Nach einer, nun bald ein Jahr andauernden, Testphase, kann ich heute guten Gewissens über meinen treuen Wegbegleiter berichten denke ich. Darum hier ein kurze Empfehlung für einen wirklich guten Rucksack 🙂

Nachdem bei den letzten Feierlichkeiten zum ersten Mai mein alter Rucksack abhanden kam, musste ein neuer her. Es sollte eigentlich so ein billiges Ding für 10 Euro werden, worin man ne Jacke, etwas zu Trinken und vielleicht noch Schreibkram verstauen kann…leider gab es nichts, dass meinen Vorstellungen entsprach. Von der Größe her zwar schon, aber dann kosteten die gleich um die 50 Euro. Das war natürlich Quatsch, denn dann kann man sich auch gleich einen vernünftigen Rucksack zulegen, der auch mal eine kleine Wanderung mitmacht 😉

Deuter Escalade 30 RucksackAlso ging die Suche noch ein paar Tage weiter, bis ich dann beim Deuter Escalade 30 gelandet bin. Nicht das ich danach gesucht hätte, aber das Sonderangebot mit seinen großen roten Schildern lockte mich an…und verleitete spontan zum Kauf. Nun doch knapp über fünfzig Euro losgeworden, aber es bis heute keinen Tag bereut!

Der Escalade 30 ist zum täglichen Begleiter geworden, denn es passt einfach alles rein und trägt sich trotzdem super. Egal ob Laptop, Schreibkram, Wasserflasche und IT-Kleinkram oder das Sportzeug inkl. Wechselklamotte oder Duschzeug, es passt eigentlich immer alles rein. Und wenn es mal nicht geht, dann kann man die Wasserflaschen auch außen montieren 😉

Die Aufteilung mit großem Hauptfach, abteilbaren „kleinem“ Fach am unteren Ende (welches auch von untern / außen erreicht wird) hat sich bewährt. Das Fach im Deckel ist an sich ganz gut, aber bei wirklich bis zum Anschlag gefüllten Rucksack macht es nur wenig Sinn…je mehr da drin ist, desto weniger voll kann man das Hauptfach stopfen bzw. überstehen lassen. Die beiden bzw. drei Seitentaschen für Papiere o.ä. sind okay, aber auch hier gilt ähnliches wir für das Deckelfach: Wer dort zwei Dosen Cola verstaut hat im Hauptfach innen weniger Platz. Für Geldbörse oder Stadtführer bzw. kleine Landkarte ist aber ausreichend Platz, ohne das eben erwähnte Problem.

Nicht nur täglich zur Arbeit ist der Deuter ein treuer Begleiter im öffentlichen Nahverkehr, er eignet sich auch super für sportliche Aktivitäten. Bei einer kleinen oder großen Wanderung kann man ausreichend Verpflegung, eine Regenjacke, Fotoapparat und den ganzen Klimbim, den man(n) so gebrauchen kann mitnehmen. Das „Deuter aircomfort“ System sorgt dabei für gutes Klima am Rücken. Der Rücksack liegt nicht direkt am Rücken, dort ist nur ein Netzgewebe, welches die Atmung garantieren soll. Das funktioniert auch gut, man darf aber nicht erwarten mit gefülltem Rucksack 10km zu laufen (nicht schlendern oder wandern, sondern richtig laufen) und dann nicht zu schwitzen – Es ist keine Klimaanlage, nur eine Art Lüftungsschlitz zwischen Rücken und Rucksack 😉

Was soll ich sagen, meine ersten Befürchtungen, dass der Escalade vielleicht doch eine Nummer zu klein sein könnte, haben sich nicht bestätigt. Im Gegenteil, manchmal ist er eher etwas zu groß. Wenn mal wirklich nicht viel mit soll, dann ist er mit Alugestell, welches für eine gute Stabilität und den „aircomfort“ sorgt, schon etwas überdimensioniert und beinahe unhandlich. Dann tut es in der Regel aber auch ein Brotbeutel 😀

PS: Ich bin nicht bezahlt worden, ich finde den Rucksack wirklich sehr gut! 😛

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