Archiv für die Kategorie: “Empfehlung”

Empfehlungen die ich ausspreche landen hier. Was hier steht ist getestet und für gut befunden worden!

“Hallo, ich heisse Christian* und habe den Mädchenweg gewählt. Den Männerweg überlasse ich Frauen und Kindern, sowie der Generation 60+!”

Soviel zum Einleitenden Zitat zur Bezwingung des Grünten!

Wandergebiet Burgberg

Am Sonntag war es endlich soweit, der Grünten wurde erklommen. Bei bestem Wetter fuhren wir Morgens halb elf mit dem Auto Richtung Wandergebiet Burgberg. In Burgberg selbst kann man sich dann in Richtung Alpenblick orientieren (was evtl. schon aus dem letzten Wanderbericht bekannt sein könnte). Meine Empfehlung: Mit dem Auto in Richtung Alpenblick fahren und nach den ersten beiden kostenpflichtigen Parkplätzen einen der kostenlosen Parkflächen wenige 100m weiter auf der rechten Seite zu nutzen. Hier beginnt auch direkt der Wanderweg zum Gipfel des Grünten mit dem geplanten (ausgeschildertem) Zeitansatz von zwei Stunden.

So starteten wir auch unseren Marsch und bewunderten nach wenigen 100m Metern bereits den ersten kleinen, aber sehr schönen Wasserfall – Der auch gleich für eine Erfrischung gut war ;)

Mädchenweg

Hier entschieden wir uns auch gleich nicht dem befestigtem Weg, welcher sogar mit Auto hätte befahren werden können, zu folgen, sondern dem sogenannten “Winterweg” zu folgen. Dieser geht deutlich direkter den Berg hinauf, denn er folgt zu Beginn erstmal direkt dem Bachlauf. Das Schild dazu sagte auch gleicht, dass es nichts für blutige Anfänger sein und den Schildern zwingend zu folgen sei, da es sonst in deutlich gefährliche Gegenden gehe…natürlich war das genau das Richtige für uns :-)

Wir kamen auch gut vorran, wobei wir zugegebener Maßen noch von einer kleinen Familie überholt wurden…das Vati, wie auch Mutti jeweils ein sehr junges Kind in einem Tragegestell / Rucksack auf dem Rücken hatten verheimliche ich an dieser Stelle einfach mal…

Tote Bäume am Berg

Auf jeden Fall ging es über steinige Wege, Baumwurzel und Felsvorsprüngen immer weiter Bergauf. Gelegentlich kreuzte unser Weg auch mal den “normalen” Weg möchte ich ihn mal nennen…auf diesem bewegten sich auch einige Leute. Mache von ihnen rannten den Berg hinauf, andere wanderten entspannt wieder dem Tal entgegen. Unser vorhaben war weiterhin der aufstieg zum Gipfel und Grüntenhaus!

Nachdem wir einigen Wegweisern gefolgt waren, kamen wir an einen, der uns kurz überlegen ließ, wie es weitergehen sollte. Es gab zwei Möglichkeiten zum Grünten zu kommen. Einmal der “Grünten Winterweg (nur für Fortgeschrittene)” und zum Anderen “Grünten”. Nach kurzer Diskussion ob man unsere zwei Wandertouren schon als ausreichend Erfahrung werten dürfe um uns “Fortgeschritten” zu nennen, entschieden wir uns für den einfachen Weg zum Grünten…ungefähr hier entstand auch das einleitende Zitat…die Familie mit Kind auf dem Rücken hatte damit natürlich garnichts zu tun…

Der weitere Weg war im großen und ganzen genau wie der bisherige Winterweg: Baumwurzeln, Felsen, Felsvorsprügen, Trampelpfade und so weiter…richtig gutes Bergwandern, wobei wir an unser Ausrüstung noch etwas feilen sollten fürs nächste Mal. Schuhe und Rucksack waren ja super, aber so ein Wanderstock für sicheren Halt wäre teilweise doch empfehlenswert gewesen auf diesem Wege!

Grüntehaus Ausblick

Wie dem auch sei, nach guten 75 Minuten waren wir am ersten Zwischenziel, dem Grüntenhaus auf 1537m. Hier gabs die erste richtige Pause inkl. Brotzeit ;)
Der Ausblick von der Terrasse ist einfach bombastisch, kaum in Worte zu fassen und selbst ein Bild ersetzt den Ausblick nicht wirklich. Klare Empfehlung selbst mal dort vorbei zu schauen!

