Archiv für die Kategorie: “Haushalt”

Haushalt ist die Kategorie für die Beiträge, die von der Führung eines mehr oder minder “normalen” Haushaltes handeln oder darüber berichten.

Keine Sorge, dass wird hier heute kein Werbebeitrag – Zumindest keiner, den der Kaffeehersteller der seinen Namen mit einem sehr begabten Komiker teilt, bezahlen würde :-D

Ich habe vor geraumer Zeit eine echt schicke Geschenkdose von besagtem Cappuccino bekommen, welche auch einen ehrenvollen Platz oben im Küchenschrank gefunden hat. Hinten links, versteckt hinter sieben Sorten Tee, durfte es sich eben diese Blechdose gemütlich machen. Mit feinstem Cappu gefüllt verweilte sie dort nun so in völliger Ruhe…

Da ich nicht so der Kaffeetrinker bin und mir auch nur sehr selten bis gelegentlich mal Cappuccino mache, stand die Dose da wirklich schon etwas länger – Aber warm und trocken, also kein Grund sich zu beschweren ;)

Das sah der Cappu aber irgendwie anders, denn als ich den nun tatsächlich mal gebrauchen wollte (mir also einen Cappu zaubern wollte), da musste ich folgendes Feststellen: Die Dose ist noch da, der Cappuccino ist auch nicht weniger geworden, aber das Pulver ist nur noch ein einziger Klumpen!

Hmmm irgendwie blöd nun…ein wenig schütteln und dann ists schon wieder in ursprünglicher Form, klappt beim Kakaopulver ja auch immer…

Ja, beim Kakao – Beim Cappuccino leider mal garnicht. Selbst der beherzte Einsatz des Stiels eines Kochlöffel half nicht. Es war einfach ein fester Cappu-Klumpen :-(

Okay, dann halt keinen Cappuccino, macht ja nichts, bringt ja niemanden um, aber der Kram muss irgendwie aus der Dose raus! Da das mit dem Löffel nichtmal kleinste Krümel löste, musste da zum ordentlichen Messer gegriffen werden. Damit gings dann schon ein wenig besser…aber einfach mal reinpicksen und in der Mitte teilen reichte nicht, denn dann passten die beiden Klumpen trotzdem nicht durch die Deckelöffnung :-/

Also drei Minuten in dem zähen Cappuccino-Klumpen rumgestochert und geschnitten, damit die Masse dann aus der Blechdose raus zubekommen war und entsorgt werden konnte. Echt ein ganz schöner Käse diese Geschichte…

PS: Mit dem standard Cappuccino vom Discounter an der Ecke, welcher in Pappdosen mit Plastedeckel ausgegeben wird, ist mir das noch nicht passiert…und der ist auch nicht schneller verbraucht!

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Da hab ich es gefühlte 285 Jahre geschafft mich um einen IKEA Besuch zu drücken und nun wollte das Schicksal jemand, dass wir zu Ikea fahren, also taten wir auch selbiges…

Im schwedischen Möbelhaus findet man ja fast alles was es so gibt, egal ob sinnvoll und nützlich oder eher nicht so ganz – Ikea hat einfach alles!

Da gibt es sogar Bleistiftstummel, Papierzollstöcke -maßbänder und Merkzettel gratis an jeder größeren Ecke. Falls man dann zu faul sein sollte etwas auf zu schreiben, dann kann man sich auch von den Ikea – Leihtaschen eine ausleihen und den Krempel Artikel seiner Wahl direkt mitnehmen. Die Tasche muss aber unbedingt zurück gegeben werden, denn nur die blauen Tüten von Ikea dürfen ans Tageslicht, denn die gelben Ikeatüten neigen bei direkter Sonneneinstrahlung >0,01 Sekunden zum Explodieren – Oder so ähnlich… ;-)

Aber egal, kommen wir zu meinem (als nicht ständiger Ikea Besucher) wesentlichen Highlight: Die Selbst-Abkassieren-Kassen!

