Posts Tagged “twitter”

Das Thema Datenschutz sollte für alle groß geschrieben werden, denn nicht jeder muss alles von uns wissen. Diese Meinung haben sicher viele und trotzdem kommt man an die meisten Daten von fast jedem, der schonmal im Internet unterwegs war…

Hier sollte jeder einzelne ein wenig vorsichtiger mit seinen Daten umgehen und nur die Dinge preisgeben, die wirklich erforderlich eh schon allen bekannt sind. Ich persönlich vermeide es zu viele Informationen preis zu geben, aber um gewissen Dinge kommt man leider nicht herum. So ist ein Impressum auf deutschen Internetseite zum Beispiel Pflicht.

Twitter in Europa

Jetzt gibt es aber eine Erweiterung der Pflichten, die jetzt auch nicht Nicht-Webmaster hart trifft! Alle Twitter-User haben ab Mai ein Impressum zu hinterlegen. Es müssen der richtige / reale Name, die Adresse und eine Telefonnummer hinterlegt werden. Diese Daten werden dann ebenso offen für jeden Einsehbar sein, wie auch das Impressum eine .de-Homepage!

Da hat sich die EU mal wieder etwas tolles ausgedacht. Jeder der X-Millionen Twitteruser hat sein Profil zu aktualisieren und ein wenig weiter in Richtung gläserner Bürger zu gehen. Aus Sicht des Einzelnen ist die neue Richtlinie 2009/27 Amtsblatt W-140 Absatz 7 Artikel 4.3 ganz sicher der größte Humbug seit Einführung der “Richtlinien der EU zur Einführung von Karamelbonbons“, aber beschlossen ists nunmal. Meine persönliche Meinung dazu ist ähnlich negativ, denn warum soll ich nun nochmal meine Daten irgendwo angeben. Reicht es nicht, dass ich schon digitalen Spam erhalte, muss es jetzt auch noch auf Papier gebannt und mit der Post verschickt werden können? Und Call-Center-Anrufe brauche ich auch nicht wirklich…

Den Vorteil den die EU sich von der Impressumspflicht für Twitter erhofft ist, dass zukünftig weniger heikle Informationen via Twitter durchsickern. Beispiele dafür gab es ja bei den letzten Wahlen, wo gewisse Ergebnisse bei Twitter schon zu finden waren, bevor es offizielle Veröffentlichungen gab. Hier soll die Verfolgung der Übeltäter erleichtert werden…

Wie dem auch sei, ich denke wohl nochmal ganz intensiv über Twitter nach und werde den Kosten-Nutzen-Faktor neu abwägen und mich dann vermutlich gegen das Gezwitscher entscheiden :-/

Weitere Informationen und Ratschläge zum Thema Twittern in der EU:
- Matthias hat auch schon Fragen an euch bzgl. der neuen EU Richtlinie
- Beim Plerzelwupp gibt es Hinweise, wie man es der EU recht mach und ein Impressum einbindet ohne gleich zugespammt zu werden.
- “Die Spinnen die Römer” meint zumindest Tina ähhh Obelix ;)

Was haltet ihr davon? Hat die EU da mal wieder einen Flop oder endlich mal eine richtig gute Richtlinie an den Start gebracht???

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Ich dachte ja immer Twitter sein eine der Erfindungen des Web 2.0, die nicht wirklich gebraucht werden – Grundsätzlich denke ich das auch immer noch, aber heute habe ich einen gute Sache an Twitter erkannt!

Okay, es liegt schon wieder an der -nicht vorhandenen- Intelligenz der Menschen, aber so ein Zwitscherdienst trägt das übrige dazu bei…

Was ist nun wieder passiert könnte man sich fragen und ich bin mir sicher die Eine oder der Andere fragt sich auch genau das, darum hier die Auflösung der Geschichte:

In Amerika haben es einige wirklich schlaue Ganoven geschafft sich via Twitter nicht nur auszutauschen, sondern auch grundlegende Beweise für die eigenen Straftaten zu schaffen, auf deren Grundlage Ermittlungen und Festnahmen durchgeführt werden konnten!

