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In Zeiten, wo jedes Handy auch eine Digicam ist und eh jeder eine digitale Kamera hat, muss man bei der Verwaltung der Fotos schonmal neue Wege beschreiten. Früher war es alles ganz einfach: Fotos machen, Film zurückspulen, entnehmen, zum Entwickel abgeben, Fotos abholen und in Album kleben / heften.

Heute klappt das theoretisch zwar immer noch, aber ganz so einfach ists dann doch nicht, denn die Anzahl der Fotos ist einfach exponential gestiegen. Daraus ergeben sich dann so alltäglich Probleme wie zum Beispiel die Verwaltung 100.000er Fotos auf dem heimischen Computer. [Anm. des Autos: Bei den heutigen Festplattenpreisen ists wenigstens kein Speicherplatzproblem ;) ]

Ein kleines, anschauliches Beispiel: Der letzte Urlaub, man war ähnlich wie unsere asiatischen Freunde, nicht mit nur einer Kamera unterwegs und hat nun weit über 500 Digitalfotos von verschiedenen Geräten. Es sollen doch aber alle zusammen in eine möglichst chronologische Reihenfolge gebracht werden. Dazu gibt es zwei unterschiedliche Ansätze:
1. Alle Bilder per Hand sortieren und entsprechend umbenennen, sodass die Reihenfolge entsteht
2. Ein kleines Tool die Arbeit machen lassen!

Ich tendiere ja zu letzterem, aber ich bin auch ein wenig faul ;)

Hierzu eignet sich “Joe” bestens. Es ist nicht nur möglich aus “Image_xyz” und “Picture_123″ ein einheitliches “Urlaub_09″ zu machen, sondern auch auf alle Informationen der Bilder zuzugreifen [z.B: Datum und Zeit der Erstellung usw.] und sie entsprechend zu sortieren. Joe ermöglicht es, die Dateien zum Beispiel mit einem Namen, dem Datum und der Urzeit zu versehen, sodass die Ordnerstruktur des Betriebssystems die Bilder automatisch in der chronologischen Reihenfolge anzeigt. Somit ist das Problem der unterschiedlichen Namen und vermischten Zeiten direkt gelöst!

Wem ein Dateiname mit Datum und Zeit nun nicht gefällt, der ändert den Namen aller Fotos in einem zweiten Durchgang einfach nochmal und lässt nur noch “Dateiname-[Zahl].jpg” stehen und schon hat man seine Urlaubsfotos einfach durchnummeriert von 1 bis hundertachtundneunzigtausend :-D

Ich kann Joe nur empfehlen, denn es ist kostenlos, auch mit ISDN super schnell runtergeladen und installiert und sehr einfach zu bedienen. Es benötigt eigentlich nichtmal einer großen Hilfe, denn es ist wirklich sehr selbsterklärend. Das Wesentliche ist aber auf der Hersteller-Seite nochmal erklärt. Sollte es doch Fragen geben, dann hilft die eingebaute Hilfe-Funktion oder notfalls eine Frage hier ;)

Aktuell ist Joe in der Version 3.5.A mit der Unterstützung für Windows 98 bis Vista verfügbar – Ob Windows 7 auch geht kann ich, auf Grund mangelnder Verfügbarkeit, nicht sagen – Wird schon klappen :-P

Die angesprochenen Informationen und den Download gibts hier: *klick*

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Ein wirklich einfaches zu bedienendes und trotzdem komfortables Emailprogramm gibt es nur als teure Version aus dem Hause M$? Nein, definitiv nicht! Von Mozilla gibt es mit Thunderbird eine sehr gute Alternative!

Im Rahmen der Sicher Mailen / PGP-Aktion stelle ich euch heute Mozilla Thunderbird Portable mit EnigMail vor. Der wesentliche Teile heute ist erstmal der Thunderbird, das sicher Mailen mit Hilfe von EngiMail machen wir dann morgen ;)

Die Nutzung der Portablen Version hat den wesentlichen Vorteil, dass ihr euren Mailclienten einfach auf einen (verschlüsselten ) USB-Stick ziehen und dann von jedem Rechner aus eure Mails lesen und schreiben könnt, ohne dass irgendwas installiert werden müsste. Muss man nicht machen, kann man aber :-D

Okay, nun aber zum DonnerVogel!

