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Ein wirklich einfaches zu bedienendes und trotzdem komfortables Emailprogramm gibt es nur als teure Version aus dem Hause M$? Nein, definitiv nicht! Von Mozilla gibt es mit Thunderbird eine sehr gute Alternative!

Im Rahmen der Sicher Mailen / PGP-Aktion stelle ich euch heute Mozilla Thunderbird Portable mit EnigMail vor. Der wesentliche Teile heute ist erstmal der Thunderbird, das sicher Mailen mit Hilfe von EngiMail machen wir dann morgen ;)

Die Nutzung der Portablen Version hat den wesentlichen Vorteil, dass ihr euren Mailclienten einfach auf einen (verschlüsselten ) USB-Stick ziehen und dann von jedem Rechner aus eure Mails lesen und schreiben könnt, ohne dass irgendwas installiert werden müsste. Muss man nicht machen, kann man aber :-D

Okay, nun aber zum DonnerVogel!

Als erstes ladet ihr euch am Besten das fertige Paket von der GnuPT Homepage runter. Die kleine Datei müsst ihr dann ausführen und die Frage nach dem Speicherort, wo eure portable Version gespeichert werden soll, beantworten. Der Platzbedarf liegt bei etwas 35MB, ich empfehle aber durchaus das doppelt an Speicher bereit zu stellen.

Habt ihr diesen Schritt geschafft, dann Thunderbird-Portable starten – Oder beim Setup / entpacken gleich das Häkchen gesetzt lassen, wodurch automatisch gestartet wird. Die folgende Frage, ob Thunderbird mit EnigMail gestartet werden soll unbingt mit JA! beantworten. Nun wird Thunderbird nochmal auf den aktuellsten Stand geupdatet, wodurch sichergestellt ist, dass die neuste und sicherste Version genutzt wird. Der Updateassistent macht da alles allein, da bedarf es nur einmal eurer Zustimmung ;)
Bei diesem Vorgang muss unbedingt eine Internetverbindung bestehen, sonst klappt es natürlich nicht und ihr erhaltet eine entsprechende Fehlermeldung!

Wenn auch das geschafft ist, dann gehts wirklich los mit dem Einrichten. Vormachen werde ich es mit meinem Web.de-Account, für andere Emailprovider wie GMX, Yahoo, AOL oder wie sie alle heissen mögen, ist es ganz genauso, nur das die Server verständlicher Weise andere Namen haben und ggf. andere Ports wüschen. Dazu gibt es hier eine kleine Übersicht!

Thunderbird Portable Email Account einrichten

Beim ersten Starten werden ihr gleich nach den wichtigen Informationen wie Name, Emailadresse und Passwort gefragt. Dies eingeben und weiter klicken. Es folgt die automatische Erkennung der Serverdaten und Ports. Wenn dies nicht klappt, dann über den “Bearbeiten-Button” Änderungen vornehmen. Rote bzw. grüne Anzeigen zeigen euch ob die Daten passen. Bedenkt aber, dass bei Freemailer mit Bezahloption für mehr Leistungen oft IMAP als Posteingangsserver erkannt wird, obwohl für Free-User nur POP3 zur Verfügung steht! Am Beispiel Web.de sollte es so sein, wie es oben rechts zu sehen ist.

Thunderbird Portable ServereinstellungenThunderbird Portable Abruffehler Web.de

Hier solltet ihr gleich nochmal die Benutzerdefinierten Einstellungen öffnen und die Zeit, nach der erneut nach neuen Emails gesucht wird, auf 20 Minuten stellen, denn Web.de erlaubt FreeUsern nur alle 15 Minuten den Emailcheck!
Hier ist auch ganz wichtig, dass das Feld für Emails auf dem Server belassen aktiviert ist (Standard) sonst würde Thunderbird es so machen wie Outlook zum Beispiel und alle Mails vom Server laden und dort direkt löschen! Das ist uncool, sollte euch Thunderbird nach dem Testen doch nicht zusagen ;)
Wenn ihr euch endgültig für Thunderbird entschieden habt, dann kann man die Emails natürlich vom Server ziehen!

Thunderbird Portable Ansichten

Das war schon das Schlimmste, nun werden eure Email schon abgeholt. Was man nun noch machen kann ist Feintuning, wie beispielsweise Filterregeln, mit denen Bestimmte Mails gleich in einen Ordner verschoben werden.
Dazu muss nur ein Ordner erstellt werden, ähnlich wie im Explorer. Ein Rechtsklick auf euer Web.de-Postfach im Linken Bereich und dann “Neuer Ordner…”, einen Namen vergeben und fertig – Schon habt ihr den Ordner.