So dämlich kann man doch garnicht sein, dass man glasklare schwarz auf weiß seine Straftaten im Netz diskutiert, zur Schau stellt oder sonstwie darüber spricht…

Die Cops von L.A. haben die Tage einen mittelmäßigen Dealer verhaftet und wenig später wieder laufen lassen müssen…das hat den Rest der Bande dazu genötigt sich in allen möglichen Portalen darüber auszulassen und vor besagtem Typen zu warnen…so ähnlich war es wohl auch von dem Cops der Sondertruppe in den Social-Networks erwartet bzw. geplant worden – Aber der Erfolg war größer als erhofft, denn es wurden auch ganz neue Kriminelle aufgedeckt, die sich bisher nicht im Fandungsraster befanden…

Wenn ihr also mal wieder im Netz unterwegs seid und eventuell vielleicht nicht ganz so legale Dinge macht [was natürlich keiner tut ;) ], dann bleibt wenigstes so clever, dass ihr nicht in allen erdenklichen Portalen damit prahlt :-P

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Ja, wer bloggt den heute noch?? Das ist doch viel zu umständlich und dauert zu lange, die Welt lässt sich doch auch in 140 Zeichen fassen!!

Ganz so sehe ich die Sache nicht, aber als Grundthese zum heutigen Thema ist es schon ganz gut, denn 140 Zeichen (wie die obigen Zeilen) reichen definitiv nicht aus! Peer hat eine Blogparade gestartet, bei der er versucht die Auswirkungen von Twitter, Facebook und anderes Social Media Erscheinungen auf Blogs zu bewerten.

Es geht dabei nicht um die Bewertung der einzelnen Dienste an sich, sondern vielmehr um die Auswirkungen auf das Verhalten der Blogger bzw. deren Einstellung zum Bloggen und eben den alternativen Diensten.

Eine Frage die er stellt: Graben diese Dienste den Blogs das Wasser ab?
Ja, bei einigen sicher, denn ich habe in dem einen oder andrem Blog schon gelesen, dass deutlich weniger gebloggt wird, weil Twitter einfacher und schneller ist. Nun ist es nicht so, dass gleich vom Blogsterben geredet werden kann, denn zumindest auf einigen Blogs konnte ich wenig später auch lesen, dass das mit Twitter doch nicht so geil ist und nun wieder richtig gebloggt werden solle ;)
Ich würde an dieser Stelle gern Beispiele verlinken, aber leider finde ich die gerade nicht wieder…sorry.

Für mich persönlich ist Twitter keine wirkliche Alternative , auch wenn ich inzwischen einen Twitter-Account habe und da mein persönliches Twitter-Experiment gestartet habe. Einen Beitrag dazu werde ich auch noch verfassen, der erscheint dann irgendwann…lasst euch überraschen :-D

Die Frage ob die neuen Kommunikationsformen Vorteile bieten kann ich mit ja beantworten, denn ich würde nicht allen meinen Freunden eine Email schicken, nur um ihnen mitzuteilen, dass ich etwas total cooles oder informatives im Internet gefunden habe, da nutze ich dann schon die neuen Netzwerke – Ja, auch eines mit VZ am Ende :-/
So kann man ganz einfach allen mitteilen, dass es etwas neues gibt, was vielleicht interessant sein könnte…ohne nach kurzer Zeit automatisch im Spamordner zu landen!

Wie es sich mit dem professionellen Einsatz dieser Kommunikationsformen verhält möchte ich nicht beurteilen, denn da fehlt mir die Erfahrung – Für mich ist der Blog und alles drum herum ein Hobby und kein hartes Business!

Drei andere Beiträge zum Thema:
- Udo vergleicht im Fazit Blog und Twitter mit den Essgewohnheiten: Twitter und co entsprechen dabei McDonalds oder Bürger King => Hauptsache schnell, der Blog hingegen ist ein hochqualitatives Dreigängemenü.
- Christian ist ein Fan von den vielen Diensten, denn dadurch bloggt er zum einen mehr und zum anderen kommen mehr Besucher zu seinem Blog.
- Bernd ist nicht der Meinung, dass Twitter und co eine wirkliche Konkurrenz sind, wenn auch diese Dienste eine Existenzberechtigung haben – Von diversen VZs mal abgesehen.

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