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Ich hab da aus mir bisher unbestätigten Angaben erfahren, dass es inzwischen eine Lösung beim lokalen Streusalzproblem gibt!

Zumindest im Kreis Segeberg soll es, so lauten die Zeugenaussagen, dazu gekommen sein, dass das mit Gold aufgewogene Streusalz durch überschüssiges Pökelsalz ersetzt wird!

Da gab es wohl eine Fabrik, die irgendwie diverse Tonnen von diesem Salz rumliegen hatte, aber nicht mehr so wirklich brauchte, daher wurde es dem Wege-Zweckverband angeboten. Dieser, für den Winterdienst verantwortliche Verein, nahm dann auch dankend an und verfügt somit zumindest wieder über etwas Streu Salz zum Streuen.

Bevor sich nun alle Fragen, ob es zu Geruchsbelästigung kommt oder Katzen auf den Strassen stehen und selbige Strasse ablecken, (weils doch so schön nach was auch immer riechen mag), den sei gesagt:
1. Wird bzw. wurde das Salz grob gereinigt, sodass da keine Unmengen an Fremdkörpern (die wohlschmeckend gewesen sein müssen) enthalten sind.
2. Das Salz wird mit Sand gemischt und sehr sparsam aufgetragen, denn sonst ist übermorgen wieder alle.
3. Eine Geruchsbelästigung ist ebenfalls auszuschließen, sofern man nicht gerade auf der Ladefläche des frisch gefüllten Salz-Liefer-Laster sitzt :-P

Soviel zu der Geschichte mit dem Streusalz ist aus – Es gibt doch Lösungen, wenn das mit dem zeitig Bestellen mal wieder zu einfach war…

PS: Sobald es seriöse Quellen gibt, die diese Informationen bestätigen, werde ich diese natürlich hier mit anführen!

***UPDATE***
Ich habe gerade im NDR Fernsehen bei der Sendung DAS! den Bericht zum Thema Pökelsalz zum Streuen gesehen! Auf der Homepage kann man den Rest live im Stream sehen, ob der Beitrag später abrufbar ist bleibt abzuwarten. In der ARDmediathek ist die Sendung von gestern nicht :-/

PPS: Mein Feed hat sich auf Grund aktueller Informationen zum Content-Klau, welche ich bei Tanja gefunden habe, etwas geändert. Ich hoffe mal es kommt damit nicht zu Problemen, wenn doch bitte melden. DANKE!

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Es war bereits gestern im Radio, aber auch heute ists noch aktuell – Das Streusalz geht nicht nur zur Neige, nein, es ist mal wieder leer, alle, weg, nichts mehr da, einfach alles verschwunden!

Das ist echt nen Kracher, denn im letzten Jahr bzw. Anfang diesen Jahres war es eine ähnliche Situation: Drei Tage kalt, ne Woche Schnee und Eis und dann noch vier Tage unter Null und schon wars verdammt eng mit dem Streusalz. Wenig später wars dann ganz aus und es kam zu “leichten Verkehrsbehinderungen” – Um es nicht Chaos zu nennen ;)

“Damals” schworen alle Autobahnmeistereien, Kreise, Länder und der Bund, dass sowas nie wieder passieren könne, denn man werde sich besser vorbereiten. Das war auch mein Wunsch damals, aber…
Nun haben wir wieder Temperaturen unter 0°C, auch mal mehr oder weniger Schnee, der länger als ein Tag liegen bleibt und schon geht der Ärger von vorne los…

Die erste Autobahnmeisterei, in Niedersachsen an der A1 gelegen *fingerzeig*, meldete kleinlaut, dass ihr das Streusalz ausgegangen sei und daher nur noch sehr eingeschränkt bis garnicht mehr gestreut werden könne. [Anm. des Autors: Eingeschränkt bedeutet, dass von der dreispurigen Autobahn nur die rechte Spur etwas Salz bekommt - Garnich erklärt sich von selbst ;) ]

Auch wenn man nun sagen wollen würde sie haben ja ihr bestes getan, dann müsste man sich doch fragen, warum nach gut drei Wochen Winter schon wieder nichts mehr da ist!?!
Glücklicherweise ist im Statement der Autobahnmeisterei die Erklärung ja gleich mitgeliefert: Das Salz ist ja da, nur nicht wo es gebraucht wird. Bestellt ist es, aber es kann auf Grund der Strassenlage nicht geliefert werden…

Super Sache, warum bestellt / kauft man das Streusalz auch im Winter, wenn es quasi schon da sein müsste? [Anm. des Autors: Winter war wohl wieder so plötzlich...] Just-in-time ist zwar ein super Ansatz und spart Lagerkosten (das sehe ich ja ein), macht aber nur Sinn, wenn das System auch klappt. Bei einem Produkt, das dafür sorgen soll, dass der Verkehr auf der Strasse läuft, macht es keinen Sinn es dann liefern zu lassen, wenn es benötigt wird – Streusalz sollte VOR dem schlechten Wetter am Bestimmungsort sein!