Als erstes ladet ihr euch am Besten das fertige Paket von der GnuPT Homepage runter. Die kleine Datei müsst ihr dann ausführen und die Frage nach dem Speicherort, wo eure portable Version gespeichert werden soll, beantworten. Der Platzbedarf liegt bei etwas 35MB, ich empfehle aber durchaus das doppelt an Speicher bereit zu stellen.

Habt ihr diesen Schritt geschafft, dann Thunderbird-Portable starten – Oder beim Setup / entpacken gleich das Häkchen gesetzt lassen, wodurch automatisch gestartet wird. Die folgende Frage, ob Thunderbird mit EnigMail gestartet werden soll unbingt mit JA! beantworten. Nun wird Thunderbird nochmal auf den aktuellsten Stand geupdatet, wodurch sichergestellt ist, dass die neuste und sicherste Version genutzt wird. Der Updateassistent macht da alles allein, da bedarf es nur einmal eurer Zustimmung ;)
Bei diesem Vorgang muss unbedingt eine Internetverbindung bestehen, sonst klappt es natürlich nicht und ihr erhaltet eine entsprechende Fehlermeldung!

Wenn auch das geschafft ist, dann gehts wirklich los mit dem Einrichten. Vormachen werde ich es mit meinem Web.de-Account, für andere Emailprovider wie GMX, Yahoo, AOL oder wie sie alle heissen mögen, ist es ganz genauso, nur das die Server verständlicher Weise andere Namen haben und ggf. andere Ports wüschen. Dazu gibt es hier eine kleine Übersicht!

Thunderbird Portable Email Account einrichten

Beim ersten Starten werden ihr gleich nach den wichtigen Informationen wie Name, Emailadresse und Passwort gefragt. Dies eingeben und weiter klicken. Es folgt die automatische Erkennung der Serverdaten und Ports. Wenn dies nicht klappt, dann über den “Bearbeiten-Button” Änderungen vornehmen. Rote bzw. grüne Anzeigen zeigen euch ob die Daten passen. Bedenkt aber, dass bei Freemailer mit Bezahloption für mehr Leistungen oft IMAP als Posteingangsserver erkannt wird, obwohl für Free-User nur POP3 zur Verfügung steht! Am Beispiel Web.de sollte es so sein, wie es oben rechts zu sehen ist.

Thunderbird Portable ServereinstellungenThunderbird Portable Abruffehler Web.de

Hier solltet ihr gleich nochmal die Benutzerdefinierten Einstellungen öffnen und die Zeit, nach der erneut nach neuen Emails gesucht wird, auf 20 Minuten stellen, denn Web.de erlaubt FreeUsern nur alle 15 Minuten den Emailcheck!
Hier ist auch ganz wichtig, dass das Feld für Emails auf dem Server belassen aktiviert ist (Standard) sonst würde Thunderbird es so machen wie Outlook zum Beispiel und alle Mails vom Server laden und dort direkt löschen! Das ist uncool, sollte euch Thunderbird nach dem Testen doch nicht zusagen ;)
Wenn ihr euch endgültig für Thunderbird entschieden habt, dann kann man die Emails natürlich vom Server ziehen!

Thunderbird Portable Ansichten

Das war schon das Schlimmste, nun werden eure Email schon abgeholt. Was man nun noch machen kann ist Feintuning, wie beispielsweise Filterregeln, mit denen Bestimmte Mails gleich in einen Ordner verschoben werden.
Dazu muss nur ein Ordner erstellt werden, ähnlich wie im Explorer. Ein Rechtsklick auf euer Web.de-Postfach im Linken Bereich und dann “Neuer Ordner…”, einen Namen vergeben und fertig – Schon habt ihr den Ordner.

Thunderbird Portable Filter einrichten

Die Filterregel erstellt ihr via Menüeintrag “Extras” oben in der Menüleiste, gefolgt von “Filter”. Im Folgenden Fester einfach “Neu” und schon kann es losgehen. Ich habe als Beispiel folgendes erstellt: Alle Emails, die “geneslebenswerk” im Absender enthalten, werden automatisch in den Ordner “Emails” verschoben. Dadurch laden sie nicht zwischen allen andern im Posteingang, sondern sind gleich sauber wegsortiert! Passend zum Beispiel habe ich mir eine Email geschickt. Das Bild zeigt Thunderbird mit der angewendeten Filterregel.

