Posts Tagged “Erfahrungsbericht”

Wenn ich schreiben würde, neulich haben wir Pizza bestellt und der Herr vom Lieferservice hat mich beschissen, wäre das quasi gelogen…denn es war nicht neulich, sondern schon vor geraumer Zeit ;-)

Aber zur Geschichte an sich…beim Um- und Aufräumen fand die die Rechnung vom Pizzalieferanten des Vertrauens wieder…zumindest war es der Pizzalieferant des Vertrauens bis zu diesem Tage…

Die Sache ist mir damals schon negativ aufgefallen und ich wollte davon erzählen, doch irgendwie gabs immer wichtigeres zu tun und zu berichten!
Heute ist nun aber die Zeit gekommen, euch am beinahe Kleinkriminellen City Pizza Service teilhaben zu lassen :-D

Als allererstes prüft man ja den Mindestbestellwert, um eine Lieferung zu erreichen. Das war kein Problem, das Erreichen der Grenze für die kostenlose Lieferung wurde auch problemlos genommen. Die Bestellung war auch recht einfach: Eine Standardpizza und eine Standard + Peperoni extra. Das ganze sollte ne Dreiviertelstunde dauern…und zeitlich haute das auch gut hin.

Der gute Mann vom Lieferservice war auch so nett gleich bei allen Klingeln im Haus zu drücken, weil er sich wohl nicht mehr sicher war, wo er denn nun genau hinsollte…aber auch das war ja nicht so schlimm, man kann ja mal was vergessen :-/

Der gute Mann sagte er bekomme 14 Euro von mir, folglich gab ich ihm 15 Euronen und war so freundlich ihm den Euro Trinkgeld zu spendieren…

Heiß und lecker war die Pizza, da gab es nichts zu bemängeln, aber was ich unerhört fand, war die Tatsache, die mir erst später aufgefallen ist, als ich mir die Rechnung ansah, die zwischen den Pizzakarton klemmte. Der ausgewiesen Preis inkl. Mehrwertsteuer belief sich auf 13,50. Dieser Preis war war der offizielle Ausdruck…und mit der Hand wurde der mal eben auf 14 Euro gerundet!

Hätte ich mir die Rechnung gleich angeschaut, dann hätte ich definitiv erstmal gefragt warum da der Ausdruck nachkorrigiert werden muss…und vermutlich dann auch nicht noch nen Euro extra gegeben. Wenn der Liefermann sich schon selbst das Trinkgeld auf die Rechnung draufschlägt, dann gibts bei mir ganz sicher nicht noch was extra!

Das wollt ich nur noch mal gesagt haben :-D

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Mein Lieblingsmobilfunkanbieter Vodafone hat es wieder geschafft…es gibt etwas über ihn zu berichten…die Kernaussage ist, wie immer, die gleiche: Ich mag Vodafone einfach! [Anm. des Autors: Nein, hier ist natürlich überhaupt kein Ansatz von Ironie im Spiel...wie könnte man...]

Fangen wir vorn, am Anfang der Geschichte an:
Nachdem ich es im letzten Jahr versäumt hatte meinen sich seit Jahren stillschweigend laufenden Vodafone-Vertrag rechtzeitig zu kündigen, war ich dieses Jahr auf der Hut und habe alles termingerecht erledigt. Das Kündigungsformular von Vodafone heruntergeladen und ausgedruckt, unterschrieben und abgeschickt. Es dauerte dann auch nur eine Woche, bis die Kundenrückgewinnung anrief und fragte, warum ich denn nach so vielen Jahren der Treue kündigen wolle…

Naja, “wolle” ist ja nicht ganz richtig, das Schreiben war quasi die Kündigung, aber es soll ja nicht an der Formulierung scheitern…es kam also zu einem kurzen Gespräch über meine Kosten und die Leistungen seitens Vodafone. Dabei stellte sich raus, dass ich in meinen Augen zu viel Zahle, seit Jahren kein neues Handy bekommen habe und darum den Wechsel zu einem anderen Anbieter anstrebe. Daraufhin kam der Kundenrückgewinnungsmoglie dann mit einem guten Angebot besserem Angebot, allerdings war das auch so für jeden Neukunden im Internet buchbar, also nicht wirklich der Kracher…für einen so alten, treuen Vodafonekunden ;-)

Ich bat den Kundenrückgewinner also mich später nochmal an zu rufen, da meine Mittagspause leider gleich vorbei sei und schaute nochmal im Internet, was die Konkurrenz so zu bieten hat. Das war dann auch sehr aufschlussreich und die späteren Vertragsverhandlungen liefen dann schon eher zu meiner Zufriedenheit. Ich habe mehr Leistungen von Vodafone bekommen, eine neues Handy für einen Euro und Vodafone behält mich als Kunden…am Ende haben die wahrscheinlich noch mehr davon als ich, aber zumindest habe ich das bekommen was ich wollte…wobei es natürlich immer noch zu teuer ist ;-)
Günstiger, bei gleicher Netzqualität und Verfügbarkeit ist aber auch kein anderer Anbieter, von daher ist dann schon okay denke ich.

Ein kleines Highlight war dann noch die Sache mit dem Versand des neuen Handys. Da Vodafone ja grundsätzlich alles an die Rechnungsadresse versenden wollen würde, gab ich eine abweichende Lieferadresse an. Dies sollte auch kein Problem sein – War es aber, wie sich herausstellte!