Hier muss ich ein weiteres Zitat anbringen. Jan* äusserte sich doch tatsächlich wie folgt: “Scheiss Touries“. Und dass nur, weil da auf einmal mehrere kleine und größere Gruppen nahezu zeitgleich unsere Ruhe störten, denn bis dahin hatten wir die Berghütte / Terrasse quasi für uns allein :-P

Das Oberallgäu aus Sicht vom Grünten

Dann gings aber auch schon weiter Richtung Gipfel, schließlich wollten wir den ja erreichen. Das gelang auch recht zügig, denn soweit ist ja nicht mehr bis zum 1742m hohen Jägerdenkmal. Hier angekommen gabs den vollständigen Rundumblick übers Oberallgäu, die angrenzenden Berge der Alpen, den Süden Bayerns und rüber nach Österreich (Okay, letzteres ein wenig versperrt wegen der bereits erwähnten Alpen ). Man konnte wirklich verdammt weit schauen, da das Wetter echt gut war.

Ausblick vom GrüntenGrünten Jägerdenktmal

Nachdem die Aussicht von hier oben ausreichend genossen und eine unbestimmte Anzahl an Fotos gemacht war, ging es an der Sendestation des Bayrischen Rundfunk vorbei zurück zur Grüntenhütte. Von dort an einen Wanderweg der innerhalb zweieinhalb Stunden irgendwo in der Nähe unseres Autos rauskommen sollte. Da wir auf keinen Fall den selben Weg zurückgehen wollten blieb uns auch fast nichts anderes übrig…

Auch dies war ein voller Erfolg, wenn es auch im Schatten der Berges etwas frischer war, als auf der Sonnenseite beim Aufstieg. Trotzdem gab es auch hier sehr schöne Aussichten und interessante Weggestaltungen. Erstaunlich fanden wir immer wieder die Bergläufer. Diese Leute wandern nicht, nein sie rennen die Berge rauf und runter…das ist sicher auch schön, aber dafür muss ich wohl noch das ein oder ander mal üben hier im Oberallgäu :-D

Blick auf Berge durch Tannen

Auf dem Weg Richtung Alpenblick haben wir auf 1330m noch einen kleinen Zwischenstop bei der “Alpe Obere Schwande” eingelegt. Hier mussten wir uns nochmal kurz stärken. Der Ausblick hier war auch nicht schlecht, wobei das Grüntenhaus nicht nur bei der Aussicht deutlich besser war!

Ausblick vom Grünten

Von hier aus war der Weg dann wieder deutlich besser ausgebaut. Wir wanderten noch einige Minuten und Meter auf den üblichen verdächtigen Wanderwegen von eben, aber dann begann die Zivilisation und die ausgebauten Wege, ja sogar Strassen waren zu erkennen. Da dauerte es auch nicht mehr lange, bis wir den Alpenblick passierten…

Von da aus sieht man zwar wirklich die Alpen, aber ich empfehle trotzdem das Grüntenhaus zu besuchen, denn dort ist die Aussicht dreimal besser – Wenn dreimal überhaupt ausreicht ;)

Hier noch einige Eindrücke des Tages:
Blick auf SonthofenTannen und Berggipfel mit SchneeBergkette mit Schnee

PS: Ich werde nicht vom Grüntenhaus bezahlt, ich fand es da wirklich nur super :-P

* Anm. des Autor: Namen wurden zum Schutze der Personen geändert wiedergegeben.

