Das ich einen Ford Focus fahre ist ja kein Geheimnis und dass ich mein Auto liebe habe ich auch schon mal erwähnt…

Nun kommen wir zu einer neuen Geschichte im Leben meines Ford Focus!
Vor einiger Zeit, ungefähr genau vor zehn Wochen, habe ich mich dazu durchringen können, meinen kleinen Focus zu Upgraden. So wurde vor neun Wochen eine Kampfwertsteigerung durchgeführt, sodass nun Anhänger mitgenommen werden können!

Bei der Montage der Anhängerkupplung musste natürlich die Heckstoßstange des Focus abgenommen werden – Das ist ja nunmal technisch nicht anders machbar. Mir grundsätzlich ja fast egal, da ich relativ wenig an meinem Focus schraube…das überlasse ich den Profis.
So auch dieses mal, nur als ich meinen Ford abholen wollte, frage man mich, ob ich mir im klaren darüber sei, dass mir der Focus unterm Hinter wegroste…???

Natürlich nicht!!! Bei der Montage der Anhängerkupplung fiel dem kompetenten Mechaniker aber eben genau dieses Manko an dem kleinen auf. Die Kotflügel rosten fleissig vor sich hin…das missfiel mir, verständlicher Weise hoffe ich, natürlich sehr. Das ganze war an einem Samstag…folglich war ich mit meinem Focus am Montag direkt beim Ford Vertragshändler, der das Auto als Neuwagen und ein Jahr später (mir) als Jahreswagen verkauft, alle Inspektionen und Korrissionsschutz Kontrollen gemacht und eigentlich auch mein vertrauen hat.

Die Aktion an sich war auch erfolgreich. Der Ford – Mann sagte in etwa “Ja, dass ist ein Fall für die Durchrostungsgarantie…” und fotografierte das sichtbare. Nach geraumer Zeit erreichte ich besagten Ford – Menschen heute endlich…und er sagte mir nichts gutes. Ford Deutschland ist mal wieder Kumpel wie Sau und sagt, dass mit dem Wegrosten des Focus liegt daran, dass die Anhängerkupplung von einer inkompetenten, Ford unwürdigen, Amateurwerkstatt durchgeführt worden sei!

Natürlich, durch das Abnehmen der Heckstoßstange rostet in 0,0025 Sekunden mal eben das halbe Auto weg…so ein total Schwachsinn…es geht hier eindeutig nicht um einen Montagefehler bei einer falschen Montage, sondern darum, dass mein Focus im zarten Alter von knapp vier Jahren einfach mal so weggammelt!

Dem Fordautohaus zugute halten muss ich, dass sie direkt Einspruch gegen die Garantieabteilung von Ford Deutschland erhoben haben. Nun hoffe ich natürlich, dass die Sache sich noch auf die halbwegs friedlich Art lösen lässt, sonst müssen da wohl wieder schwere Geschütze aufgefahren werden…hat beim letzten Mal ja auch geholfen ;-)

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Ich war mal wieder ein wenig in den Bergen unterwegs. Heute bzw. gestern sollte es über den Riffelrieß in Richtung Zugspitze gehen. Kommen wir gleich zur Sache, das Tagesziel wurde nur Erreicht, weil es umgeplant wurde!

Fangen wir ganz vorn an, bei der Tourenplanung. Der Samstag sollte genutzt werden sich körperlich zu ertüchtigen, den höchsten Berg Deutschlands zu erklimmen und eine schöne Aussicht zu genießen. Nun also mal eben in den Routenplaner geschaut und siehe da, die Anfahrt mit dem Auto ist natürlich nicht bis hoch zu Zugspitze gegeben, aber wir wollten ja eh wandern. Als Parkplatz eignet sich das weitläufige Privatgelände am Eibsee, dort kostet das Parken auch nur drei Euro am Tag – Für einen unbewachten Parkplatz ohne Haftung schonmal super :-/

Okay, da bleibt der Karren also stehen. Die weitere Erkundung des Kartenmaterials mit Hilfe von MapSource ergab, dass es einen super Fußweg vom Parkplatz zum Riffelrieß gibt, der sich sogar weiter bis zum Gipfel der Zugspitze nutzen lässt. So war dann auch der Plan und die Reise begann am Samstag morgen!

Gut erkennbarer Weg

Der Start verlief super, ein einfacher Weg, der mit einem voll geländefähigen fahrbarem Untersatz auch noch zu bewältigen wäre – Zumindest der erste Kilometer, auf dem es auch nur 200 Höhenmeter waren. Dann aber wurde es eher ein oft genutzter Pfad, der sich aber schon wenige 100m weiter in einen selten genutzten wandelte. Es dauerte eigentlich nur wenige Meter, dann war es schon schwer den Weg zu sehen, aber machbar…einmal falsch abgebogen, da es ein sehr verzweigtes Trampelpfad Netz ist, aber zügig auf den eigenen Weg zurück gefunden – Navi sei dank!

