Heute muss ich mich mal wieder richtig auskotzen, sorry, aber anders kann man es leider nicht beschreiben.

Wer sich noch erinnert, ich wollte ja Vodafone DSL kaufen bzw. habe es gekauft und wartete auf die Lieferung / Schaltung. Die Hardware war ja recht zügig da, auch wenn die Vodafone Connect Sofort Option leider nicht funktionierte…weil Vodafone es versäumte die Simcard mit zu schicken :-/

Damit fing der Ärger ja nur an, wobei ich das noch recht entspannt gesehen habe. Das „Begrüssungsschreiben“ enthielt dann die für mich wesentliche Information, dass es vielleicht sogar fünf Wochen dauern kann bis Internet und Telefon geschaltet sind.

Da ich ja schon im März feststellte, dass das mit den fünf Wochen rein spekulativ war und der Termin in keinster Weise gehalten werden konnte, brauche ich ja nicht extra zu erwähnen…von Gesprächen mit den Vodafone-Hotline-Mitarbeitern habe ich ja auch schon berichtet, wobei es hier inzwischen ein Update gibt!

Es gibt da tatsächlich unterschiedliche Abteilungen, die scheinbar sogar gegeneinander arbeiten…zumindest wird man von einer Hotline zur anderen verwiesen :-/
Das einzig gute daran ist, dass die Hotline vom Handy mit Vodafone-Vertrag wenigsten kostenlos zu erreichen ist!

Auf jeden Fall erzählen die an der technischen Hotline etwas von die Leitungsschaltung befindet sich im „clearing“, was soviel heisst wie die Leitung wurde nicht geschaltet weil „Fragezeichen“, der Kundenbearbeiter muss sich den Fall anschauen…

Da kann der Techniker dann auch nichts machen, ausser an den Bearbeiter verweisen. Das ist dann die andere Hotline und durchstellen geht nicht…wäre auch zu einfach 🙁

So ein Kundenbearbeiter hat dann die volle Kompetenz und kann einem sagen, dass die Schaltung von der Telekom auf Grund technischer Komplikation abgesagt wurde…nach dem dritten Versuch der Schaltung wusste ich das auch ohne Anruf bei Vodafone – Aber dass nur am Rande…

Letztendlich kann man da aber nichts machen, wenn die Telekom ablehnt, dann muss man einfach neu beantragen und dann läuft es irgendwann… guter Plan, kann man ja auch drei bis fünf mal versuchen, aber irgendwann muss auch mal gut sein.

Nach sieben Versuchen, Kontakt mit dem Eskalationsmanagement, welches sich bemüht das Problem mit „haben sie noch ein wenig Geduld“ zu umgehen und zwei erneuten Anläufen der Leitungsschaltung ist jetzt endgültig Schluss! Die Vertragsauflösung ist bereits auf dem Weg zu Vodafone. Wenn es innerhalb eines halben Jahres nicht möglich ist DSL zu schalten, dann muss ich wohl oder übel doch mal zum RosaRiesen und „etwas“ mehr für gleiche Leistungen zahlen…das ist schon uncool, aber vermutlich nicht wirklich änderbar 🙁

Ich würde fast jede Wette eingehen, dass es nach dem Besuch in einem T-Punkt keine drei Wochen dauert bis ich endlich Internet habe und auch über einen Festnetzanschluss mit Telefonflatrate verfüge…allerdings belastet der dann auch das Konto deutlich mehr, als der nicht vorhanden Vodafoneanschluss es getan hätte :-/

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4 Antworten zu “DSL von Vodafone”
  1. Erdbeere sagt:

    Da drücke ich Dir die Daumen, das es beim magentafarbenen Riesen besser funktioniert. Auch da hört man ja von einigen Problemen. Ich denke mir, je weiter dörflich man angesiedelt ist, desto problembehafteter der Wechsel bw. das Freischalten eines Anschlusses.

    Erdbeere mit eigenem-Erfahrungsgruß

  2. Philipp sagt:

    Naja, wenn die Telekom das schafft, dann ist deine Aussage von wegen „mehr für gleiche Leistungen zahlen“ hinfällig, bei denen hast du dann wenigstens die Leistung bekommen, die du bestellt hast… Das scheint bei den ach so günstigen Konkurrenten oftmals nicht zu gehen. Wo kämen wir auch hin, wenn jeder kriegen würde, was er bezahlt? Also echt mal, deine Ansprüche sind etwas sehr hoch, Geue! 😀
    Ich bin übrigens seit jeher glücklicher Magentakunde, zahle mein paar Euros mehr im Monat, aber hatte nicht ein einziges Mal Probleme. *toitoitoi*

  3. Murat sagt:

    Laß dir von der Telekom das alles klar machen und kündige den Krams innerhalb der Frist (siehe unten), dann beantrage nochmal bei Vodafone. Theoretisch ist der Weg dann geebnet…

    Widerruf bzw. Stornierung nach Fernabsatzrecht
    Ein DSL Anschluss, der über das Internet oder per Telefon beauftragt wurde, fällt unter das Fernabsatzrecht (vgl. § 312b BGB – Fernabsatzverträge – und § 312d BGB – Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen). Zunächst ist der DSL Anbieter verpflichtet, den Kunden über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Möglichkeit des Widerrufs zu informieren (vgl. § 312c BGB – Unterrichtung des Verbrauchers bei Fernabsatzverträgen). Grundsätzlich hat der DSL Kunde die Möglichkeit, die ursprünglich abgegebene Willenserklärung innerhalb einer Frist von 2 Wochen zu widerrufen – also die Bestellung zu stornieren. Dabei muss für den Widerruf kein Grund angegeben werden (vgl. § 355 BGB – Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen). Der DSL Vertrag kann auch widerrufen werden, wenn kein Anschluss beauftragt wurde, aber vom Provider dennoch geschaltet wird.

  4. mr.gene sagt:

    Hi Erdbeere,
    ich fürchte leider, dass ich dir zustimmen muss. Das mit der ländlicheren Gegend trifft bei mir voll zu und die Problembeschreibung hast du ja gelesen…ob ich will oder nicht, ich muss wohl zum RosaRiesen :-/

    Tach Philipp,
    ich hätte ja nichts gegen ein paar Euros mehr für gute Leistungen, aber gleich das doppelte?? Das halte ich doch für übertrieben, auch wenn du recht hast mit der Geschichte lieber 40 Euro für DSL als 20 für kein DSL…ärgerlich ists trotzdem 🙁
    PS: Wie weit warste jetzt eigentlich mit deinem Internetauftritt / Blog gekommen…du wolltest da doch mal aktiv werden meine ich mich zu erinnern…!?!

    Murat, alte Keule,
    dein Plan klingt gut, wobei sich da ein kleines Problem ergibt, denn in ländlichen gegenden klappt das mit dem DSL schalten innerhalb von zwei Wochen leider eher selten :-/
    Grundsätzlich aber ein sehr guter Plan, Ansätze daraus werde ich vielleicht verwenden können ^^

  5.  
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