Archiv für die Kategorie: “Haushalt”

Haushalt ist die Kategorie für die Beiträge, die von der Führung eines mehr oder minder „normalen“ Haushaltes handeln oder darüber berichten.

Man glaub es nicht, aber der Sommer ist nun wirklich wieder Geschichte – Zumindest wenn man es aus sicht der Uhr betrachtet, denn die Sommerzeit ist vorüber! Genaugenommen ists mit dem Sommer ja eh nicht mehr so dolle gewesen, aber nun haben wir letzte Nacht ne Stunde mehr gehabt und wieder die Winterzeit.

Dazu die Frage was man so machen könnte mit einer Stunde mehr möchte ich garnicht groß anreissen, denn die Vielfalt ist mindestens so groß wie die Anzahl der Leser hier 😉
Drei Beispiele, welche die Standardsituationen darstellen nenne ich trotzdem mal: Die einen haben einfach ne Stunde länger gefeiert, die anderen mal richtig ausgeschlafen und ganz clevere haben das mit der Zeitumstellung verpennt und haben sich heut den ganzen Tag über ständig zu spät kommenden Leute geärgert (Zum Beispiel weil der Bäcker, um ihrer Meinung nach 08:00 Uhr, einfach noch zu hatte 😀 )

Warum stellt man die Zeit entgegen anders lautender Meinungen nun weltweit zweimal im Jahr um? Und wenn ja, wann und vorallem in welche Richtung??? Fragen über Fragen…

Also, grundsätzlich hat der kleine Nils [Anm. des Autors: Name zum Schutze der Person geändert] schon recht, nicht die ganze Welt macht mit bei der Zeitumstellung…es gibt da schon ein oder zwei Staaten, die daran nicht so recht teilnehmen – Bei der geringen Zahl der Nicht-Umsteller aber vernachlässigbar denke ich mal 😉
Warum man die Uhr nun vor bzw. zurückdreht ist auf einen alten Gedanken zur Energieeinsparung zurückzuführen. In den 70ern wurde darüber nachgedacht, dass man ja ne Menge Licht sparen würde, wenn man die „menschlichen“ Uhrzeiten einfach in die Helle Phase des 24-Stunden-Tag-Zyklus legen würde…und schon war die Sommerzeit geboren.

Von da an wurde nun immer am ersten Sonntag im März die Uhren eine Stunde vorgestellt, quasi eine Stunde „geklaut“ und am letzten Sonntag im Oktober wurde uns dann immer eine Stunde „geschenkt“.

Ob das mit dem Energiesparen durch Zeitumstellung nun so wirklich einen Vorteil bringt, also sinnvolle Mengen an Energie einspart oder nicht ist eine nicht ganz einfache Sache…da gibt es Studien, die belegen das eine und Untersuchungen die belegen das andere…wie auch immer die Zeitumstellung sich auf den Energieverbrauch auswirkt – Umstellen müssen wir die Uhr, sonst sind wir ständig die einzigen Deppen, die immer und überall zur falschen Zeit ankommen…

PS: Falls ihr es vergessen haben solltet und euch nicht sicher seit wie spät es gerade ist, die Tante-G oder der Feuerball helfen euch da sicher gern weiter. Einfach nach „Uhrzeit“ fragen und die Antwort auswerten 😉

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Ich wollt ja eigentlich nicht über den Lieferanten meines Stromes lästern, aber der Verein hat heute wirklich den Vogel abgeschossen.

Nachdem man als treuer Kunde immer brav und rechtzeitig seine Abschläge bezahlt hat, war das Jahr mal wieder zu Ende und die Abschlussrechnung flatterte ins Haus. Das Ergebnis war mir ja schon vorher klar, da der Verbrauch deutlich geringer war, als Eon sich das so ausmalte…

Die Reduzierung der monatlichen Rate wäre ja grundsätzlich möglich, dafür müssten aber drei Formulare ausfüllen und zurück senden und wenn dann doch zu wenig vorbezahlt wurden, dann müsse aber sofort und umgehend nachgezahlt werden – Kurz gesagt: Die monatliche Rate blieb unverändert.

Nun zum Abschluss des Jahres kam die Abrechnung mit einer nicht zu verachtenen Summe als Guthaben. Im selben Schreiben fragte mein Freund Eon auch gleich, ob ich mein Geld denn wiederhaben wollen würde oder ob er es für mich verwahren solle, um damit die zukünftigen Zahlungen zu begleichen. Noch am Tag der Zustellung dieses Schreibens antwortete ich mit einem Brief, dass ich mein Geld sehr wohl gern wieder hätte…welcher halbwegs normale Mensch hätte das nicht verlangt…?

