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Eine schöne Freizeitbeschäftigung ist das Wandern oder leichte Klettern. Beides kann man am Felsenmeer im Odenwald super machen. Wer nicht genau weiß wo das ist, kein Problem, dass findet man recht einfach. Als grobe Einordnung nenne ich mal Hessen, südwestlich von Darmstadt. Eine genauere Beschreibung zur Anfahrt hier.

Was kann man hier nun tolles tun? Zum einen sich im Infozentrum über die Geschichte des Felsenmeer, Geologie, Römer, Natur und Steinindustrie informieren und zum anderen die Natur unter körperlicher Belastung genießen :-)

Blick nach oben im Felsenmeer Es gibt zwei Wege von unten nach oben, den Mädchenwanderweg, der sich vom Infozentrum langsam den Hügel hinauf schlängelt und an einer kleinen Hütte vorbeikommt um dann zu einem der von den Römern geschaffenen Werkstücken zu führen. Da kann man dann unter anderm die Riesensäule bewundern oder einfach noch ein wenig weiter wandern / klettern.

Blick nach unten im Felsenmeer Der richtige Weg geht aber die gut 230 Höhenmeter geradeaus hinauf! Da heisst es dann schon ein wenig klettern, wobei man sagen muss, dass es nicht wirklich schwer ist…wenn man da Familien mit Kind und Kegel über die Felsen springen sieht…selbst kleine Taschenhunde werde da mit drüber gescheucht…wenn die in einen Spalt zwischen den Steinen fallen, sind die für immer weg…oder kommen ganz unten wieder raus, schließlich passen die durch jeden Spalt :-D

Aber im Ernst: Es ist schon eine schöne Sache über die Felsen zu klettern, wobei es mit Händen und Füßen für halbwegs fitte Leute eigentlich keine große Herausforderung ist. Wenn man jedoch die Hände aus dem Spiel lässt, dann wird wieder richtig interessant! Spass mach es auf jeden Fall.

Ein kleiner Tipp oder Hinweis vielleicht noch: Am Wochenende, bei bestem Wetter ist da im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los. Da es keinen Eintritt kostet und wirklich schön ist, kann es schon sein, dass man deutlich mehr Menschen als Felsen im Felsenmeer antrifft – Zumindest war das mein Empfinden beim Besuch am letzten Wochenende.

PS: Falls man einen Ansporn brauch um den “Berg” zu erklimmen, dann kann ich allen Geocachern nur sagen, dass es hier einen Earthcache gibt, für den man bis nach ganz oben gehen muss :-D

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Ja, richtig gelesen: Es geht um das Bergwandern und garnichtmal so weit Weg vom Land zwischen Nord- und Ostsee!

Als ich heute kurz davon gehört habe, wollte ich es ja nicht recht glauben, aber es scheint wohl so zu sein, dass die Holländer ernsthaft vorhaben einen Berg zu bauen!

Die Rahmenlage im Groben: Der Holländer an sich wandert sehr gern in den Bergen bzw. macht in bergigen / hohen Regionen gern Urlaub (So sagen es zumindest nicht näher genannte, mehr oder minder repräsentative Umfragen). Aus diesem Grund haben sich nun einige findige Füchse gedacht, dass sie mal eben einen vernünftigen Berg mitten in eines der flachsten Länder der Welt stellen und schon ist einen Goldgrube ein neues Naherholungsgebiet mit Tourismuszone geschaffen.

An sich ja nicht schlecht, dann braucht der Niederländer an sich nicht mehr zum Berg fahren, denn der kommt ja offensichtlich dann zu ihm :-D

Aber im Ernst, der Plan sieht vor einen künstlich geschaffenen Berg mit einer Gipfelhöhe über 2000m zu bauen…ungesehen irgendwo klauen könnte man ihn ja eh nicht :-P

Nun aber wirklich im Ernst, auch wenn es schwer fällt bei solch wahnwitzigen Ideen. Es soll also ein Berg gebaut werden, der am Ende gute 2000m Höhe hat…ich hab ja ganz sicher kein Mathe studiert, aber eine ganz grobe Rechnung möchte ich mal aufstellen um das Ausmaß des Wahnsinn zu verdeutlichen. Mal angenommen der Berg wird aus igendeinem Material gemacht, dass wirklich greifbar ist (also nicht Luft, Gedanken oder Träume – Marmelade hat sich übrigens auch als ungeeignet erwiesen), dann bräuchte man bei einer Grundfläche von sagen wir 10m mal 10m schon 200.000 Kubikmeter von dem Material – Und bei dem Format wäre es eher ein Turm als ein Berg, wenn auch der höchste der Welt ;-)

Nimmt man also mehr Grundfläche steigert sich das ganze ins unermessliche…okay, sicher so ein Berg ist ja auch nicht quadratisch und oben genau so dick wir unten, aber die Grundfläche dürfte auch ‘nur unbedeutend’ großer sein als in meinem Beispiel!