Man hätte es so einfach haben können…im Mai müsste es ja noch garnicht geliefert werden, aber was spricht dagegen einfach mal im Oktober die ersten LKW-Ladungen mit Salz anrollen zu lassen…da würde man richtig was schaffen bis Mitte oder Ende November. Notfalls könnten sogar im Dezember die Laster noch mehr Streusalz bringen, denn die Winterdienste haben ja schon einen großen Teil vorrätig und können ihre Arbeit verrichten – Das wäre vermutlich aber zu einfach…

Was wirklich dreist ist, ist die Tatsache, dass das normalerweise spottbillige Streusalz inzwischen zu einem “weißen Gold” mutiert sein muss, denn sonst hätte 21 Sack Streusalz am hellichten Tage sicher keinen neuen Besitzer gefunden!

In diesem Sinne eine fröhliche weiterfahrt…auch ohne Streusalz und Konsorten.

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Auf Grund der aktuellen Ereignisse muss an dieser Stelle nochmal auf die Funktionsweise, den Gebrauch und vorallem den erlaubten Einsatz einer Nebelschlussleuchte aufmerksam gemacht werden!

Zum aktuellen Anlass: Ich habe heute gefühlte 285.000 Autofahrer getroffen, die ihr Nebelschlussleuchte im Einsatz hatten, davon waren nicht weniger als 284.999 sich ihrer Lage nicht bewusst, denn:
1. Nebelschlussleuchten, dürfen im Gegensatz zum Nebelscheinwerfer, erst eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite, bedingt durch NEBEL unter 50m beträgt!
2. Bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte beträgt die maximale Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges 50 Stundenkilometer
3. Auch den Rest der StVO befolgen und alles wird gut.

Was hatte sich nun genau zugetragen?

Die “Schneewalze” hat Schleswig-Holstein überwalzt [Anm. des Autors: Ich weiß zwar nicht wann, wo und wie, aber für Schulfrei hats mal wieder gereicht] und heute war ich mit dem Auto unterwegs. Ein wenig übers Land, nen Stück Autobahn und dann nochmal über die Dörfer.

Es lag etwas Schnee, keine Frage, aber das war spätestens gestern gefallen zu 90% von der Strasse entfernt und die Streuwagen führen auch mehr oder weniger pausenlos – Wenn auch nicht in meinen Richtung…

Das Wetter war so lala, Minus 2°C, leichte Nebelbildung mit Sichtweiten um / über 250m und gelegentlich mal ein wenig schneegrisselkrams. Alles in allem nichts wildes also. Übers Land war auch fast alles in Ordnung, auch wenn es übertrieben ist mit 30 übers Land zu schleichen, nur weil der Mann im Radio sagte, dass es in Niedersachsen Blitzeis geben könnte…

Auf der Autobahn gings dann aber los mit den Nebelschlussleuchten-Leuten. Da hatte mindestens jeder Dritte die Leucht an…und ich für meinen Teil konnte immernoch mehr als 300m weit gucken…die fuhren aber nicht brav auf der rechten Spur ihre 50km/h sondern so wie immer, also irgendwas zwischen 60 und 200! Nebelscheinwerfer machen da schon Sinn, damit der vorn sehen kann “Ohh, da kommt was geflogen” aber hinten die Leuchte? Die blendet bei dem offenen Wetter doch nur den nachfolgenden Verkehr! (der bei 190 einen Sicherheitsabstand von 7,25m einhält :-P )

Ich könnte verstehen, wenn die Nebelschlussleuchte angemacht wird, wenns wirklich neblig ist und man die Geschwindigkeit reduzieren muss. Es wäre sogar denkbar die 50km/h Schallmauer trotz der Leuchte zu durchbrechen und vielleicht noch 60 zu fahren (würd ich nie machen ;) ) aber den erlaubten Satz zu verdreifachen ist einfach mal zu doll!

Es würde da vielmehr helfen die Lüftung einzuschalten, damit die beschlagene Scheibe von innen trocknet, das Wischwasser auf zu füllen und die Scheibenwaschanlage zu benutzen, dann wäre auch die Aussenseite der Scheibe sauber und schon könnte man völlig nebelfrei aus dem Auto schauen. Ich wette, dass würde mindestens 80% der Nebelschlussleuchtenfahrer dazu verhelfen wieder weiter als 50cm zu gucken und im Anschluss die Leuchte aus zu schalten!

In diesem Sinne weiterhin eine unfallfreie, entspannte und nebelschlussleuchtenlose Autofahrt :-)

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