Auf diesen noch erkennbaren Pfaden war die Steigung teilweise schon deutlicher, aber durchaus machbar. Schlimmer wurde es erst nachdem die Schienen der Eibsee / Zahnradbahn überquert waren. Hier stand übrigens das einzige Schild auf dem ganzen Riffelrieß – Weg!

Von hier an gab es faktisch keinen Weg mehr. Es deutet sich zwar etwas an, aber wenn mein kleiner Freund Garmin nicht gesagt hätte, dass sei der Riffelrieß, dann wäre ich fest davon überzeugt es gebe keine Weg – Ausser vielleicht Laufrouten von Bergziegen o.ä. :-D

Nun denn, du willst den Berg hoch also los! Die Reise ging also weiter, immer den Hügel hinauf…hinauf war auch der Hauptfaktor – Bei 200m Fortbewegung Richtung Ziel wurden mal eben nebenbei 100 Höhenmeter mitgenommen => Das ist schon ein wenig anstrengend. Ab hier ging dann auch die wirklich Suche nach dem Weg los. Das Navi musste wirklich den Weg weißen, denn zu erkennen war nichts mehr…aber umkehren? Niemals!

Das Spielchen ging dann noch eine ganze Weile weiter, denn der Riffelrieß sollte ja bezwungen werden! Es ging durch Tannenbüsche bis Wäldchen, über Freiflächen und Geröllhänge…bis, ja bis zur Neuausrichtung der Tageszielsetzung!

In 1840m Höhe war die Motivation, den Aufstieg fort zu setzen zwar da, aber die Beurteilung der Lage ergab, dass es klüger währe, es nicht zu tun – Auch wenn seit geraumer Zeit der einzige Grund für die Fortsetung des Aufstiegen war, dass der Abstieg des bisher geschafften die Hölle sein müsse!

Kurz zur Örtlichkeit: Alles vom eigenen Standort auf in Richtung oben bestand aus einer Geröllfläche, auf der gemäß Karte ein “Pfad” sein sollte, aber keiner erkennbar oder auch nur zu erahnen gewesen währe. Aus diesem Grund und auf Grund meiner äußerst qualifizierten Ausrüstung (mit der mich wahrscheinlich keiner bis hier hätte hochgelassen), wurde das Tagesziel neu definiert: Heil den Berg wieder hinunter zum Eibsee.

Gesagt getan…der “Weg” war nun ja quasi schon bekannt…

Diese Entscheidung wurde auch unmittelbar nach Aufbruch belohnt, denn es gab einen “kleinen” Wetterumschwung…und innerhalb von drei Minuten waren die Wolken, die eben noch die Gipfel umgaben auf und unter meiner Höhe…aus dem Tal hörte man schon ein schönes Donnern und dann setze auch noch Regen ein…ein Traum!

…erstaunlicherweise tauchte der Riffelrieß nun stellenweise doch deutlicher auf. Die Änderung des Blickwinkels, von oben statt von unten, half tatsächlich um ihm zu folgen. Am Ende war es dann doch ein deutlich anderer Weg, der mich wieder zu den Schienen der Eibseebahn führte, aber zumindest bin ich dort wieder angekommen ;-)

Von da aus gings dann über das Trampelpfadsystem zurück zum Weg und zum Parkplatz…insgesamt war die Riffelrieß – Tour schon schön, wenn auch zeitweise sehr anstrengend und gefährlich. Ich rate sicherheitshalber allen davon ab, diesen Weg alleine und ohne qualifizierte Ausrüstung zu begehen! Wanderschuhe und nen Rucksack mit Jacke und Trinkflasche reicht definitiv nicht! Sollten aber trotzdem dabei sein :-D

Hier noch einige Eindrücke
Ausblick auf den Eibsee Die erwähnte Bergziege
Ausblick auf den Eibsee und eine der erwähnten Bergziegen ;-)
Blick in Zielrichtung Gute Sicht auf dem Rückweg
Der Grund, warum es nicht weiter den Berg hinauf ging und eine schöhe Aussiche beim Rückmarsch (nach dem Regen).

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Vor geraumer Zeit – Vor über einem Jahr, wenn ich mich recht erinnere – berichtete ich mal etwas von einer Freizeitbeschäftigung, bei der man an der frischen Luft ist und dabei etwas von der Gegend zu sehen bekommt.

