Ja, wer bloggt den heute noch?? Das ist doch viel zu umständlich und dauert zu lange, die Welt lässt sich doch auch in 140 Zeichen fassen!!

Ganz so sehe ich die Sache nicht, aber als Grundthese zum heutigen Thema ist es schon ganz gut, denn 140 Zeichen (wie die obigen Zeilen) reichen definitiv nicht aus! Peer hat eine Blogparade gestartet, bei der er versucht die Auswirkungen von Twitter, Facebook und anderes Social Media Erscheinungen auf Blogs zu bewerten.

Es geht dabei nicht um die Bewertung der einzelnen Dienste an sich, sondern vielmehr um die Auswirkungen auf das Verhalten der Blogger bzw. deren Einstellung zum Bloggen und eben den alternativen Diensten.

Eine Frage die er stellt: Graben diese Dienste den Blogs das Wasser ab?
Ja, bei einigen sicher, denn ich habe in dem einen oder andrem Blog schon gelesen, dass deutlich weniger gebloggt wird, weil Twitter einfacher und schneller ist. Nun ist es nicht so, dass gleich vom Blogsterben geredet werden kann, denn zumindest auf einigen Blogs konnte ich wenig später auch lesen, dass das mit Twitter doch nicht so geil ist und nun wieder richtig gebloggt werden solle 😉
Ich würde an dieser Stelle gern Beispiele verlinken, aber leider finde ich die gerade nicht wieder…sorry.

Für mich persönlich ist Twitter keine wirkliche Alternative , auch wenn ich inzwischen einen Twitter-Account habe und da mein persönliches Twitter-Experiment gestartet habe. Einen Beitrag dazu werde ich auch noch verfassen, der erscheint dann irgendwann…lasst euch überraschen 😀

Die Frage ob die neuen Kommunikationsformen Vorteile bieten kann ich mit ja beantworten, denn ich würde nicht allen meinen Freunden eine Email schicken, nur um ihnen mitzuteilen, dass ich etwas total cooles oder informatives im Internet gefunden habe, da nutze ich dann schon die neuen Netzwerke – Ja, auch eines mit VZ am Ende :-/
So kann man ganz einfach allen mitteilen, dass es etwas neues gibt, was vielleicht interessant sein könnte…ohne nach kurzer Zeit automatisch im Spamordner zu landen!

Wie es sich mit dem professionellen Einsatz dieser Kommunikationsformen verhält möchte ich nicht beurteilen, denn da fehlt mir die Erfahrung – Für mich ist der Blog und alles drum herum ein Hobby und kein hartes Business!

Drei andere Beiträge zum Thema:
Udo vergleicht im Fazit Blog und Twitter mit den Essgewohnheiten: Twitter und co entsprechen dabei McDonalds oder Bürger King => Hauptsache schnell, der Blog hingegen ist ein hochqualitatives Dreigängemenü.
Christian ist ein Fan von den vielen Diensten, denn dadurch bloggt er zum einen mehr und zum anderen kommen mehr Besucher zu seinem Blog.
Bernd ist nicht der Meinung, dass Twitter und co eine wirkliche Konkurrenz sind, wenn auch diese Dienste eine Existenzberechtigung haben – Von diversen VZs mal abgesehen.

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5 Antworten zu “Bloggen in Zeiten von Twitter und co”
  1. Sebastian sagt:

    Ich persönlich sehe Social Media Dienste wie Twitter im Bezug auf das bloggen als perfekte Ergänzung. Durch Twitter kann ich meine Beiträge einer (bisher) größeren Anzahl an Lesern zur Verfügung stellen. Kurze Infos, die keinem eigenen Blogeintrag Wert sind, veröffentliche ich dann in Twitter. Und dank Twitter, habe ich immer wieder neuen Stoff und Ideen für meinen Blog.

  2. mr.gene sagt:

    Moin Sebastian,
    wie schon gesagt, als Ergänzung ist Twitter ganz okay, aber ersetzen wird es einen Blog nicht können. Mit 140 Zeichen kann man die Welt eben nicht in Worte fassen – Nichtmal ein kleines bisschen.
    Für das Finden neuer Ideen ist sicher auch nicht schlecht, da es via Twitter Unmengen an Informationen gibt…die dann nurnoch sortiert und gefilter werden müssen 😉

  3. […] geneslebenswerk.de 140 Zeichen reichen nicht aus, meint dieser Blogger. Aber manche Blogs bloggen seiner Beobachtung nach weniger, seit diese neuen medien populären geworden sind. Es gibt eben Trendreiter, die immer auf den nächsten Zug aufspringen. Das bedeutet aber nicht, dass Blogs sterben werden. […]

  4. […] dafür könnte die Verbreitung von Twitter sein. Es gibt zahlreiche Blogger, die dies thematisiert […]

  5. Alex L sagt:

    Hi,
    ich bin seit über einem Jahr bei Twitter und ich kann es bestätigen, dass Twitter für kurze Meldungen ideal ist. Man erreicht auch eine Menge eigener Webfriends damit, weil die wahrscheinlich auch allesamt am Zwitschern sind und man braucht keinen besonderen Beitragstitel als wenn man bloggen würde. Aber für richtige Themen können nicht Facebook und auch nicht Twitter mit einem Blog aufnehmen. Es ist einfach eine ganz andere nicht so sehr individuelle Art die Informationswiedergabe und eine viel zu schnelle Infoquelle.

    Twitter hatte ich mit etwas Skepsis kennengelernt, wobei ich dachte, würde damit + dem Blog nicht klarkommen. Aber es funktioniert schon. Wichtig ist, dass wir Blogger versuchen, Twitter in Grenzen zu geniessen, ansonsten erleiden unsere Blogs einen totalen Stillstand. Aber auch hier entscheidet jeder selbst, wieviel man bloggt und twittert ;-).

  6.  
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