Wandertour” genommen!

Hier wieder einige Eindrücke
Top Aussicht von unterwegs Blick auf den Eibsee Das eigentliche Ziel - Die Zugspitze
Eine Aussicht von unterwegs, ein Blick aus 2220m Höhe auf dem Eibsee und das eigentliche Ziel! ;-)
Aussichtepanorama über Wald auf Berge
Ein kleines Aussichtepanorama vom Weg zur Hütte über Wald auf Berge.

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Ich war mal wieder ein wenig in den Bergen unterwegs. Heute bzw. gestern sollte es über den Riffelrieß in Richtung Zugspitze gehen. Kommen wir gleich zur Sache, das Tagesziel wurde nur Erreicht, weil es umgeplant wurde!

Fangen wir ganz vorn an, bei der Tourenplanung. Der Samstag sollte genutzt werden sich körperlich zu ertüchtigen, den höchsten Berg Deutschlands zu erklimmen und eine schöne Aussicht zu genießen. Nun also mal eben in den Routenplaner geschaut und siehe da, die Anfahrt mit dem Auto ist natürlich nicht bis hoch zu Zugspitze gegeben, aber wir wollten ja eh wandern. Als Parkplatz eignet sich das weitläufige Privatgelände am Eibsee, dort kostet das Parken auch nur drei Euro am Tag – Für einen unbewachten Parkplatz ohne Haftung schonmal super :-/

Okay, da bleibt der Karren also stehen. Die weitere Erkundung des Kartenmaterials mit Hilfe von MapSource ergab, dass es einen super Fußweg vom Parkplatz zum Riffelrieß gibt, der sich sogar weiter bis zum Gipfel der Zugspitze nutzen lässt. So war dann auch der Plan und die Reise begann am Samstag morgen!

Gut erkennbarer Weg

Der Start verlief super, ein einfacher Weg, der mit einem voll geländefähigen fahrbarem Untersatz auch noch zu bewältigen wäre – Zumindest der erste Kilometer, auf dem es auch nur 200 Höhenmeter waren. Dann aber wurde es eher ein oft genutzter Pfad, der sich aber schon wenige 100m weiter in einen selten genutzten wandelte. Es dauerte eigentlich nur wenige Meter, dann war es schon schwer den Weg zu sehen, aber machbar…einmal falsch abgebogen, da es ein sehr verzweigtes Trampelpfad Netz ist, aber zügig auf den eigenen Weg zurück gefunden – Navi sei dank!

Auf diesen noch erkennbaren Pfaden war die Steigung teilweise schon deutlicher, aber durchaus machbar. Schlimmer wurde es erst nachdem die Schienen der Eibsee / Zahnradbahn überquert waren. Hier stand übrigens das einzige Schild auf dem ganzen Riffelrieß – Weg!

Von hier an gab es faktisch keinen Weg mehr. Es deutet sich zwar etwas an, aber wenn mein kleiner Freund Garmin nicht gesagt hätte, dass sei der Riffelrieß, dann wäre ich fest davon überzeugt es gebe keine Weg – Ausser vielleicht Laufrouten von Bergziegen o.ä. :-D

Nun denn, du willst den Berg hoch also los! Die Reise ging also weiter, immer den Hügel hinauf…hinauf war auch der Hauptfaktor – Bei 200m Fortbewegung Richtung Ziel wurden mal eben nebenbei 100 Höhenmeter mitgenommen => Das ist schon ein wenig anstrengend. Ab hier ging dann auch die wirklich Suche nach dem Weg los. Das Navi musste wirklich den Weg weißen, denn zu erkennen war nichts mehr…aber umkehren? Niemals!

Das Spielchen ging dann noch eine ganze Weile weiter, denn der Riffelrieß sollte ja bezwungen werden! Es ging durch Tannenbüsche bis Wäldchen, über Freiflächen und Geröllhänge…bis, ja bis zur Neuausrichtung der Tageszielsetzung!

In 1840m Höhe war die Motivation, den Aufstieg fort zu setzen zwar da, aber die Beurteilung der Lage ergab, dass es klüger währe, es nicht zu tun – Auch wenn seit geraumer Zeit der einzige Grund für die Fortsetung des Aufstiegen war, dass der Abstieg des bisher geschafften die Hölle sein müsse!

Kurz zur Örtlichkeit: Alles vom eigenen Standort auf in Richtung oben bestand aus einer Geröllfläche, auf der gemäß Karte ein “Pfad” sein sollte, aber keiner erkennbar oder auch nur zu erahnen gewesen währe. Aus diesem Grund und auf Grund meiner äußerst qualifizierten Ausrüstung (mit der mich wahrscheinlich keiner bis hier hätte hochgelassen), wurde das Tagesziel neu definiert: Heil den Berg wieder hinunter zum Eibsee.

Gesagt getan…der “Weg” war nun ja quasi schon bekannt…

Diese Entscheidung wurde auch unmittelbar nach Aufbruch belohnt, denn es gab einen “kleinen” Wetterumschwung…und innerhalb von drei Minuten waren die Wolken, die eben noch die Gipfel umgaben auf und unter meiner Höhe…aus dem Tal hörte man schon ein schönes Donnern und dann setze auch noch Regen ein…ein Traum!

…erstaunlicherweise tauchte der Riffelrieß nun stellenweise doch deutlicher auf. Die Änderung des Blickwinkels, von oben statt von unten, half tatsächlich um ihm zu folgen. Am Ende war es dann doch ein deutlich anderer Weg, der mich wieder zu den Schienen der Eibseebahn führte, aber zumindest bin ich dort wieder angekommen ;-)

Von da aus gings dann über das Trampelpfadsystem zurück zum Weg und zum Parkplatz…insgesamt war die Riffelrieß – Tour schon schön, wenn auch zeitweise sehr anstrengend und gefährlich. Ich rate sicherheitshalber allen davon ab, diesen Weg alleine und ohne qualifizierte Ausrüstung zu begehen! Wanderschuhe und nen Rucksack mit Jacke und Trinkflasche reicht definitiv nicht! Sollten aber trotzdem dabei sein :-D

Hier noch einige Eindrücke
Ausblick auf den Eibsee Die erwähnte Bergziege
Ausblick auf den Eibsee und eine der erwähnten Bergziegen ;-)
Blick in Zielrichtung Gute Sicht auf dem Rückweg
Der Grund, warum es nicht weiter den Berg hinauf ging und eine schöhe Aussiche beim Rückmarsch (nach dem Regen).

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