Da hat mich doch glatt ein Stöckchen getroffen, zum Glück nur ein Stöckchen und kein ausgewachsener Baum 😀

Simon hat es mir letzte Woche ohne jegliche Vorankündigung zugeworfen, sodass ich keine Chance hatte es zu fangen. Daher musste ich es erst mühsam aufheben und kann es heute näher betrachten 😉

Also, auf den ersten Blick stehen da drei Fragen im Mittelpunkt, welche ich wohl beantworten soll. Das werde ich dann gleich mal tun!

1. Wann hast du das erste Mal von Blogs gehört / gelesen und was war deine erste Reaktion darauf?
Hmmm schwierig zu sagen. Im Internet bin ich schon seit geraumer Zeit unterwegs, sodass ich da bereits die eine oder andere Seite gesehen habe. Es waren da sicher auch Blogs dabei, allerdings war mir da noch nicht ganz so bekannt, wie das eigentlich alles so funktioniert und dass es nun ein Blog ist und keine „normale“ Seite. Mir war da noch nicht klar, dass jeder einfach so ohne viel wissen einfach loslegen / losbloggen kann.
Richtigen bewussten Kontakt mit oder zu einem Blog hatte ich dann Ende 2007. Während dieser Zeit wurde ich aktiv dazu genötigt, dass ich doch auch endlich ein Blog haben sollte…
Ganz so Fan davon war ich erst nicht, aber letztendlich habe ich nun ja ein Blog und möchte es auch nicht wieder abgeben 🙂

2. Warum hast du dich entschieden, selbst zu bloggen?
Argh, man sollte es alle Fragen ordentlich lesen und nicht direkt drauf los bloggen …das hat sich ja eigentlich oben schon geklärt. Aber okay, eine Kurzfassung und den Kernpunkt des oben verlinkten Artikels nenne ich doch gern.
Ein Freund hatte ein Projekt am Laufen, bei dem sich jeder einen Blog erstellen konnte. Ähnlich wie wordpress.com es auch macht – oder auch genau so! Nachdem ich mich da erstmals aktiv mit der Thematik beschäftigt habe, wollte ich eigentlich keinen Blog haben, da sich Sinn und Zweck irgendwie nicht so ganz erschlossen haben für mich. Wenig später hatte ich aber den intensiven Drang mich mitzuteilen, um ein Erlebnis zu verarbeiten, sodass ich doch einen Blog einrichtete.

3. Wie wichtig ist die Rechtschreibung und Grammatik im Internet (speziell auf Blogs)?
Sehr wichtig, aber mit Ausnahmen! Es gibt in meinen Augen nichts schlimmeres als Internetseiten und Blogs, die einfach unlesbar sind. Wenn Worte fehlen, Buchstabensalat sich durch die Zeilen verteilt und man sich fragt ob man gerade in der Zeile verrutscht ist, aber beim Kontrollieren feststellt, dass die Zeile stimmt…dann ist für mich das Lesen meist beendet. Der Inhalt kann (eigentlich) garnicht gut genug sein, dass ich mir soetwas antue.
Gegen kleine Flüchtigkeitsfehler, einzelne Schnitzer oder auch mal ein halber Satz der absolut nicht passt, habe ich nichts – Das kann jedem mal passieren. Ist zwar nicht schön, da schmunzelt man vielleicht oder denkt „oh man, was ist denn das für ein Dussel“, aber das finde ich verkraftbar. Niemand ist perfekt.
Zu den Anfangs erwähnten Ausnahmen: 100%ig halte ich mich auch nicht an die neue Deutsche Rechtschreibung, aber das liegt dann am Dialekt 😛
So gibt es zum Beispiel Worte, die man eigentlich anders schreiben müsste => „gibts“ wäre so eines, bei dem man eigentlich „gibt es“ nehmen sollte…andere Beispiele „nen“ anstelle von „einen“ / „ne“ statt „eine“ u.v.m.

Das waren die drei Fragen, sodass ich nun guten Gewissens behaupten kann: Stöckchen aufgehoben, abgearbeitet und zum Abwurf bereit! Doch halt, vorher noch die drei neuen Fragen aufgeschrieben und angeknotet, damit auch der neue Fänger oder Finder etwas zu tun hat 🙂

Drei Fragen die die Welt bewegen ans Stöckchen geheftet sind:
1. Was hältst du von Ladenöffnungszeiten bis 22.00 Uhr und länger?
2. Zu welchen Zeiten gehts du normalerweise einkaufen?
3. Was hältst du von der allgemeinen Abwrackprämie auf alles?

Ich werfe mein Stöckchen nicht zu Schaps und Phil, denn mit denen hatte ich schon über einkaufen nach acht diskutiert. Solltet ihr trotzdem den Drang verspüren etwas zu sagen, dann scheut euch nicht, immer raus damit 😉
Der gezielte Wurf geht zu folgenden Blogger-Kollegen:
a) Ecki, der die Welt aus seiner sicht sieht
b) Carsten von der Grimminalbullizei
c) Stef, der im Blograum zuhause ist

Ich freue mich auf zahlreiche Antworten und Kommentare 🙂

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7 Antworten zu “Volltreffer: Vom Blogstöckchen getroffen”
  1. Simon sagt:

    Sehr schöner Beitrag!

    Die Idee mit dem Stöckchen finde ich sogar besser als Blogparaden.

    MfG
    Simon

  2. HiPPiE sagt:

    Fiffi, Platz.

  3. Phil sagt:

    Haha 😀
    Ich musste mir grad ein wenig das lachen verkneifen xD Kann mich nur noch zu gut an unsere unterhaltung erinnern… Und ich stehe noch immer dazu… 24h Öffnungszeiten für alle an die Macht 😉
    Genau jetzt wäre so ein mom. wo ich es nutzen würde.

    Grüsse 🙂

  4. mr.gene sagt:

    @Simon
    Danke 🙂

    @Hippie
    Dich zwingt ja keiner bei sowas mit zu machen…also ist doch ganz entspannt für dich 😉

    @Phil
    Ja, ich habe die Unterhaltung zu den Ladenöffnungszeiten auch noch in guter Erinnerung, aber och glaube nicht, dass du wirklich im die Zeit noch rausgehen wolltest 😛

  5. Netter Artikel, weiter so. Schöner blog übrigens, werde öfters mal hier reinschauen.

  6. Ben sagt:

    Hey Gene,
    du darfst den Freund gerne verlinkend erwähnen. Bin nämlich schon recht stolz, was aus diesem gezwungenen Blog geworden ist… 😉

    P.S.: ich erreiche dich leider nie am Telefon, bleibe aber hartnäckig ! 😉

  7. mr.gene sagt:

    Hey Ben alte Hütte,
    sollte ich dich etwa mit einem negativen Key verlinken…dass mach ja keinen Sinn 😀

    PS: DU bist der der nie zu erreichen ist!

    PPS: Und ICH würge auch nur ganz, ganz selten jemanden ab, wenn jemand anruft 😛

  8.  
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