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Wie ich ja vor einigen Tagen schon angekündigt hatte, ist es mit der Idee des Schneemann bauens nichts geworden bisher. Das Wetter war einfach zu gut die Woche über, wobei es inzwischen deutlich schlechter geworden ist :-/

Es war bisher zum Glück nicht so wie im Wetterbericht angekündigt, aber schön ist doch irgendwie anders…aber nun zum Wichtigen, dem Reisebericht ;)

Wer mal im Großraum Kempten, Sonthofen (Oberallgäu) ist, der sollte mal den Ort / Ortsteil Winkel aufsuchen. Dort kann man super sein Fahrrad abstellen oder das Auto (gebührenpflichtig) parken und auf eine enspannte Wandertour ohne Stress gehen. Der Grünten ist von dort auch super zu erreichen, das wäre aber schon eine größere Wandertour, wenn man den ~1800m Gipfel erreichen möchte ;)

Meine kleine Empfehlung für schöne zwei Stunden in den Bergen sehen hier wie folgt aus: Ab Winkel den “Nothaldeweg” Richtung Alpenblick folgen. Dieser Weg ist ausgeschildert und wird mit einer Stunde Dauer beschrieben…das kommt auch ganz gut hin, wenn man zwischendurch kleine Pausen macht um Fotos zu machen – Wer nicht ganz so gut zu Fuß ist braucht aber evtl. länger. Ist schon die eine oder andere Steigung drin. Sollte aber normal sein in den Bergen ;)

Haus in ruhiger Lage in den Bergen

Wenn man den Alpenblick erreicht hat, dann kann man entweder die Berghütte nutzen um sich zu stärken oder man geht direkt weiter Richtung Alpe Topfen / “Starzlachklamm”. Dabei kann man auch eine sehr schöne Aussicht genießen und sogar ein Haus in sehr ruhiger Lage bewundern. Da hat man garantiert keinen Stress mit den Nachbarn…aber wohl recht viele Touristen im “Vorgarten” :-P

Wasserfall verdammt steil Bergab

Nach einiger Zeit kann man eine Entscheidung treffen, die den weiteren Verlauf beeinflusst. Entweder man wandert durch den Starzlachklamm oder einfach normal weiter Richtung Parkplatz Winkel (unser Ausgangspunkt). Warum ich das erwähne? Unter “normalen” Umständen kostet die Benutzung des Starzlachklamm wohl irgendwie 2,50 Euro pro Person…das ist mir nicht so ganz klar, denn aktuell ist der Wanderweg gesperrt bzw. die Nutzung auf eigene Gefahr! Sicher ist aber, dass der Weg einen sehr sicheren Eindruck macht – Zumindest wenn man ihn nicht mit seinen Laufschuhen begeht, weil man ursprünglich eine Radtour plante und nun spontan am Bergwandern ist…das ist aber ne andere Geschichte…

Wasserverwirbellung im Gebirgsbach Bergab

Nachdem man dem Weg am Gebirgsbach entlang gefolgt ist und so einige imposante Wasserfälle beobachten konnte, kommt man direkt zu einer Berghütte. Bei dieser müsste man dann auch die “Maut” bezahlen, die ich eben erwähnte…ob man alternativ auch einfach etwas verzehren darf und die Wegbenutzung dafür frei ist, konnte ich nicht erkennen.

Kaulquappen im Gebirgsbach

Nun ists auch schon nicht mehr weit und man erreicht den Ursprungsort der Wandertour wieder, sodass man zurück bei seinem Bike oder halt Auto ist und die Heimreise antreten kann. Vorher allerdings sollte man noch die Kaulquappen bewundern, die in sich in der ruhigen Zone des größeren Baches aufhalten.

Das wars dann auch zum heutigen Wanderbericht mit Fotos. Ich kann die südlichste Stadt Deutschlands echt nur empfehlen…ich sollte hier Ferienhäuser vermieten :-D

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So oder so ähnlich hätte ich es vermutlich formuliert, wenn ich geocaching hätte beschreiben müssen bevor ich Teilnehmer einer “kleinen” Tour gewesen bin.

Darum nun anders, denn ich weiß jetzt ja worum es geht – Glaub ich zumindest ;-)

Geocaching ist das Suchen und Finden von mehr oder wenige gut versteckten Schätzen. Dazu kann man entweder sich im Internet auf der Community Homepage die Koordinaten eines oder mehrere Caches ausdrucken und dann mit einer Karte losziehen oder man nimmt halt nen Navi :-D

Das klappt aber nicht wirklich mit eurem HansHans…da müsste es schon ein Gerät mit anderem Kartenmaterial bzw. anderer “Routenführung” sein. Gibt’s aber alles und vereinfacht das Auffinden deutlich ;-)

Befindet man sich am Ort des Geschehen, dann geht die Suche richtig los: Ist`s unter nem Stein oder ner Baumwurzel, hängt es im Geäst oder gar in einem hohen Astloch…oder klemmt es einfach nur blöd hinter ner Leitplanke oder nem Verkehrsschild…

Man sucht nach etwas wie einer Filmdose (für die Jüngeren unter uns: Die kleinen Dosen, in denen die Filme für Fotoapparate drin waren, bevor es SD-Karten gab…), Probenröhchen oder kleine Tupperdose. Im Fundstück befindet sich dann immer ein Zettel, auf dem man seinen Namen mit Datum und Uhrzeit hinterlassen darf.

