Archiv für die Kategorie: “Haushalt”

Haushalt ist die Kategorie für die Beiträge, die von der Führung eines mehr oder minder „normalen“ Haushaltes handeln oder darüber berichten.

Da hab ich es gefühlte 285 Jahre geschafft mich um einen IKEA Besuch zu drücken und nun wollte das Schicksal jemand, dass wir zu Ikea fahren, also taten wir auch selbiges…

Im schwedischen Möbelhaus findet man ja fast alles was es so gibt, egal ob sinnvoll und nützlich oder eher nicht so ganz – Ikea hat einfach alles!

Da gibt es sogar Bleistiftstummel, Papierzollstöcke -maßbänder und Merkzettel gratis an jeder größeren Ecke. Falls man dann zu faul sein sollte etwas auf zu schreiben, dann kann man sich auch von den Ikea – Leihtaschen eine ausleihen und den Krempel Artikel seiner Wahl direkt mitnehmen. Die Tasche muss aber unbedingt zurück gegeben werden, denn nur die blauen Tüten von Ikea dürfen ans Tageslicht, denn die gelben Ikeatüten neigen bei direkter Sonneneinstrahlung >0,01 Sekunden zum Explodieren – Oder so ähnlich… 😉

Aber egal, kommen wir zu meinem (als nicht ständiger Ikea Besucher) wesentlichen Highlight: Die Selbst-Abkassieren-Kassen!

Es ist tatsächlich möglich, dass man seinen Einkauf selbst einscannt, bezahlt und sich dann auch noch den Kassenbon ausdruckt, wenn man ihn den haben möchte – Ich bin begeistert 😀

Da werden doch glatt drei Kassenfrauen (oder -männer) weggestrichen, denn die vier Ikea-Selbst-Abkassieren-Kassen hat ja auch einer im Blick. Bei ehrlichen Menschen mag das ja auch tatsächlich klappen, aber wenn Ollek und Bollek [Anm. des Autors: oder Fritz und Franz oder Bla und Blub…] diese Kasse nutzen könnte ich mir da durchaus vorstellen, dass der Eine oder Andere Artikel nicht gescannt wird. Da Hilft es auch nicht wirklich, dass die Ikea AGB´s vorschreiben man dürfe nur 15 Dinge selbstständig abkassieren…das nötigt mich mit meinen 17 ja quasi dazu zwei weg zu lassen, wenn ich nicht ne Stunde an der Kasse warten möchte, an der noch andere meinen Kram scannen 😛

Aber mal ein praktisches Beispiel: Man darf also nur 15 Artikel haben, da sonst vermutlich den Ikea Adleraugen entgehen könnte, dass jemand nicht alles einscannt. Soweit ja verständlich, wobei ich vier Personen á fünfzehn Artikel schon eine Menge finde, wenn ich alle und alles beobachten soll.
Mal angenommen da kommen vier Männer mit jeweils 15 winzigen Dekoartikeln (Duftteelichter, Blümchenuntersetzer, Minikissen fürs Sofa, …) und alle gleichzeitig. Würde die geschulte Selbst-Abkassieren-Kassen-Aufsicht da den Überblick behalten und alles sehen?

Vermutlich ja, denn die Sache wäre von vornherein schon so verdächtig, dass vorsorglich alle vier verhaftet werden würden…oder hast du schonmal so viele Männer auf einem Mal diese Mengen Dekoartikel kaufen sehen?

Okay, Spass beiseite. Die Sache mit den Kassen zum selbst Abkassieren bei Ikea ist ja echt nicht schlecht für den Kunden mit wenigen Artikel, der auch mit Karte zahlen will. Ikea hat auch etwas davon, denn es werden wieder mal drei Arbeitnehmer eingespart…aber ob das nun wiederum so gut ist, ist halt noch die Frage…

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Eigentlich hat es nichtmal 12 Euro gekostet…einen Erfahrungsbericht ist es aber allemal Wert 😉