Daraufhin wartete ich dann seelenruhig auf den Geldeingang auf meinem Konto und es dauerte auch nur drei Wochen, bis dann eine Summe überwiesen wurde. (Als Kunde hat man übrigens nur 7 Tage um die ggf. nötige Nachzahlung zu leisten, sagte man mir, als ich die Monatsrate kürzen wollte) Nun denn es kam also Geld an, aber nicht alles, nein mein neuer Lieblingskumpel Eon hatte es geschafft exakt 20 Euro „Bearbeitungsgebühr“ einzubehalten. Das mit der Gebühr vermute ich nur und ist zu gleich die schlimmste Möglichkeit, die mir in meinen Erklärungsversuchen eingefallen ist, weshalb da einfach mal nen Zwanni einbehalten wurde…die humanste Möglichkeit wäre, dass das die Anzahlung der ersten Monatsrate sein könnte – Macht in meinen Augen aber keinen Sinn, da die neuen Termine für Zahlungen bereits in der Abrechnung standen, genau wie deren Höhe…

Natürlich schrieb ich gleich wieder einen Brief, diesmal aber einen weniger freundlichen…es kann ja wohl nicht sein, dass Eon schon extra fragt um dann doch wieder alles anders zu machen und ausserdem geht es hier immernoch um mein Geld!

Ich bin nun auf jeden Fall mal gespannt was da noch so alles passiert…ich freu mich schon auf die Reaktion…im besten Falle hab ich ja schon mitte Oktober mein Geld, welches mir Anfang September ausgezahlt werden sollte, wenn ich es denn wünschte…

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Keine Sorge, dass wird hier heute kein Werbebeitrag – Zumindest keiner, den der Kaffeehersteller der seinen Namen mit einem sehr begabten Komiker teilt, bezahlen würde 😀

Ich habe vor geraumer Zeit eine echt schicke Geschenkdose von besagtem Cappuccino bekommen, welche auch einen ehrenvollen Platz oben im Küchenschrank gefunden hat. Hinten links, versteckt hinter sieben Sorten Tee, durfte es sich eben diese Blechdose gemütlich machen. Mit feinstem Cappu gefüllt verweilte sie dort nun so in völliger Ruhe…

Da ich nicht so der Kaffeetrinker bin und mir auch nur sehr selten bis gelegentlich mal Cappuccino mache, stand die Dose da wirklich schon etwas länger – Aber warm und trocken, also kein Grund sich zu beschweren 😉

Das sah der Cappu aber irgendwie anders, denn als ich den nun tatsächlich mal gebrauchen wollte (mir also einen Cappu zaubern wollte), da musste ich folgendes Feststellen: Die Dose ist noch da, der Cappuccino ist auch nicht weniger geworden, aber das Pulver ist nur noch ein einziger Klumpen!

Hmmm irgendwie blöd nun…ein wenig schütteln und dann ists schon wieder in ursprünglicher Form, klappt beim Kakaopulver ja auch immer…

Ja, beim Kakao – Beim Cappuccino leider mal garnicht. Selbst der beherzte Einsatz des Stiels eines Kochlöffel half nicht. Es war einfach ein fester Cappu-Klumpen 🙁

Okay, dann halt keinen Cappuccino, macht ja nichts, bringt ja niemanden um, aber der Kram muss irgendwie aus der Dose raus! Da das mit dem Löffel nichtmal kleinste Krümel löste, musste da zum ordentlichen Messer gegriffen werden. Damit gings dann schon ein wenig besser…aber einfach mal reinpicksen und in der Mitte teilen reichte nicht, denn dann passten die beiden Klumpen trotzdem nicht durch die Deckelöffnung :-/

Also drei Minuten in dem zähen Cappuccino-Klumpen rumgestochert und geschnitten, damit die Masse dann aus der Blechdose raus zubekommen war und entsorgt werden konnte. Echt ein ganz schöner Käse diese Geschichte…

PS: Mit dem standard Cappuccino vom Discounter an der Ecke, welcher in Pappdosen mit Plastedeckel ausgegeben wird, ist mir das noch nicht passiert…und der ist auch nicht schneller verbraucht!

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