Posts Tagged “Erfahrungsbericht”

Ich wollt ja eigentlich nicht über den Lieferanten meines Stromes lästern, aber der Verein hat heute wirklich den Vogel abgeschossen.

Nachdem man als treuer Kunde immer brav und rechtzeitig seine Abschläge bezahlt hat, war das Jahr mal wieder zu Ende und die Abschlussrechnung flatterte ins Haus. Das Ergebnis war mir ja schon vorher klar, da der Verbrauch deutlich geringer war, als Eon sich das so ausmalte…

Die Reduzierung der monatlichen Rate wäre ja grundsätzlich möglich, dafür müssten aber drei Formulare ausfüllen und zurück senden und wenn dann doch zu wenig vorbezahlt wurden, dann müsse aber sofort und umgehend nachgezahlt werden – Kurz gesagt: Die monatliche Rate blieb unverändert.

Nun zum Abschluss des Jahres kam die Abrechnung mit einer nicht zu verachtenen Summe als Guthaben. Im selben Schreiben fragte mein Freund Eon auch gleich, ob ich mein Geld denn wiederhaben wollen würde oder ob er es für mich verwahren solle, um damit die zukünftigen Zahlungen zu begleichen. Noch am Tag der Zustellung dieses Schreibens antwortete ich mit einem Brief, dass ich mein Geld sehr wohl gern wieder hätte…welcher halbwegs normale Mensch hätte das nicht verlangt…?

Daraufhin wartete ich dann seelenruhig auf den Geldeingang auf meinem Konto und es dauerte auch nur drei Wochen, bis dann eine Summe überwiesen wurde. (Als Kunde hat man übrigens nur 7 Tage um die ggf. nötige Nachzahlung zu leisten, sagte man mir, als ich die Monatsrate kürzen wollte) Nun denn es kam also Geld an, aber nicht alles, nein mein neuer Lieblingskumpel Eon hatte es geschafft exakt 20 Euro “Bearbeitungsgebühr” einzubehalten. Das mit der Gebühr vermute ich nur und ist zu gleich die schlimmste Möglichkeit, die mir in meinen Erklärungsversuchen eingefallen ist, weshalb da einfach mal nen Zwanni einbehalten wurde…die humanste Möglichkeit wäre, dass das die Anzahlung der ersten Monatsrate sein könnte – Macht in meinen Augen aber keinen Sinn, da die neuen Termine für Zahlungen bereits in der Abrechnung standen, genau wie deren Höhe…

Natürlich schrieb ich gleich wieder einen Brief, diesmal aber einen weniger freundlichen…es kann ja wohl nicht sein, dass Eon schon extra fragt um dann doch wieder alles anders zu machen und ausserdem geht es hier immernoch um mein Geld!

Ich bin nun auf jeden Fall mal gespannt was da noch so alles passiert…ich freu mich schon auf die Reaktion…im besten Falle hab ich ja schon mitte Oktober mein Geld, welches mir Anfang September ausgezahlt werden sollte, wenn ich es denn wünschte…

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Keine Sorge, dass wird hier heute kein Werbebeitrag – Zumindest keiner, den der Kaffeehersteller der seinen Namen mit einem sehr begabten Komiker teilt, bezahlen würde :-D

Ich habe vor geraumer Zeit eine echt schicke Geschenkdose von besagtem Cappuccino bekommen, welche auch einen ehrenvollen Platz oben im Küchenschrank gefunden hat. Hinten links, versteckt hinter sieben Sorten Tee, durfte es sich eben diese Blechdose gemütlich machen. Mit feinstem Cappu gefüllt verweilte sie dort nun so in völliger Ruhe…

Da ich nicht so der Kaffeetrinker bin und mir auch nur sehr selten bis gelegentlich mal Cappuccino mache, stand die Dose da wirklich schon etwas länger – Aber warm und trocken, also kein Grund sich zu beschweren ;)

Das sah der Cappu aber irgendwie anders, denn als ich den nun tatsächlich mal gebrauchen wollte (mir also einen Cappu zaubern wollte), da musste ich folgendes Feststellen: Die Dose ist noch da, der Cappuccino ist auch nicht weniger geworden, aber das Pulver ist nur noch ein einziger Klumpen!