Thunderbird Portable Filter einrichten

Die Filterregel erstellt ihr via Menüeintrag “Extras” oben in der Menüleiste, gefolgt von “Filter”. Im Folgenden Fester einfach “Neu” und schon kann es losgehen. Ich habe als Beispiel folgendes erstellt: Alle Emails, die “geneslebenswerk” im Absender enthalten, werden automatisch in den Ordner “Emails” verschoben. Dadurch laden sie nicht zwischen allen andern im Posteingang, sondern sind gleich sauber wegsortiert! Passend zum Beispiel habe ich mir eine Email geschickt. Das Bild zeigt Thunderbird mit der angewendeten Filterregel.

Eine ganz wichtige Funktion hat bei Thunderbird die “Lesebrille” oder “Tape / Videokassette” jenachdem wie man diesen Button nennen möchte => Thunderbird Email-Lesen-Status-Button
Ein Klick auf den grünen Punkt unter diesem Button sorgt dafür, dass diese Email als gelesen markiert wird. Der Punkt wird grau und die Textzeile ist nicht mehr fettgedruckt. Soll die Mail nun doch wieder ‘neu’ sein, dann einfach auf den grauen Punkt klicken und schon ists wieder Fettschrift und grün = Ungelesen! Leider gibt es keine mir bekannte Tastenkombination, die dem Strg+Q bei Outlook entspricht – Zumindest hab ich keine gefunden :-(

Okay, dass war jetzt eigentlich alles was man erzählt bekommen muss, alles weitere ist mehr als selbsterklärend. Zum Schreiben einer Email einfach den “Verfassen” Button nutzen und schon gehts los…die Felder sind benannt mit Empfänger, Betreff und Text – Was wo reingehört erklärt sich von selbst ;)

Zu den Funktionen der Buttons / Menüeinträge OpenPGP, Entschlüsseln und ähnliches kommen ich im nächten Beitrag zu sprechen. Kurz gedulden und Ruhe bewahren :-)

PS: Ich hab gerade noch bei Jan gelesen, dass man sogar eine Passwortabfrage vor dem Öffnen der Postfächer integrieren kann. Dadurch ist es möglich, dass nur du dein Thunderbird öffnen bzw. die Email abrufen kannst! Mehr dazu in seinem Beitrag Startkennwort für Thunderbird”

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“Hallo, ich heisse Christian* und habe den Mädchenweg gewählt. Den Männerweg überlasse ich Frauen und Kindern, sowie der Generation 60+!”

Soviel zum Einleitenden Zitat zur Bezwingung des Grünten!

Wandergebiet Burgberg

Am Sonntag war es endlich soweit, der Grünten wurde erklommen. Bei bestem Wetter fuhren wir Morgens halb elf mit dem Auto Richtung Wandergebiet Burgberg. In Burgberg selbst kann man sich dann in Richtung Alpenblick orientieren (was evtl. schon aus dem letzten Wanderbericht bekannt sein könnte). Meine Empfehlung: Mit dem Auto in Richtung Alpenblick fahren und nach den ersten beiden kostenpflichtigen Parkplätzen einen der kostenlosen Parkflächen wenige 100m weiter auf der rechten Seite zu nutzen. Hier beginnt auch direkt der Wanderweg zum Gipfel des Grünten mit dem geplanten (ausgeschildertem) Zeitansatz von zwei Stunden.

So starteten wir auch unseren Marsch und bewunderten nach wenigen 100m Metern bereits den ersten kleinen, aber sehr schönen Wasserfall – Der auch gleich für eine Erfrischung gut war ;)

Mädchenweg

Hier entschieden wir uns auch gleich nicht dem befestigtem Weg, welcher sogar mit Auto hätte befahren werden können, zu folgen, sondern dem sogenannten “Winterweg” zu folgen. Dieser geht deutlich direkter den Berg hinauf, denn er folgt zu Beginn erstmal direkt dem Bachlauf. Das Schild dazu sagte auch gleicht, dass es nichts für blutige Anfänger sein und den Schildern zwingend zu folgen sei, da es sonst in deutlich gefährliche Gegenden gehe…natürlich war das genau das Richtige für uns :-)

Wir kamen auch gut vorran, wobei wir zugegebener Maßen noch von einer kleinen Familie überholt wurden…das Vati, wie auch Mutti jeweils ein sehr junges Kind in einem Tragegestell / Rucksack auf dem Rücken hatten verheimliche ich an dieser Stelle einfach mal…

Tote Bäume am Berg

Auf jeden Fall ging es über steinige Wege, Baumwurzel und Felsvorsprüngen immer weiter Bergauf. Gelegentlich kreuzte unser Weg auch mal den “normalen” Weg möchte ich ihn mal nennen…auf diesem bewegten sich auch einige Leute. Mache von ihnen rannten den Berg hinauf, andere wanderten entspannt wieder dem Tal entgegen. Unser vorhaben war weiterhin der aufstieg zum Gipfel und Grüntenhaus!

