Neulich war ich mal wieder bei Mediamarkt und hab erneut ein DVD-Schnäppchen machen können. Nun bin ich stolzer Besitzer von Band of Brothers – Wir waren wie Brüder!
Im Vorfeld hatte ich mich bei den üblichen Verdächtigen schon mal erkundigt, was denn die Serie so grob kosten würde…und siehe da, dass Internet ist nicht immer das Günstigste!

Meine Ausführung besteht aus sechs DVDs, von denen fünf je zwei Episoden Band of Brothers enthalten und eine mit Bonusmaterial gefüllt ist. Zu erwähnen wären da unter anderem die Dokumentationen „We stand alone together: The men of Easy Company“ mit einer Laufzeit von 80 Minuten und „The making of Band of Brothers“ mit einer Laufzeit von 30 Minuten. Des weiteren gibt es Videotagebücher, Interviews mit Kriegsveteranen und vieles mehr.

Die Band of Brothers Box ist leider nur aus Pappe, dafür aber formschön und praktisch. Die DVDs selbst befinden sich alle zusammen in einer lang ausfaltbaren „DVD-Halterung“, welche mit Bildern / Szenen bedruckt ist. Ein Buch oder Booklet sucht man vergebens…aber es gibt zumindest eine Übersicht über den DVD-Inhalt. Dieser ist zwar äußerst knapp, aber immerhin ein Wegweiser welche DVD man nehmen muss 😉

Der nahezu unschlagbar günstige Preis von unter 13 (dreizehn!) Euro lässt doch so einiges verzeihen. Außerdem sind das wichtigste ja die Band of Brothers DVDs, die Zugaben sind Nebensache – Hätte ich ein Band of Brothers Mauspad, T-Shirt oder Poster haben wollen, dann hätte ich das gekauft 😀

Nun möchte ich noch kurz die Handlung bzw. die Story von Band of Brothers erläutern. Keine Sorge, nicht bis in jedes kleine Detail, aber doch schon grob, damit man zumindest weiß, was einen so erwartet.

Anfangen tuts mit DVD1 Teil 1. (Wer hätte das Gedacht 😀 )
> „Currahee“ zeigt die Grundausbildung zukünftiger, junger Fallschirmjäger der USA in 1942. Bereits hier wird deutlich, dass es um die Easy Company geht, bei der irgendwie garnichts easy ist.
> „Der erste Tag“ beschreibt die Landung in der Normandie am D-Day. Diese verläuft nicht ganz so wie geplant, aber ist dennoch als geglückt zu bezeichnen.
> „Carentan – Brennpunkt Normandie“ handelt von dem Unternehmen das kleine französisches Dorf Carentan einzunehmen. Nachdem sich die verstreuten Soldaten gesammelt haben, beginnen sie das Dorf zu erobern…allerdings mit eigenen Verlusten…
> „Die Neuen“ ist ein Abschnitt in dem neben aktiven Kriegshandlungen auch eine Phase der Regeneration enthalten ist. Zu Beginn befindet sich die Easy Company in England und erholt sich bzw. lernt den Nachschub (die neuen Soldaten) kennen.
> „Kreuzungen“ zeigt die Easy Company auf ihrem Weg durch Holland. Durch geschick des Kompaniechefs Winter gelingt es der Easy zwei Kompanien Deutsche vernichtend zu schlagen. Winters wird dadurch stellvertretender Batallionskommandeur. Im weiteren Verlauf führt der neue Chef der Easy Company eine Rettungsaktionen für 140 Englische Soldaten erfolgreich durch. Dann zieht die Easy in die Ardennen…ohne passende Ausrüstung und Versorgung…
> „Bastogne“ ist der Name der Stadt, die die Easy Company vor dem Feind beschützen muss und sich deswegen vor deren Grenzen im Wald eingräbt- Hier befindet sich die Verteidigungslinie, an der gekämpft wird um den deutschen Vormarsch zu stoppen. Dort graben sie Schützenlöcher, leiden unter der Kälte, Nahrungs- und Munitionsmangel und trotzen dem Mörserbeschuss…allerdings gehen sie nicht ohne Verluste durch diese Episode.
> „Durchbruch“ beschreibt den Versuch und letztlich auch den Erfolg bei der Einnahme der einer Stadt. Der aktuelle Chef der Easy ist seinen Aufgaben deutlich nicht gewachsen und ständig abwesend. Bei dem entscheidenen Gefecht verliert er die total Kontrolle bzw. versagt auf ganzer Linie. Dadurch veranlasst er Winters ihn zu ersetzen. Unter neuer Führung gelingt der Auftrag dennoch.
> „Der Spezialauftrag“ ist ein Himmelfahrtskommando, bei dem eine Patrouille einen deutschen Kommandoposten stürmen und lebende Gefangene nehmen soll. Unter eigenen Verlusten gelingt dieses, sodass wenig später ein zweiter „Spezialauftrag“ durchgeführt werden soll. Hier greift Winters ein und verhindert dieses…
> „Warum wir kämpfen“ spielt Abseits der Front mitten in Deutschland. Die Easy Company ist in einer Stadt untergebracht und lebt unter luxuriösen Bedingungen. Es gibt auch Kontakt zur deutschen Bevölkerung. Nachdem einen Patrouille ein Konzentrationslager entdeckte, wollte keiner etwas davon wissen…die Einwohner erhielten trotzdem bzw. gerade deswegen den Auftrag dort zu helfen…
> „Kriegsende“ ist der Abschluss der Geschichte der Band of Brothers. Die Easy Company befindet sich in der bayrischen Stadt Berchtesgaden und feiert sich selbst, den Frieden und befindet sich quasi im Paradies. Dieses viele Feiern führt tragischer Weise auch zu Ausfällen…im weiteren Verlauf wird versucht alle irgendwie nach Hause zu bekommen, gelingen tut es nur bei einem Teil, andere entscheiden sich bewusst weiter zu kämpfen. Letztendlich soll die Easy nach Japan verlegt werden um dort zu kämpfen.
Das „Kriegsende“ die letzte Episode ist sei noch kurz erwähnt, auch wenn es eigentlich nicht nötig sein sollte 😉

Hmm nun warens doch schon recht viele Informationen…Trotzdem gibts noch detailiertere Inhaltsangaben. Ihr findet diese durch einen Klick auf den Titel der entsprechenden Episode.

Mein persönliches Fazit zur Band of Brothers – Wir waren wie Brüder DVD-Box ist ein Positives. Die oben erwähnten Nachteile der günstigen Variante sind klar vorhanden, aber der Rest kann voll überzeugen. Top Qualität bei Technik (Bild, Ton usw.) und spannende Handlung, fortlaufende, glaubwürdige Story und keine abgehoben total übertriebene Actionschlacht, wie sie aus US-Produktionen ja nicht unbekannt sind.
Diesbezüglich ist wichtig zu erwähnen, dass die Handlung auf wahren Gegebenheiten beruht – Nicht jedes Detail ist genau so abgelaufen, aber der Rahmen und das wichtige spiegelt den wahren Geschichtsverlauf wieder. So lernt man beim Fernsehen sogar noch ein wenig Geschichte 😉

Okay nun noch eine kleine Rechnung zu Band of Brothers: Spieldauer sind ca. 724Minuten und der immer noch aktuelle Preis bei Mediamarkt ist nur ca. 13 Euro!
Daraus ergibt sich ein Preis von unter zwei Cent pro Minute => Das soll erstmal einer nachmachen 😀

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