Es ist tatsächlich möglich, dass man seinen Einkauf selbst einscannt, bezahlt und sich dann auch noch den Kassenbon ausdruckt, wenn man ihn den haben möchte – Ich bin begeistert :-D

Da werden doch glatt drei Kassenfrauen (oder -männer) weggestrichen, denn die vier Ikea-Selbst-Abkassieren-Kassen hat ja auch einer im Blick. Bei ehrlichen Menschen mag das ja auch tatsächlich klappen, aber wenn Ollek und Bollek [Anm. des Autors: oder Fritz und Franz oder Bla und Blub...] diese Kasse nutzen könnte ich mir da durchaus vorstellen, dass der Eine oder Andere Artikel nicht gescannt wird. Da Hilft es auch nicht wirklich, dass die Ikea AGB´s vorschreiben man dürfe nur 15 Dinge selbstständig abkassieren…das nötigt mich mit meinen 17 ja quasi dazu zwei weg zu lassen, wenn ich nicht ne Stunde an der Kasse warten möchte, an der noch andere meinen Kram scannen :-P

Aber mal ein praktisches Beispiel: Man darf also nur 15 Artikel haben, da sonst vermutlich den Ikea Adleraugen entgehen könnte, dass jemand nicht alles einscannt. Soweit ja verständlich, wobei ich vier Personen á fünfzehn Artikel schon eine Menge finde, wenn ich alle und alles beobachten soll.
Mal angenommen da kommen vier Männer mit jeweils 15 winzigen Dekoartikeln (Duftteelichter, Blümchenuntersetzer, Minikissen fürs Sofa, …) und alle gleichzeitig. Würde die geschulte Selbst-Abkassieren-Kassen-Aufsicht da den Überblick behalten und alles sehen?

Vermutlich ja, denn die Sache wäre von vornherein schon so verdächtig, dass vorsorglich alle vier verhaftet werden würden…oder hast du schonmal so viele Männer auf einem Mal diese Mengen Dekoartikel kaufen sehen?

Okay, Spass beiseite. Die Sache mit den Kassen zum selbst Abkassieren bei Ikea ist ja echt nicht schlecht für den Kunden mit wenigen Artikel, der auch mit Karte zahlen will. Ikea hat auch etwas davon, denn es werden wieder mal drei Arbeitnehmer eingespart…aber ob das nun wiederum so gut ist, ist halt noch die Frage…

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Eigentlich hat es nichtmal 12 Euro gekostet…einen Erfahrungsbericht ist es aber allemal Wert ;-)

Für einen Abstellraum muss es ja nicht zwingend das Designer-Regal vom neumodernen Künstler sein, denn sehen tut es eh kaum einer und wenn ja, dann nicht Stundenlang. Wir reden ja von der Abstellkammer für Gerümpel Kartons, Krims und Krams den man nicht alle Tage braucht…

Folglich wurde eine einfaches Regal gesucht, welches die Kapazitäten an Abstellfläche für Kleinkram deutlich erhöht ohne den Geldbeutel übermässig zu belasten. Den Zuschlag hat ein einfachen Naturholzregal aus irgendeinem Tannenholz bekommen…ich meine es war Fichte…es riecht auf jeden Fall nach Tanne…

Der ganze Bausatz bestand aus vier Bretter, vier Leisten und acht Schrauben…dadurch sollte alles super halten…entgegen aller meiner Erwartungen ist es sogar wirklich recht stabil! Man darf keine Wunder erwarten von einem 175x80x30cm Regal für unter 12 Euro, aber es ist doch deutlich besser als der erste Eindruck es vermittel mochte.

Die Stabilität könnte natürlich auch daher kommen, dass es nicht nur auf den vier Füßen steht, sondern auch noch mit sechs 60er Spax in die Wand gedübelt ist…aber das ist eine andere Geschichte ;)

Empfehlen kann ich es auf jeden Fall, sollte die Regalfläche nochmal ausgebaut werden, dann wird es ganz sicher kein Nobel-Regal, sondern wieder ein 12 Euro Obi Regal :-P

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