An was denk ihr so bei „Jack Daniel’s“? Ich dachte bis vor kurzen immer an Whiskey…wie gesagt, bis vor kurzem…

Es scheint Trend zu sein, sich von seinem Kerngeschäft zu verabschieden und lieber gefühlte 100.000 andere Dinge zu machen. Warum man diesen Schritt wagt oder Weg beschreitet ist vermutlich, wie bei so vielen Dinge, die Maximierung des Umsatztes…aber das sollte garnicht Thema werden.

Eigentlich war die Frage, wo das alles noch hingehen soll. Das ein Hersteller von hochwertigen Alkoholika Werbeatikel produziert ist ein normaler Vorgang in der Marktwirtschaft. Dass diese dann an die gern zahlenden Kunden teuer verkauft wird, ist grundsätzlich auch nicht verwunderlich. Aber wie kommt man nun als Whiskeyproduzent (in diesem Fall Jack Daniel’s) dazu, Grillgewürze zu produzieren? Bei der Grill- / Barbecue-Soße sehe ich es ja noch ein, wenn der flüssige Anteil entsprechend des Kerngeschäftes, hochprozentig ist 😛

Jack Daniel's macht nun nicht nur Whiskey, sondern auch Grillkohle und so

Damit ist aber noch lange nicht Schluss, aber nur ein konsequenter Schritt: Da Grillgewürze und Soßen schon im Programm sind, kann man das Grillsortiment auch ausbauen. Folglich ist es nur logisch, dass Jack Daniel’s nun auch Grillkohle anbietet!

Die Herstellerbeschreibung sagt, dass sie aus original gebrauchten Jack Daniel’s Whiskey-Fässern herstellt wird. Ich frage mich da, ob es wirklich so viele ausrangierte Whiskeyfässer gibt, dass dadurch großflächig Grillkohle verkauft werden kann, aber glauben wir das unserem Kumpel Jack mal. Die weiteren Werbeversprechen werde ich nicht wiederholen, da ich sie weder bestätigen, noch abstreiten kann…die Frage nach der Anzahl lässt mir eigentlich keine Ruhe, wobei…so ein 3kg Beutel soll dann auch „nur“ 10 Euro kosten…da kann man die Whiskeyfässer natürlich öfter mal Wechseln…

Was meint ihr? Brauchen wir sowas zukünftig auch von:
– Captain Morgen für den Vanille-Grill-Geschmack
– Red Bull, für den fliegen Grill zwischendurch [Jajaja, reift nicht im Fass, wäre aber trotzdem witzig 😛 ]
– Jägermeister, damit der Grill ordentlich Röhrt [oder wie macht der Hirsch ;)]

Weitere Vorschläge sind sehr gern gesehen. Einfach per Kommentar oder mir per Mail zukommen lassen 😀

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5 Antworten zu “Jack Daniel’s Grillkohle”
  1. Markus sagt:

    Also wenn die Kohle wirklich aus den Whiskeyfässern hergestellt wird, dann bedeutet das ja für die Würstchen und Fleischstückchen zumindest, daß man sie nicht mehr in Bier einlegen muss. Selbst das vegetarische Hähnchen hat dann den etwas scharfen Whiskeygeschmack.
    Klingt für mich nach einem weiteren Anreiz zu grillen. 🙂
    Gruß, Markus

  2. Phil sagt:

    … und woanders werden Whiskeys unbezahlbar teuer, weil es keine Fässer mehr gibt, in denen geschmacklich identischer Whiskey wie der bisher produzierte heranreifen kann… Whiskey-Fässer sind meiner Ansicht nach viel zu gefragt, um sie zu verköhlern…
    Andererseits nehmen die vom Jack vielleicht einfach jedes Mal neue, billige Fässer, die sowieso keinen besonderen Geschmack abgeben… Einfach jeder Jahr aufs neue frische Eiche/Buche, so ließe sich das erklären…

  3. Alex sagt:

    Das fällt mal ja definitiv unter die Kategorie „Sachen gibt’s“. Ich habe es auch lieber, wenn Firmen sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und darin auch wirklich dem Kunden perfekte Ware liefern. Als überall zwar die Finger im Spiel zu haben aber nur Durchschnitt zu liefern. Ich brauche jedenfalls keine Jack Daniel Grillkohle! 😉
    Aber lustig sieht es dennoch aus, ich muss gestehen.

  4. mr.gene sagt:

    @Markus
    Das mit dem vegetarischen Hähnchen musst du mir nochmal näher erläutern, dass klingt seht interessant 😀

    @Phil
    Möglich ist es, dass jedes Jahr neue Fässer genommen werden…nun werden die alten aber „endlich“ recycelt ^^

    @Alex
    Recht hast du voll und ganz! Ich habe auch nicht wirklich interesse daran, meine Grillkohle beim Schnapslieferanten, das Grillfleicht beim Postamt und die Getränke im Holzhandel zu kaufen 😛

  5. Markus sagt:

    @mr.gene: Man kann so ziemlich alles nachbauen, wenn man Grünkern nur in die richtige Form presst. Oder Soja, oder was auch immer grade benutzt wird. So kommen dann auch vegane Hähnchenschnitzel auf den Grill. 🙂
    Gruß, Markus

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