Am nächsten Tag konnte man die Änderungen schon im Vodafon-Kunden-Login auf der Homepage sehen und siehe da, die angegeben Adresse war nichtmal im Ansatz richtig aufgenommen. Nach weiteren 12 Minuten in der Vodafone Kundenhotline hats dann doch geklappt und die Versandadresse war ordentlich eingetragen. So weit so gut, jetzt kann ja nichts mehr schiefgehen!

Weit gefehlt, denn schon vorgestern bekam ich eine SMS, dass mein Handy an den Paketdienst UPS übergeben worden sei und dann demnächst ankommen sollte…und noch am selben Tag gab es einen Anruf, dass ein Paket für mich gekommen sei…

Ja, richtig, nicht ich habe das Paket an die Lieferadresse bekommen…Vodafone hat es an die Rechnungsadresse geschickt und UPS hat es bei den Nachbarn abgegeben! So viel zum Thema das ist kein Problem mit der Lieferung an eine Wunschadresse.

Also, mal wieder, die Vodafonekundenhotline anrufen und unhöflich fragen was da wieder los ist. Ich habe mich zurückhalten können zu fragen welcher total verblödete Idiot da wieder am Werke war, aber verlangte die erneute Lieferung an meine Wuschadresse….das würde gehen, aber erst wenn das falsch gelieferte Handy zurück bei Vodafone sei. Dann müsste ich ja noch länger warten…also bot mir die Vodafonedame an, sie könne mir fünf Euro Gutschrift als Entschädigung anbieten. Kurz mal überlegt…ähhhh NEIN! Der Versand als Expresspaket kostet mehr. Sie stimmte mir zu und bot mir acht Euro an, dass sei der üblich UPS-Preis. Suuuper, da ja auch jeder Privatkunde einfach mal UPS anruft und die holen dann nen Paket ab für nur acht Euro. Sie meinte mehr geht wirklich nicht…aber sie könne als letztes Angebot 10 Euro machen, aber mehr geht echt nicht, dass müsse sie rechtfertigen. Kein Problem, Vodafone verschickt mein Handy an die Falsche Adresse, dann muss Vodafone auch die Kosten für den Korrekten versand tragen, da haben sie ihre Begründung!

So konnten wir uns dann doch noch auf den Deutsche Post / DHL Paket Express Preis einigen und fast friedlich auseinandergehen…nun bin ich mal gespannt ob das mit der Versandkostenerstattung auch klappt – In der Onlineübersicht ist noch kein Eintrag…

Das Fazit aus meiner Vodafonevertragsverlängerung, es ist nichts so schön und einfach wie es scheint…es ist immer komplizierter, teurer und weniger gut als es aussieht :-/

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In letzter Zeit besuche ich des häufigeren einen Getränkemarkt hier in der Gegend…es liegt zum Einen an der räumlichen Nähe zu einem Discounter mit vier Buchstaben [Anm. des Autors: Nicht der in Ost und West (das war ne andere Geschichte...) Nord und Süd geteilte, sondern einer von den bundeseinheitlichen und zum Anderen am Getränkebedarf meines unmotorisierten Kumpels ;-)

Nun waren wir in der letzten Woche schonmal da und kauften etwas ein...gegenüber der Kasse befand sich das Regal mit dem "guten Zeug" und da sprang mir so eine schöne Flasche mit einer großen 43 ins Auge...ich erinnerte mich, dass dieses Getränk nicht unlecker war, sodass ich mich dazu entschied eine Flasche von diesem exzellenten Milch-Misch-Getränk zu kaufen.

Der Typ an der Kasse sah das aber irgendwie anders, ihm war es nicht total egal, dass die Flasche ein Volumen von einem Liter hatte, nein, er sagte direkt "die kann ich euch so nicht verkaufen, die ist zu groß"!!! Da frage ich mich doch, warum sie dann ins Regal gestellt wurden und eine Preis draufgestempelt wird...nach einer schwammigen Erklärung, sie würden nur 0,7L Flaschen verkaufen und er könne sich nicht erklären warum die da stehen [Anm. des Autors: Den Hiwi hat der Typ an der Kasse auf jeden Fall rund machen wollen, aber der hatte nichts mit dem 43er zu tun.] erklärte er uns nochmals, dass die so nicht verkauft werden könnten, da die Kasse nur 0,7L kennt…

Mir war das dann auch ziemlich egal, schließlich war ich im Getränkemarkt und nicht im Diskutierclub…soll er seinen Schnaps behalten, den bekommt man ganz sicher auch woanders ;-)

Die Sache an sich wäre ja nochnichtmal berichtenswert, wenn wir nicht diese Woche wieder am Ort des Geschehens gewesen wären…
Mein Kumpel kaufte also mal wieder sein Bier-Bananen-Misch-Krams ein…im Sechserträger…und den letzten aus dem Regal. Die freundliche Getränkefachverkäuferin fragte auch gleich, ob er noch einen zweiten haben wolle…er entschied sich dagegen. Die offensichtlich hoch qualifizierte Fachfrau sagte daraufhin, dass sei sehr gut, denn es wäre eh der letzte…!

Ich frage mich wirklich, warum dieser Laden eigentlich noch auf macht, eigentlich könnten die sich auch nen Schild malen “Wegen Reichtum geschlossen”! Erst nix verkaufen ‘können’, weil die Flasche zu groß sei und dann nach mehr Fragen ohne was da zu haben…

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit und viel Erfolg beim Getränkekauf in ihrem Fachbetrieb für Kundenverarsche.

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