Geocaching Logo

Dabei handelte es sich um das sogenannte Geocaching. “Damals” war ich mir nicht sicher, ob das allein auch Spass machen würde oder nur, wenn man mit Freunden unterwegs ist auf der Suche nach irgendwelchen Schätzen. Heute weiß ich, dass es durchaus eine Freude sein kann, auch alleine auf die Suche zu gehen :-)

Seit ungefähr drei Monaten bin ich nun auch aktiver Geocacher und kann schon den einen oder anderen Fund verbuchen! Das Tolle an diesem neuen Hobby ist, dass man wirklich viel rauskommt und die Gegend kennenlernt. Es ist ja nicht so, dass man sonst einfach mal irgendeinen Feldweg längspaziert um mal zu sehen wo der hinführt…man nutzt für Spaziergänge oder Bewegung mit dem unmotorisiertem Zweirad eher bekannte Wege…

Ich bin nutze nun auch die unbekannten Wege, um mir immer neue Orte zeigen zu lassen. Dabei ist es in meinen Augen auch wichtig, wie man an die Sache herangeht. Klar könnte man einfach das Auto nehmen, möglichst bis an den Geocache heranfahren, noch kurz suchen und dann gleich weiter zum nächsten oder wieder nach Haus, aber dass macht keinen wirklich Spass und Sinn in meinen Augen.

Es ist viel schöner das Fahrrad zu nehmen und eine ordentliche Tour zu unternehmen. Da muss man sich im Vorfeld ein wenig informieren, zum Beispiel bei Geocaching.com, und dann nimmt mal als Wegpunkte seiner Radtour quasi die drei oder siebzehn Caches, die man eben finden möchte. Nun hat man auch gleich zwei Dinge wunderbar miteinander kombiniert: Man war sportlich aktiv, da man intensiv Fahrrad gefahren ist (dieser Punkt ist natürlich stark von der Tourlänge und Geländebeschaffenheit abhängig – Bei einer 2km “Tour” würde ich noch nicht von Sport reden :-D ) und konnte sich interessante Orte zeigen lassen. Bei den meisten Geocaches gibt es auch noch zahlreiche Infomationen zu der Gegend, der Geschichte oder sonstige Hintergrundinformationen zum Cache, sodass man bei seiner Ausfahrt sogar noch etwas lernen kann – Dieser Punkt ist, zugegebener Maßen, nicht immer gegeben, aber zumindest bei den sogenannten Multicaches [Anm. des Autors: Ein Geocache mit mehren Stationen] eigentlich immer der Fall!

Was man zum Geocachen alles braucht ist so einfach oder vielfältig, wie man selbst es machen möchte. Für das ganz einfache Cachen reicht in der Theorie, neben einem Internetzugang zu Haus, ein Zettel und ein Bleistift. Als erstes schaut man bei Geocaching.com nach einem Cache. Hier muss man genau schauen und vielleicht schonmal mit den Satellitenfotos von Tante-G eine erste Erkundung der Gegend vornehmen, damit man den Schatz nachher auch wirklich findet. Dann sollte man sich eine Karte ausdrucken oder mitnehmen (Der Alexanderschulatlas klappt nicht, der ist Maßstabstechnisch suboptimal :-P ) und dann kanns losgehen. Einfach zum Ziel radeln und dann nach einem Versteck suchen, an dem etwas versteckt sein könnte – Größe steht in der Beschreibung, kann alles sein, von der Filmdose bis zur Tupper-XXL-Salatschüssel!

Wenn man es etwas komfortabler haben möchte, dann sollte man sich ein GPS Gerät zulegen, denn dann kann man die Koordinaten direkt eingeben oder vom Computer überspielen und bekommt die Richtung angezeigt, wo man hinlaufen muss. Da gibt es natürlich Unmengen von Geräten, eine Empfehlung gibts auf Anfrage…oder später irgendwann ;)

Ist man nun vom Cachingfieber gepackt und möchte sich auch an ausgefallenere Geocaches wagen, dann braucht man evtl. auch mehr Ausstattung, wie zum Beispiel eine Taschenlampe, einen Spiegel, Magnete, eine Strickleiter, Laserpointer, UV-Lampe, Schlauchboot, Taucherausrüstung…es gibt nahezu keine Grenzen…

Grundsätzlich reicht aber ein unmotoriesiertes Gefährt, ein GPS-Gerät, Stift und Zettel um die meisten Caches zu bergen. Wichtig sind fast immer feste Schuhe, da die kleinen Schätze nicht selten in der Natur sind, wo eben nicht alles zugeteert und gepflastert ist!

PS: Mit der letztgenannten Ausstattung bin ich bisher auch nur unterwegs und hatte eigentlich noch keine Probleme :-)

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