Eine ganz wichtige Funktion hat bei Thunderbird die “Lesebrille” oder “Tape / Videokassette” jenachdem wie man diesen Button nennen möchte => Thunderbird Email-Lesen-Status-Button
Ein Klick auf den grünen Punkt unter diesem Button sorgt dafür, dass diese Email als gelesen markiert wird. Der Punkt wird grau und die Textzeile ist nicht mehr fettgedruckt. Soll die Mail nun doch wieder ‘neu’ sein, dann einfach auf den grauen Punkt klicken und schon ists wieder Fettschrift und grün = Ungelesen! Leider gibt es keine mir bekannte Tastenkombination, die dem Strg+Q bei Outlook entspricht – Zumindest hab ich keine gefunden :-(

Okay, dass war jetzt eigentlich alles was man erzählt bekommen muss, alles weitere ist mehr als selbsterklärend. Zum Schreiben einer Email einfach den “Verfassen” Button nutzen und schon gehts los…die Felder sind benannt mit Empfänger, Betreff und Text – Was wo reingehört erklärt sich von selbst ;)

Zu den Funktionen der Buttons / Menüeinträge OpenPGP, Entschlüsseln und ähnliches kommen ich im nächten Beitrag zu sprechen. Kurz gedulden und Ruhe bewahren :-)

PS: Ich hab gerade noch bei Jan gelesen, dass man sogar eine Passwortabfrage vor dem Öffnen der Postfächer integrieren kann. Dadurch ist es möglich, dass nur du dein Thunderbird öffnen bzw. die Email abrufen kannst! Mehr dazu in seinem Beitrag Startkennwort für Thunderbird”

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Heute gibt es mal wieder eine kleine Empfehlung des Hauses. Wer auf der Suche nach einem kleinen, kompakten und übersichtlichem Brennprogramm ist, der sollte sich InfraRecorder mal anschauen.

Die grundsätzlichen Fakten vorweg gefielen mir schonmal sehr, denn InfraRecorder ist nicht nur kostenlos, sondern auch nur wenige MB groß (also auch ohne HighSpeed DSL schnell zu beziehen) :-)

Zum ersten Eindruck: Sehr gut! Schlicht, übersichtlich, alles da was man so braucht. Schön finde ich die übersichtliche Struktur in vier Anschnitten (Festplatte als Baum; Inhalt des aktiven Ordners; Inhalt der CD/DVD als Baum; Inhalt der Ordner), wodurch man immer schnell die Daten findet, die auf eine Silberscheibe gebannt werden sollen.

Eine gewisse Ähnlichkeit zu Nero Burning Rom (gibts mit beschränkter Funktion inzwischen auch gratis! ) kann ich nicht abstreiten, aber gute Dinge setzen sich eben durch ;)

InfraRecorder ist grundsätzlich erstmal auf Englisch, aber die Umstellung auf Deutsch ist kein Problem, ein Neustart des Brennprogramms und fertig.
Aber nicht nur die deutsche Sprache beherrscht InfraRecorder, nein, es können auch alle Arten von Medien beschrieben werden – Wenn entsprechende Laufwerke zur Verfügung stehen :-D

Getestet habe ich CD, CD-RW und DVD+R. Damit gab es erstmal keine Probleme. Ein kleines Vorkommnis gibt es aber doch zu melden: Nach dem vollständigen löschen eines CD-RW war das sofortige Beschreiben nicht möglich weil die CD nicht erkannt wurde…komisch, aber später lief der CD-RW dann wieder…

Sonst klappt aber alles, egal ob es MusikCDs, Daten oder vielleicht ein DVD-Video sein soll – selbst erstellt oder vom Image – InfraRecorder brennt eigentlich alles.

Viel erklären braucht man eigentlich auch nicht, denn die bereits kurz erwähnte Struktur sorgt dafür, dass die Daten einfach nur “rübergezogen” werden müssen. Die wenigen Button erklären sich auch von selbst, spätestens wenn der Mauszeiger darüber postiert wird.

Was sagen andere zu InfraRecorder?
- BeNe: Nero in die Tonne und InfraRecorder an den Start!
- Gordo: Das Programm ist sehr einfach, gerade auch für Einsteiger.
- Felix : Das ganze ist schlank, schnell und portable.

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