Ich bin auch jeden Fall schwer begeistert von der Idee, dann brauche ich zum Bergwandern endlich nicht mehr an die Alpen in Bayern fahren, sondern kann ganz entspannt die Holländischen Alpen (oder müsste es dann Alpe heissen???) besuchen :-D

Um dem ganzen zum Schluss doch noch einen Hauch Ernsthaftigkeit zu verleihen, muss ich noch erwähnen, dass bisher keine Bagger rollen, sondern lediglich an Machbarkeitsstudien gearbeitet wird – Der ernsthafte Wille ist aber da.

Okay, einer geht noch:
Warum “bestellen” die Holländer nicht einfach einen Berg bei den Griechen?
Weil es die nicht mit 24-Stunden-Expresslieferung gibt!

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Es war mal wieder Samstag und so mit Zeit für einen Wandertag! Gestern ging es also mit dem Auto wieder zum Eibsee, um von dort die Tagestour zur Wiener-Neustädter-Hütte zu starten.

Die Wiener-Neustädter-Hütte befindet sich etwas oberhalb von 2200m und ist quasi die letzte Station vor der Zugspitze, wo auch diese Reise eigentlich hingehen sollte. Inzwischen habe ich aber festgestellt, dass es nicht wirklich eine halbwegs gefahr- und kostenlose Möglichkeit gibt auf den Gipfel zu kommen – Es sei denn man ist Bergsteiger oder -kletterer!

Da ich beides eher nicht bin, endete die gestrige Tour eben bei dieser Hütte, was aber auch nicht schlimm war…abgesehen davon, dass auch bei dieser Tour, wie bereits beim Versuch über den Riffelrieß, meine Motivation weiter zu gehen oft die Tatsache war, dass ich ja nicht wieder runter gehen müsse – Da kann man ja die Zugspitzbahn nehmen.

Auf nach Österreich

Okay, abgesehen davon war es wirkliche eine schöne Tour. Man beginnt auf Top ausgebauten Wanderwegen am Eibsee, wandert dann ein kurzes Stück auf der Piste hinauf und nutzt dann wie wirklich gut ausgeschilderten bzw. gekennzeichneten Wege. Im Gegensatz zur Riffelrieß-Aktion ist der Weg zur Wiener-Neustädter-Hütte wirklich gut gekennzeichnet. Vorallem kann man hier wirklich von einem Weg reden! Dieser wird zwar im späteren Verlauf, vorallem nach verlassen des Freistaates über die Grenze nach Österreich, schon anspruchsvoller, aber bleibt angenehm zu gehen. Der Level steigt aber mit der Zeit und schon bald sind wir auf dem Level, bei dem es mindestens mal Wandern Level 2 ist ;-)

Zeitweise ist der Weg super zu erkennen, dann mal wieder nur weil er alle drei bis fünf Meter durch rote Steine / Farbe makiert ist. Es ist halt keine Wandertour für Anfänger, aber das muss ja auch nicht immer sein :-D

Finde den Weg nach oben

Auf diesem Weg habe ich sogar den einen oder anderen Menschen getroffen, was wirklich schön ist, denn dann weiß man wenigstens, dass hier tatsächlich mal jemand unterwegs ist…

Nach guten dreieinhalb Stunden war ich am vorläufigen Ziel meiner Reise – Der Wiener-Neustädter-Hütte! Hier habe ich ein Päuschen eingelegt und mich mit dem einen oder anderem unterhalten, der auch gerade hier verschnaufen wollte. Dabei kam für mich die oben bereits angesprochene Entscheidung, dass es eher uncool wäre, weiter Richtung Zugspitze zu gehen :-/

Ich gebe mal mit eigenen Worten wieder, was ich so über meine Wandertour und die Planung, weiter zur Zugspitze zu gehen, erfahren habe. Den Weg von der Wiener-Neustädter-Hütte könnte man durchaus ohne Kletterausrüstung weiter Richtung Zugspitze nehmen, muss man aber nicht machen. Der freundliche Herr meinte er hätte es schon gemacht, war auch kein Problem…trotzdem hatte er es heute erneut vor und neben der Grundausstattung auch noch Steigeisen und co dabei, falls irgendwo Schnee sein würde…
Der Weg hier hoch zur Hütte sei ausserdem für einen Zustieg schon recht sportlich, aber halt ein Zustieg und kein Klettersteig – Der starte erst hier und gehe dann hoch zu Zugspitze!

Auf Grund dieser mir einleuchtenden Geschichte, habe ich dann entschieden, dass es wohl klüger wäre das Tagesziel erneut neu zu definieren und mich mit dem Erreichten zufrieden zu geben!

Diese Entscheidung wurde auch belohnt, denn abgesehen von einem Sonnenbrand habe ich keine Schäden bei meiner “Wandertour” genommen!

Hier wieder einige Eindrücke
Top Aussicht von unterwegs Blick auf den Eibsee Das eigentliche Ziel - Die Zugspitze
Eine Aussicht von unterwegs, ein Blick aus 2220m Höhe auf dem Eibsee und das eigentliche Ziel! ;-)
Aussichtepanorama über Wald auf Berge
Ein kleines Aussichtepanorama vom Weg zur Hütte über Wald auf Berge.

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