Für einen Abstellraum muss es ja nicht zwingend das Designer-Regal vom neumodernen Künstler sein, denn sehen tut es eh kaum einer und wenn ja, dann nicht Stundenlang. Wir reden ja von der Abstellkammer für Gerümpel Kartons, Krims und Krams den man nicht alle Tage braucht…

Folglich wurde eine einfaches Regal gesucht, welches die Kapazitäten an Abstellfläche für Kleinkram deutlich erhöht ohne den Geldbeutel übermässig zu belasten. Den Zuschlag hat ein einfachen Naturholzregal aus irgendeinem Tannenholz bekommen…ich meine es war Fichte…es riecht auf jeden Fall nach Tanne…

Der ganze Bausatz bestand aus vier Bretter, vier Leisten und acht Schrauben…dadurch sollte alles super halten…entgegen aller meiner Erwartungen ist es sogar wirklich recht stabil! Man darf keine Wunder erwarten von einem 175x80x30cm Regal für unter 12 Euro, aber es ist doch deutlich besser als der erste Eindruck es vermittel mochte.

Die Stabilität könnte natürlich auch daher kommen, dass es nicht nur auf den vier Füßen steht, sondern auch noch mit sechs 60er Spax in die Wand gedübelt ist…aber das ist eine andere Geschichte 😉

Empfehlen kann ich es auf jeden Fall, sollte die Regalfläche nochmal ausgebaut werden, dann wird es ganz sicher kein Nobel-Regal, sondern wieder ein 12 Euro Obi Regal 😛

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Der Radiowecker als solcher ist ein treuer Begleiter, der Abends noch angenehme Musik abspielt und einen am Morgen dann mit eben so sanfter Musik weckt – Zumindest im Idealfall ist es so!

Es kann auch anders sein…da scheitert der Radiowecker schon an der Musik am Abend :-/

Vor garnicht langer Zeit sollte eben einer dieser Radiowecker wieder in Betrieb genommen werden, allerdings scheiterte das Unternehmen vollständig.
Nach dem Wechsel des Aufstellungsortes wurde festgestellt, dass die Draht-Wurf-Antenne nicht mehr so richtig fest ist…man könnte auch sagen, dass sie sauber an der Aussenseite des Radiowecker abgetrennt war.

Also musste sich der Inhaber der guten Stückes nachts um 11 hinsetzen und das Gehäuse des Radiowecker zerlegen, denn er hoffte den Fehler beheben zu können. Zu seinem Erstaunen war das Aufschrauben sogar problemlos möglich und es sah alles danach aus, dass die Antenne repariert werden könne.

So ganz leicht war das mit dem Ferritring nicht, aber was ist schon Superkleber im 10 Euro Radiowecker…da bekommt man den auch ausm Gehäuse operiert 😉

Gedauert haben soll es einen Moment, aber erfolgreich war es. Nach Informationen eines Informanten, der hier nicht genannt werden möchte, war es auch so, dass auch alles an benötigtem Werkzeug für die Reparatur dagewesen sei. Angefangen beim passenden Schraubendreher, Abisolierzange für die Wurf-Antenne und sogar Lüsterklemmen, sowie Isolierband!

Da zeigte sich doch, dass so ein Werkzeugkoffer mit allem drum und dran doch kein so uncooles Geschenk ist, auch wenn man lieber eine Carrerabahn gehabt hätte 😀

Nun half aber alles nichts, denn als die Antenne fachmännisch repariert war, gab es ein neues Problem: Der Draht hatte sich von der Hauptplatiene des Radiowecker gelöst.

Hier würde auch kein Schraubendreher, Kabelbinder oder Kleber helfen…es stand wohl recht schnell fest, dass hier ein Lötkolben hermusste. Die Suche im Werkzeugkasten fiel negativ aus, sodass es am Abend keine Musik gab und auch am nächsten Morgen nicht entspannte Musik erklang, sondern ein schrilles, nervtötendes Piepen…

Das soll wohl sehr uncool gewesen sein, aber den Zweck hat es wohl auch erfüllt…der Radiowecker hat geweckt – Wenn auch ohne Radio 😛

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