Nachdem wir einigen Wegweisern gefolgt waren, kamen wir an einen, der uns kurz überlegen ließ, wie es weitergehen sollte. Es gab zwei Möglichkeiten zum Grünten zu kommen. Einmal der “Grünten Winterweg (nur für Fortgeschrittene)” und zum Anderen “Grünten”. Nach kurzer Diskussion ob man unsere zwei Wandertouren schon als ausreichend Erfahrung werten dürfe um uns “Fortgeschritten” zu nennen, entschieden wir uns für den einfachen Weg zum Grünten…ungefähr hier entstand auch das einleitende Zitat…die Familie mit Kind auf dem Rücken hatte damit natürlich garnichts zu tun…

Der weitere Weg war im großen und ganzen genau wie der bisherige Winterweg: Baumwurzeln, Felsen, Felsvorsprügen, Trampelpfade und so weiter…richtig gutes Bergwandern, wobei wir an unser Ausrüstung noch etwas feilen sollten fürs nächste Mal. Schuhe und Rucksack waren ja super, aber so ein Wanderstock für sicheren Halt wäre teilweise doch empfehlenswert gewesen auf diesem Wege!

Grüntehaus Ausblick

Wie dem auch sei, nach guten 75 Minuten waren wir am ersten Zwischenziel, dem Grüntenhaus auf 1537m. Hier gabs die erste richtige Pause inkl. Brotzeit ;)
Der Ausblick von der Terrasse ist einfach bombastisch, kaum in Worte zu fassen und selbst ein Bild ersetzt den Ausblick nicht wirklich. Klare Empfehlung selbst mal dort vorbei zu schauen!

Hier muss ich ein weiteres Zitat anbringen. Jan* äusserte sich doch tatsächlich wie folgt: “Scheiss Touries“. Und dass nur, weil da auf einmal mehrere kleine und größere Gruppen nahezu zeitgleich unsere Ruhe störten, denn bis dahin hatten wir die Berghütte / Terrasse quasi für uns allein :-P

Das Oberallgäu aus Sicht vom Grünten

Dann gings aber auch schon weiter Richtung Gipfel, schließlich wollten wir den ja erreichen. Das gelang auch recht zügig, denn soweit ist ja nicht mehr bis zum 1742m hohen Jägerdenkmal. Hier angekommen gabs den vollständigen Rundumblick übers Oberallgäu, die angrenzenden Berge der Alpen, den Süden Bayerns und rüber nach Österreich (Okay, letzteres ein wenig versperrt wegen der bereits erwähnten Alpen ). Man konnte wirklich verdammt weit schauen, da das Wetter echt gut war.

Ausblick vom GrüntenGrünten Jägerdenktmal

Nachdem die Aussicht von hier oben ausreichend genossen und eine unbestimmte Anzahl an Fotos gemacht war, ging es an der Sendestation des Bayrischen Rundfunk vorbei zurück zur Grüntenhütte. Von dort an einen Wanderweg der innerhalb zweieinhalb Stunden irgendwo in der Nähe unseres Autos rauskommen sollte. Da wir auf keinen Fall den selben Weg zurückgehen wollten blieb uns auch fast nichts anderes übrig…

Auch dies war ein voller Erfolg, wenn es auch im Schatten der Berges etwas frischer war, als auf der Sonnenseite beim Aufstieg. Trotzdem gab es auch hier sehr schöne Aussichten und interessante Weggestaltungen. Erstaunlich fanden wir immer wieder die Bergläufer. Diese Leute wandern nicht, nein sie rennen die Berge rauf und runter…das ist sicher auch schön, aber dafür muss ich wohl noch das ein oder ander mal üben hier im Oberallgäu :-D

Blick auf Berge durch Tannen

Auf dem Weg Richtung Alpenblick haben wir auf 1330m noch einen kleinen Zwischenstop bei der “Alpe Obere Schwande” eingelegt. Hier mussten wir uns nochmal kurz stärken. Der Ausblick hier war auch nicht schlecht, wobei das Grüntenhaus nicht nur bei der Aussicht deutlich besser war!

