Ja bei diesem Abseilen ist weder das sich verdrücken vor unangenehmen Aufgaben, noch das ähhh …andere Abseilen [Anm. Des Autors: Wer mit „Das Andere“ nichts anfangen kann, der möge dem Link Folgen!] gemeint!

Es geht hier und heute also wirklich und wahrhaftig ums Abseilen, wie es Bergwacht, Klettersportler, GSG9, KSK, Feuerwehr, THW und was weiß ich wer noch alles regelmäßig oder gelegentlich durchführen.
Erster wichtiger Punkt dazu: Man sollte schonmal keine Höhenangst haben [Anm. des Autors: Hab ich nicht – Nur Respekt vor der Höhe 😀 ] Des weiteren empfiehlt es sich qualifiziertes und erfahrenes Personal mitzunehmen. Natürlich sind Ortskundige Teilnehmer auch nicht von Nachteil bei solch eine Veranstaltung – Lässt sich ganz gut mit Fachpersonal kombinieren 😉
Dass das Material [Seile, Karabinerhaken, Gurtzeug (Brust und Hüftgurt) Abseilachter, usw.] in top Zustand sein muss, brauch ich nicht zu erwähnen denk ich!

Gut, nun aber mal los zu meinem Erfahrungsbericht „Abseilen“

Ich war also heute los und ‚durfte‘ mich abseilen. Nicht aus irgendwie drei bis sieben Meter, sondern schön von der Fraunbergbrücke (Befindet sich irgendwo im Großraum Idar-Obertein), welche gut 45m hat! Okay, der Unterschied zu vier Meter ist relativ gering, da der Prozess / Ablauf der gleiche ist – Beim Runterschauen ist selbiger aber äußerst deutlich zu erkennen!

Da schnallt man sich nun also in sein Gurtzeug, zurrt alles gut fest und lässt es nochmal überprüfen um dann den Abgang zu wagen. Mir war deutlich unwohl bei dem Gedanken übers Geländer zu steigen…und bei der Umsetzung wars dann auch nicht viel besser :-/ Nachdem dann der / die ersten Meter geschafft waren, war es aber bedeutend angenehmer – Was nicht mit Spass gleichzusetzen ist! [Anm. des Autors: Spass macht u.a. Motorradfahren – Gerne auch mal schnell 😉 ]
Wirklich böse war nur der Part, wo das Geländer losgelassen und einige Schritte entlang der Brücke Richtung Erdboden gemacht werden mussten. Hatte man den Teil überstanden und saß so richtig in seiner Ausrüstung, dann gings deutlich angenehmer weiter => Einfach Seil geben und der feste Erdboden nährt sich mit der selbst gewählten Geschwindigkeit. Hierbei sollte man darauf achten, dass selbige nicht zu hoch ist, da es zum Einen in der seilführenden Hand recht ‚warm‘ wird und zum Anderen will man ja nicht in den Erdboden einschlagen – Denn dann hätte man einfach das Seil weggelassen 😛

Ich persönlich war auf jeden Fall froh wieder festen Boden unter den Füßen zuhaben, was natürlich nicht von langer Dauer war, denn es gab ja noch ne zweite Runde :-/
Diese war aber nicht weiter wild, denn man kannte das nun ja schon alles 😉

Wie ich, der nichtmal Freizeitparks besucht um Achterbahn zu fahre, dazu komme so etwas zu machen…das frage ich mich auch 😀 *Spass*
Könnte natürlich sein weil ich in der Feuerwehr bin, ich mal was neues machen wollte…ich spar mir mal die Aufzählung der Möglichkeiten und sags direkt: Mein Arbeitgeber hat da quasi nen Betriebsausflug mit Rahmenveranstaltung geplant und umgesetzt – So einfach ist das!

Ich möchte diesbezüglich einen Freund zitieren, der mal sagte „für Geld mach ich alles“ [Anm. Des Autors: Genau SO und nicht anders hab ich heute auch gedacht!]

Abschliessend möchte ich sagen, dass es vielleicht weniger schlimm war als erwartet, aber trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung: Spass ist anders!

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