Gestern war ich in der Berlin Unterwelt unterwegs. Nicht Nachts, nicht in einem dunklen, bösen Stadtviertel (oder doch? :-D) sondern so ganz offiziell tagsüber. Es war die Tour 3 „U-Bahn, Bunker, Kalter Krieg“ – Tour des Berliner Unterwelten e.V.!

Thema der Veranstaltung ist der Atomschutz und die vermeintliche Sicherheit im ‚Ernstfall‘. Eines schonmal vorweg: Ich will niemandem Panik machen, aber wenn es zum Supergau in Berlin gekommen wäre, dann hätten die Schutzeinrichtungen den Effekt einer Pappschachtel auf dem Ozean – Toll zu haben, aber absolut nutzlos!

Es ist echt eine sehr Informative Veranstaltung, die ich gern weiterempfehlen. Man erfährt einiges über die Geschichte Berlins in der Zeit des Kalten Krieges, sieht die Welt der U-Bahn aus einem ganz neuen Blickwinkel und weiß endlich wofür diese ganzen ungenutzten Klappen und Türen in den U-Bahnhöfen sind!

Ich will hier auch garnicht zu viel verraten, sonst wird die Tour nachher noch langweilig. Wer schon viel über die Zeit weiß und kennt, der findet die allgemeinen Infos vielleicht nicht mehr ganz so spannend. Das ist aber nicht wirklich ein Grund die Berliner Unterwelten Tour nicht zu machen, denn es gibt ausreichend Details, die interessant sind und echt zum Nachdenken anregen.

Zu erwähnen ist noch, dass es unterschiedliche Führungen gibt. In der Regel dauern sie 90 Minuten und kosten 10 Euro pro Person. Es gibt aber auch eine kürzere bzw. längere. Variationen von Mutter-Kind-Tour bis Mindestalter 18, feste Schuhe und dicke Jacke sind möglich 😉

Soviel zu den Berliner Unterwelten. Am Besten die Gelegenheit selbst ergreifen und die Berliner Unterwelt unsicher machen 🙂

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Eine Antwort zu “Berliner Unterwelten”
  1. Peter sagt:

    Das finde ich toll, wenn das bei Euch in Berlin angeboten wird. In Frankfurt wollte ich so eine Führung auch mal machen, allerdings gibt es dort das Angebot nicht.

  2.  
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