Ausblick vom Grünten

Von hier aus war der Weg dann wieder deutlich besser ausgebaut. Wir wanderten noch einige Minuten und Meter auf den üblichen verdächtigen Wanderwegen von eben, aber dann begann die Zivilisation und die ausgebauten Wege, ja sogar Strassen waren zu erkennen. Da dauerte es auch nicht mehr lange, bis wir den Alpenblick passierten…

Von da aus sieht man zwar wirklich die Alpen, aber ich empfehle trotzdem das Grüntenhaus zu besuchen, denn dort ist die Aussicht dreimal besser – Wenn dreimal überhaupt ausreicht ;)

Hier noch einige Eindrücke des Tages:
Blick auf SonthofenTannen und Berggipfel mit SchneeBergkette mit Schnee

PS: Ich werde nicht vom Grüntenhaus bezahlt, ich fand es da wirklich nur super :-P

* Anm. des Autor: Namen wurden zum Schutze der Personen geändert wiedergegeben.

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Wie ich ja vor einigen Tagen schon angekündigt hatte, ist es mit der Idee des Schneemann bauens nichts geworden bisher. Das Wetter war einfach zu gut die Woche über, wobei es inzwischen deutlich schlechter geworden ist :-/

Es war bisher zum Glück nicht so wie im Wetterbericht angekündigt, aber schön ist doch irgendwie anders…aber nun zum Wichtigen, dem Reisebericht ;)

Wer mal im Großraum Kempten, Sonthofen (Oberallgäu) ist, der sollte mal den Ort / Ortsteil Winkel aufsuchen. Dort kann man super sein Fahrrad abstellen oder das Auto (gebührenpflichtig) parken und auf eine enspannte Wandertour ohne Stress gehen. Der Grünten ist von dort auch super zu erreichen, das wäre aber schon eine größere Wandertour, wenn man den ~1800m Gipfel erreichen möchte ;)

Meine kleine Empfehlung für schöne zwei Stunden in den Bergen sehen hier wie folgt aus: Ab Winkel den “Nothaldeweg” Richtung Alpenblick folgen. Dieser Weg ist ausgeschildert und wird mit einer Stunde Dauer beschrieben…das kommt auch ganz gut hin, wenn man zwischendurch kleine Pausen macht um Fotos zu machen – Wer nicht ganz so gut zu Fuß ist braucht aber evtl. länger. Ist schon die eine oder andere Steigung drin. Sollte aber normal sein in den Bergen ;)

Haus in ruhiger Lage in den Bergen

Wenn man den Alpenblick erreicht hat, dann kann man entweder die Berghütte nutzen um sich zu stärken oder man geht direkt weiter Richtung Alpe Topfen / “Starzlachklamm”. Dabei kann man auch eine sehr schöne Aussicht genießen und sogar ein Haus in sehr ruhiger Lage bewundern. Da hat man garantiert keinen Stress mit den Nachbarn…aber wohl recht viele Touristen im “Vorgarten” :-P

Wasserfall verdammt steil Bergab

Nach einiger Zeit kann man eine Entscheidung treffen, die den weiteren Verlauf beeinflusst. Entweder man wandert durch den Starzlachklamm oder einfach normal weiter Richtung Parkplatz Winkel (unser Ausgangspunkt). Warum ich das erwähne? Unter “normalen” Umständen kostet die Benutzung des Starzlachklamm wohl irgendwie 2,50 Euro pro Person…das ist mir nicht so ganz klar, denn aktuell ist der Wanderweg gesperrt bzw. die Nutzung auf eigene Gefahr! Sicher ist aber, dass der Weg einen sehr sicheren Eindruck macht – Zumindest wenn man ihn nicht mit seinen Laufschuhen begeht, weil man ursprünglich eine Radtour plante und nun spontan am Bergwandern ist…das ist aber ne andere Geschichte…

Wasserverwirbellung im Gebirgsbach Bergab

Nachdem man dem Weg am Gebirgsbach entlang gefolgt ist und so einige imposante Wasserfälle beobachten konnte, kommt man direkt zu einer Berghütte. Bei dieser müsste man dann auch die “Maut” bezahlen, die ich eben erwähnte…ob man alternativ auch einfach etwas verzehren darf und die Wegbenutzung dafür frei ist, konnte ich nicht erkennen.

Kaulquappen im Gebirgsbach

Nun ists auch schon nicht mehr weit und man erreicht den Ursprungsort der Wandertour wieder, sodass man zurück bei seinem Bike oder halt Auto ist und die Heimreise antreten kann. Vorher allerdings sollte man noch die Kaulquappen bewundern, die in sich in der ruhigen Zone des größeren Baches aufhalten.

Das wars dann auch zum heutigen Wanderbericht mit Fotos. Ich kann die südlichste Stadt Deutschlands echt nur empfehlen…ich sollte hier Ferienhäuser vermieten :-D

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