Warum sucht man diese Dinge nun? Um mal raus zu kommen, aus Spass an der Freude, um Plätze kennen zu lernen, die andere für einmalig und sehenswert halten. Gründe gibt’s mindestens so viele, wie für jede andere Freizeitaktivität auch :-)

Und warum versteckt man solche Dinge? Um anderen tolle Plätze zu zeigen, den Spass am Suchen zu ermöglichen und für die Statistik. Letztere wird im Onlineportal geführt und es muss wohl verdammt cool sein da weit vorn zu stehen, denn sonst würde man nicht alle 252m einen Geocach mässiger Qualität schlecht verstecken…

Wie dem auch sei, ob Geocaching mir allein Spass machen würde weiß ich (noch) nicht, mit Freunden macht es auf jeden Fall massig Spass :-)

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Wie jedes Jahr zu Weihnachten ist fast überall Weihnachtsmarkt und an einigen Orten geht dieser sogar länger als bis Weihnachten…aus diesem Grund habe ich es dieses Jahr doch noch auf einen Weihnachtsmarkt geschafft!

In Bad Segeberg ist der Weihnachtsmarkt noch nicht abgebaut bzw. wird noch aktiv weiter betrieben. Es muss vielleicht genauer heissen der Weihnachtsmarkt bei Möbel Kraft in Bad Segeberg, denn meines Wissens nach ist es nicht der Weihnachtsmarkt der Stadt, sondern eben der von Kraft.

Auf jeden Fall wird hier seit dem 27. November eine ganze Menge besinnlicher Artikel von kleinen Budenbesitzer präsentiert und verkauft. Neben den üblichen Fressbuden und Glühweinständen gab es natürlich auch einen Tannenbaumverkauf, welcher jetzt natürlich nicht mehr so aktiv ist…warum nur… :-D

Das wirkliche Highlight am Weihnachtsmarkt in Bad Segeberg ist aber die voll überdachte Eislaufbahn. Diese ist in einem riesen Zelt untergebracht und ist mit 600m² die größte mobile Eislaufbahn Schleswig-Holsteins! Hier kann also immer Schlittschuh gelaufen werden, egal ob draussen mal wieder 3° und Dauerregen herrschen oder ein Schneechaos die Sicht versperrt.

Meinen ersten Kurzbesuch bei diesem Weihnachtsmarkt machte ich bereits im November, am Tage der Eröffnung. Da hatte ich auch den Glühwein probiert…war garnicht so schlecht, aber richtig gut schmecken wollte er bei 10°C und Nieselregen nicht. Da hätten Schnee und Minusgrade sicher so einges rausholen können, denn schlecht war der Glühwein nicht.

Nachdem ich nun gestern den ganzen Weihnachtsmarkt besichtigt habe und wirklich alles angeschaut kann ich sagen, dass es sich lohnt den Segeberger Weihnachtsmarkt zu Besuchen. Im Gegensatz zu Prenzlau machen die auch nicht um sieben schon zu, sondern haben bis 20.30 Uhr auf! Anfangen tun die auch nicht erst um zwei Uhr am Nachmittag…da wird bereits ab 11 Uhr geschuftet :-)

Der ganze Spass dauert noch bis zum 6. Januar an, dann ist aber endgültig Schluss mit Weihnachtsmarkt und Schlittschuhlaufen in Bad Segeberg.

Abschließend hoffe ich, wenn auch mit ein bis drei Tagen Verspätung, noch bei der Weihnachtsmarkt Blogparade von Stefan aufgenommen zu werden. Schließlich will ich 10 Sekunden Südseeurlaub gewinnen :-P

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