Hmmm irgendwie blöd nun…ein wenig schütteln und dann ists schon wieder in ursprünglicher Form, klappt beim Kakaopulver ja auch immer…

Ja, beim Kakao – Beim Cappuccino leider mal garnicht. Selbst der beherzte Einsatz des Stiels eines Kochlöffel half nicht. Es war einfach ein fester Cappu-Klumpen :-(

Okay, dann halt keinen Cappuccino, macht ja nichts, bringt ja niemanden um, aber der Kram muss irgendwie aus der Dose raus! Da das mit dem Löffel nichtmal kleinste Krümel löste, musste da zum ordentlichen Messer gegriffen werden. Damit gings dann schon ein wenig besser…aber einfach mal reinpicksen und in der Mitte teilen reichte nicht, denn dann passten die beiden Klumpen trotzdem nicht durch die Deckelöffnung :-/

Also drei Minuten in dem zähen Cappuccino-Klumpen rumgestochert und geschnitten, damit die Masse dann aus der Blechdose raus zubekommen war und entsorgt werden konnte. Echt ein ganz schöner Käse diese Geschichte…

PS: Mit dem standard Cappuccino vom Discounter an der Ecke, welcher in Pappdosen mit Plastedeckel ausgegeben wird, ist mir das noch nicht passiert…und der ist auch nicht schneller verbraucht!

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Da hab ich es gefühlte 285 Jahre geschafft mich um einen IKEA Besuch zu drücken und nun wollte das Schicksal jemand, dass wir zu Ikea fahren, also taten wir auch selbiges…

Im schwedischen Möbelhaus findet man ja fast alles was es so gibt, egal ob sinnvoll und nützlich oder eher nicht so ganz – Ikea hat einfach alles!

Da gibt es sogar Bleistiftstummel, Papierzollstöcke -maßbänder und Merkzettel gratis an jeder größeren Ecke. Falls man dann zu faul sein sollte etwas auf zu schreiben, dann kann man sich auch von den Ikea – Leihtaschen eine ausleihen und den Krempel Artikel seiner Wahl direkt mitnehmen. Die Tasche muss aber unbedingt zurück gegeben werden, denn nur die blauen Tüten von Ikea dürfen ans Tageslicht, denn die gelben Ikeatüten neigen bei direkter Sonneneinstrahlung >0,01 Sekunden zum Explodieren – Oder so ähnlich… ;-)

Aber egal, kommen wir zu meinem (als nicht ständiger Ikea Besucher) wesentlichen Highlight: Die Selbst-Abkassieren-Kassen!

Es ist tatsächlich möglich, dass man seinen Einkauf selbst einscannt, bezahlt und sich dann auch noch den Kassenbon ausdruckt, wenn man ihn den haben möchte – Ich bin begeistert :-D

Da werden doch glatt drei Kassenfrauen (oder -männer) weggestrichen, denn die vier Ikea-Selbst-Abkassieren-Kassen hat ja auch einer im Blick. Bei ehrlichen Menschen mag das ja auch tatsächlich klappen, aber wenn Ollek und Bollek [Anm. des Autors: oder Fritz und Franz oder Bla und Blub...] diese Kasse nutzen könnte ich mir da durchaus vorstellen, dass der Eine oder Andere Artikel nicht gescannt wird. Da Hilft es auch nicht wirklich, dass die Ikea AGB´s vorschreiben man dürfe nur 15 Dinge selbstständig abkassieren…das nötigt mich mit meinen 17 ja quasi dazu zwei weg zu lassen, wenn ich nicht ne Stunde an der Kasse warten möchte, an der noch andere meinen Kram scannen :-P

Aber mal ein praktisches Beispiel: Man darf also nur 15 Artikel haben, da sonst vermutlich den Ikea Adleraugen entgehen könnte, dass jemand nicht alles einscannt. Soweit ja verständlich, wobei ich vier Personen á fünfzehn Artikel schon eine Menge finde, wenn ich alle und alles beobachten soll.
Mal angenommen da kommen vier Männer mit jeweils 15 winzigen Dekoartikeln (Duftteelichter, Blümchenuntersetzer, Minikissen fürs Sofa, …) und alle gleichzeitig. Würde die geschulte Selbst-Abkassieren-Kassen-Aufsicht da den Überblick behalten und alles sehen?

Vermutlich ja, denn die Sache wäre von vornherein schon so verdächtig, dass vorsorglich alle vier verhaftet werden würden…oder hast du schonmal so viele Männer auf einem Mal diese Mengen Dekoartikel kaufen sehen?

Okay, Spass beiseite. Die Sache mit den Kassen zum selbst Abkassieren bei Ikea ist ja echt nicht schlecht für den Kunden mit wenigen Artikel, der auch mit Karte zahlen will. Ikea hat auch etwas davon, denn es werden wieder mal drei Arbeitnehmer eingespart…aber ob das nun wiederum so gut ist, ist halt noch die Frage…

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