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Da war ich mal wieder unterwegs zum Einkaufen, was ja in den Weihnachtstagen einen ganz schönen Trouble bedeuten kann und es war auch genau so!

Der weihnachtliche Stress ist schon wieder voll zu spüren, sobald man die Innenstadt bzw. Fussgängerzone erreicht hat. Da wird wild rumgelaufen, hektisch nach Geschenken gesucht und ordentlich übers Wetter geschimpft – Letzteres völlig zurecht! 3 Grad und Nieselregen sind nicht wirklich angenehm und mal überhauptnicht weihnachtlich. Das mit dem Wetter nehme ich nicht zurück, aktualisiere ich aber: Aktuell ist es sehr weihnachtlich. Milde Minusgrade und Schnee in beherrschbaren Mengen :-)

Ich schweife aber ab, Thema sollten ja die Hochsicherheitseinkäufe werden ;-)

Nun waren wir also in Hamburg-City und schlenderten durch die Strassen mit unzähligen Geschäften…in einen Laden mit fast nur Klamotten kehrten wir ein, da nicht alle dem Wetter entsprechend gekleidet waren und noch ne Mütze oder Handschuhe brauchten. Da es hier aber einfach zu voll war, gingen wir auf der anderen Seite unverrichteter Dinge wieder raus…

Der zweite Anlauf war da schon deutlich erfolgreicher, auch wenn da deutlich inkompetentere Menschen arbeiten – Wie zum Teufel kann man mitten im Eingangsbereich einen riesen Tisch aufbauen um seine blöde Kundenkarte zu verkaufen…
Wobei es eigentlich sogar clever war, denn es kam niemand daran vorbei ohne der Club-Karten-Verkäuferin in die Arme zu laufen :-/

Über die Verkäufer hier war ich äußerst verwundert…denn ich fühlte mich fast wie im Film. Nahezu alle trugen einen Knopf im Ohr und ein Funkgerät an der Hose alternativ am Rock ;-)
Die Sahen wirklich ein wenig aus, als wenn sie direkt aus dem letzten Bond-Film entlaufen…

Nun stelle ich mir die Gespräche bzw. Anweisungen recht amüsant vor, denn ernsthaft brauchen tun die soetwas nicht möchte ich meinen…

Verkäufer 1: Lager, hier 1 kommen.
Lager: Hier Lager, was gibt’s 1?
Verkäufer 1: Wir brauchen hier Ringelsocken, dringend. Die grün-gelben sind Vergriffen!
Lager: Verstanden. Ringelsocken sind auf dem Vormarsch.
Verkäufer zur Kundin: Die Socken sind gleich da, gehen sie doch so lange hinter den Pullis in Deckung.

Selber Laden, andere Etage…
Fachverkäuferin 2: Azubi Aufgepasst, die Kundin mit dem rotem Hut, die will unbedingt ein Beratungsgespräch. Schnell abtauchen.
Azubi: Verstanden 2. Ahhh…zu spät, sie hat mich gesehen.
Fachverkäuferin 2: 2 An alle, wir haben den Azubi verloren…die Frau mit dem roten Hut hat ihn…

So oder so ähnlich läuft im ganz normalen Weihnachtsstressverkauf :-D

Wem die ganze Sache mit Weihnachten viel zu schnell und stressig ist, der sollte sich morgen gegen 16 Uhr mal in der Innenstadt / Fussgängerzone von Bad Oldesloe aufhalten…dort hat Philipp eine kleine Aktion geplant, die dem Weihnachtsstress entgegenwirkt ;)

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Fangen wir mal ganz vorn an bei der Urlaubsplanung, bevor es zu der wirklich üblen Geschichte kommt.

Irgendwann am Ende des letzten Jahres begannen die Planungen für den Sommerurlaub 2008…es sollte auf jeden Fall SOMMERURLAUB werden!
Folglich wurde im Januar entsprechend gebucht: 10 Tage Spanien!

Die Buchung einer Reise aus dem Programm von Neckermann gestaltet sich über Expedia.de [Anm. des Autors: Ich verlinke die mal, auch wenn sie es nicht verdient haben!] auch wirklich super einfach. Einfach auf “Jetzt buchen” klicken und schon ist man sein Geld los – Und der Urlaub gesichert ;-)

Wenn alles gut währe, dann würds aber nur halb so interessant sein :-/

Nun starten wir mal mit dem spannenden Part der Geschichte: Die Reisebestätigung per Post kam irgendwann dann auch mal…das ist aber auch noch okay. Der nächste Teil lief ebenfalls noch wie angekündigt: Die Unterlagen, die man so benötigt am Flughafen wurden “rechtzeitig” [Anm. des Autors: Man behalte die Definition von "rechtzeitig" im Ohr] zugeschickt. Hierin waren nun alle Informationen, sodass der Spass in wenigen Tagen starten kann :-)

Beim genauen Betrachten der Flugtickets fiel auf, dass der Rückflug bereits um 09:40 Uhr erfolgen soll – Gebucht hatten wir aber 18:30! [Anm. des Autors: Wir erinnern uns...gebucht im Januar!]

Nach kurzer oder auch längerer Phase der Aufregung, weil das quasi bedeutet einen Tag weniger Urlaub, dachte ich mal daran die Servicehotline zu dem Thema zu befragen.

Hier passierte der absolute Knaller: Der durchaus freundliche (ist ja zum Glück nicht sein Auftrag…) Servicemitarbeiter bestätigte meine Reisebuchung und wollte wir gern weiterhelfen. Als ich dann mal freundlichst fragte, warum zur Hölle ich in den verdammten ersten und nicht den von mir gewünschten Flieger zurück in die Bundesrepublik bekommen hab, gabs kurz keine Antwort…dann folgte die Aussage: “Das hätten sie rechtzeitig buchen müssen”
Achwas, Januar ist also nicht “rechtzeitig” genug…
Nun kam es noch besser, denn der Vogel da bestätige mir doch tatsächlich, dass ich ja 18:30 Uhr im Internet ausgewählt hätte, dies sei aber wirkungslos und nur so eine Auswahlfunktion ohne Funktion :-/
Wenn man zu einer Wunschzeit fliegen wolle, dann müsse man das telefonisch buchen – Und vorallem “rechtzeitig” …

Lange Reden ohne Sinn, den natürlich waren die späten Flieger voll und nix mehr möglich :-(

Kurz erwähnen möchte ich noch, dass Expedia zu der Thematik nichts auf der Homepage stehen hat…wobei es ja schon gut zu wissen währe, dass man die gewählten Flugzeiten telefonisch bestätigen muss – Man könnte sich ja verklicken und doch was anderes wollen…

Meine Idee bzw. Bemerkung dazu, dass solche “kleinen” Details vielleicht auf die Homepage sollte, wollte er an die EDV weitergeben…das hilft mir zwar garnicht, aber den nachfolgenden Kunden vielleicht. Dies bezweifeln ich allerdings – Da wird garnichts passieren :-/

Fest steht, dass Internetbuchungen über / bei Expedia ohne Telefon nicht funktionieren und ich dort nicht mehr buchen werde!

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